Burj al Arab, Dubai

Besitzer: cool_cherry

Burj al Arab - Dubai
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Beiträge zu Burj al Arab (11)

28.03.2009

1pxt

Das Burj war schon mal sehenswert für ein paar Stündchen, übernachten muss ich da aber nicht unbedingt, da gibt es andere Wohfühl-Hotels.
Um reinzukommen braucht man eine Reservierung im Restaurant, wir haben uns allerdings zum Kuchen-Buffet angekündigt. War ganz nett in der großen, oberen Lobby.
Am frühen Abend waren wir dann ncoch auf einen Cocktail in der Bar, von wo aus man einen Blick auf Dubai hat, und auf die Palminsel. Der Cocktailmixer richtet den Drink vom Wagen direkt am Platz vor einem an. Die Einrichtung der Bar war allerdings nicht so genial wie der Rest des Hotels.

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10.02.2009

1pxt

Gibt es noch Senf dazuzugeben? Nein, eigentlich nicht. Lordhelmchen hat es so geträumt, wie es wohl ist.

Trotzdem. Kein Qyper hat bisher die Speisen fotografiert,

niemand hat die phantasievollen Toilettenschildchen abgelichtet und der Zerrspiegel im Erdgeschoß gibt doch bestes Material für das Erinnerungsfoto.

Wenn man einmal den Rolls angefasst hat, war sofort jemand mit einem weißen Handschuh zur Stelle.

Am schönsten spiegelt sich das Burj hier - etwas entfernt vor einer arabischen Mall. Der Besuch war zwar nicht billig, hat sich aber gelohnt. Tipp: Vor der Reise direkt beim Hotel einen Besuchstermin vereinbaren. Für umgerechnet 50 Euro kann man dann als Besucher nach Herzenslust das Hotel und den hoteleigenen Strand erkunden.

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02.02.2009

1pxt

Waren nun endlich mal im Restaurant im Burj essen und waren begeistert. Die Gerichte ein absoluter Wahnsinn und einfach geniale Zusammenstellungen. Wir hatten ein Menü, das folgendermaßen aufgebaut war: Fisch, Fleisch und Dessert
Spezielle Wünsche, wie z.B. kein Fisch, kein Pistazieneis wurden schnell und freundlich erfüllt. Leider dennoch nur drei Punkte, da es wirklich sehr sehr anstrengend ist, wenn die ganze Zeit Kellner, Ober, etc. um einen herumstehen bzw. herumhantieren. Der Service war jetzt auch nicht der Oberhammer, denn am Anfang wurde uns jeder Gang noch genau erklärt, was irgendwann dann nicht mehr der Fall war…

Vor dem Essen waren wir selbstverständlich an der Bar und haben den Ausblick und die Drinks genossen.

Alles in allem muss man sich aber schon fragen, ob den so viel Service notwendig ist?

Das Hotel ist wirklich der Hammer und ein Besuch sollte jeder einmal einplanen, auch wenn es für Gäste, die nicht gerade in der Hotelkette Jumeirah sind, extrem schwer werden dürfte.

Für alle die es schaffen, die wird eine Eingangshalle der absoluten Luxusklasse empfangen. Ein sensationeller Brunnen, der Wasserspiele zulässt, ebenso wie ein atemberaubendes Aquarium stellen den Besucher erstmal mit offenem Mund in die Ecke ;-)

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25.11.2008 (aktualisiert am 18.01.2009)

1pxt

Das berühmte Burj al Arab…..schon aufs Gelände zu gelangen ist eine Sache für sich. Sicherheitsmänner, stundenlanges Lamentieren bis endlich begriffen wird, das wir hier mit Freunden verabredet sind, die im Hotel arbeiten.
Wenn man allerdings vorfährt, dann ist es da, das Märchen aus 1001 Nacht, dieses riesige Hotel, nachts von wechselnden Farben angestrahlt, viel Gold und ein übereifriger Page, der die Autotüren aufreisst. In der Lobby muss dann natürlich erst das riesige Aquarium bestaunt werden und die aussergewöhnliche Blumendeko gewürdigt sein. Wahnsinn ist der Blick nach oben. Das Hotel scheint kein Ende zu nehmen. Aber halt….was ist das??? Statt Scheichs und Damen und Herren in Abendgaderobe sind auf der Rolltreppe diverse Gestalten in Adiletten und Badehose unterwegs, die sich auf Russisch laut anbrüllen. Natürlich, man kann auch hier, wie in St. Moritz und St. Tropez klagen: Die neurreichen Russen sind da.

Egal, wir fahren im Fahrstuhl in die Bar, was bei allen-angesichts von Höhe und Geschwindigkeit-für ein mulmiges Gefühl sorgt. Die Bar ist der Wahnsinn, der Ausblick ebenso, die Drinks natürlich nicht günstig, aber was erwartet man? Personal top. Die Bar ist nichts für empfindliche und leicht panische Gemüter, da sie wie eine große Frühlingsrolle oben am Hotel in der Luft hängt.
Ist man in Dubai sollte man sich eine Stippvisite im besten Hotel der Welt gönnen. Den sowas erlebt man nur in den Emiraten.

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24.12.2008

1pxt

Mein Dubai Besuch liegt zwar etwas länger zurück, aber die Eindrücke im Burj al Arab und den Dubai Aufenthalt vergisst man nicht so schnell. Tatsächlich ist es nicht wirklich (für den Durchschnittsbürger) einfach einen Tisch im Restaurant zu bekommen. Wir bedienten uns eines kleinen Trickes und gaben uns als gäste des Jumaira Beach Hoteles aus :o). Nach kurzen check in, wurden wir sehr freundlich von der Reception aus in eine 7 BMW stretch Limousine in weiß begleitet und bis vors Burj al Arab kutschiert (glück gehabt). Das Restaurant war uns zu voll, daher haben wir uns in aller Ruhe das Hotel angeschaut und uns dem Moment gewidmet. Wusstet ihr das die Fenster Reiniger extra aus Australien eingeflogen worden sind (ehemalige Bergsteiger)??? Ich nicht, tja für so ein teures Hotel müssen halt die besten ran. Jetzt kommt mein standard spruch, über geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Für mich war es ein reines Abenteur. Das Design und die Innen-Architektur für mich persönliches sehr gelungen. Wir sind hier schließlich nicht Europa oder in den Staaten, daher finde ich die vielen Gold oder Blattgold Elemente gut gelungen. Auch das Zusammenspiel Gold, Textiel und Glas wurde hier gut umgesetzt. Wie in 1001 Nacht kommt man sich hier vor, wenn man sich darauf einläßt!!!!!

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04.12.2008

1pxt

Sehr buntes Hotel, viel Gold und Farben mit einem sehr witzigen Springbrunnen in der Lobby. War dort nur essen oben im letzten Stock. Man sollte sich von seinem Hotel eine Anmeldung faxen lassen, da man sonst nicht auf das Gelände kommt. Witzig ist natürlich das kleine U-Boot, mit dem man in das Fischrestaurant kommt, leider riecht man es auch schon beim aussteigen. Oben einen Drink nehmen bis man an seinen Platz geleitet wird ist zu empfehlen. Gute Küche aber sehr hochpreisig. Ausblick lohnt sich nur bei Tag oder frühen Abend. M.P.

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18.06.2008

1pxt

Definitiv eine Erscheinug!Das brühmte Nobelhotel in Dubai, welches den Schnitt eines Segels hat und Abends im Dunkeln langsam schimmernd die Farben wechselt.Sieht schon großartig aus!Wobei ich die Inneneinrichtung, in all ihrem noblen und teuren Prunk und in all ihrer Farbenpracht und Wasserspielerei, doch eher erstaunlich hässlich fand… ;-))
Da ich bei meiner Familie in Dubai gastierte und ich kein Zimmer bzw.keine Etage ;-) in diesem wahnsinnig teuren Hotel hatte, mussten wir 1 Woche im Voraus einen Tisch im Hotelrestaurant bestellen, damit wir uns das Hotel ansehen konnten.
200 Meter vor dem Hotel sah es nach Alarmstufe Rot aus! ;-)
Massig bewaffnetes Securety-Personal und mehrere Einsatzwagen standen vor dem Tor stramm und passten auf, dass keiner außer Hotelgäste hinein kamen!Das alleine war schon besser als Fernsehen ;-)) ... Lustig wurde es erst richtig, als eine Traube Touristen auf einen Sicherheitsmann(ausgestattet mit Waffe, Sonnenbrille und Smoking) einredeten, nicht locker ließen und später alle meckernd in einen Eisatzwagen verfrachtet wurden… Lach!!!Na ja…
Der Strand direkt am Hotel war ein Traum!!!So klares Wasser und so einen sauberen Strand habe ich noch nie gesehen!
Für Unterhaltung war gesorgt und es gab neben der Hotelanlage einen großen Fun-Wasserpark!Es war definitiv toll das mal alles live gesehen zu haben!Aber dieser Spaß ist dann wohl doch eher etwas für die ganz Reichen!Es ist schon eine ganz eigene Welt.
Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt … ;-))

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18.01.2008

1pxt

Offiziell trägt es nur fünf Sterne. Dennoch ist die Ausstattung wohl weitaus großzügiger als es für fünf Sterne erforderlich wäre, in der Presse spricht man häufig von sieben Sternen. Leider war ich selbst nicht drin, aber auch von außen, vorallem vom Strand aus ist das Hotel ein echtes Erlebnis. Die Beleuchtung wechselt alle paar Minuten, sodass sich das Erscheinungsbild des Gebäudes ständig verändert. Es kommt einem fast unwirklich vor! Man kann wohl auch als Normalsterblicher das Restaurant und die Bar im Innern besuchen, allerdings muss man vorher reservieren. Wo bekommt man wohl die Telefonnummer her? Mindestverzehr sind dann 50€ pro Person. Bei meinem nächsten Besuch muss ich dort unbedingt rein!
TIP: Strand vor dem Hotel bei Sonnenuntergang. Von der Stadt aus fährt man ca. 20 min mit dem Taxi ca. 20€ dorthin
UND: Besuch eines Restaurants im nahen Shopping Center Souk Madinat Jumeirah, Außenseite am Kanal, siehe Foto. Von dort aus kann man das Hotel wunderbar betrachten und gleichzeitg zu normalen Preisen lecker essen.

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28.12.2007

1pxt

Der Holländer am Nebentisch hat uns erklärt, dass der Bau dieses Hotels eine wirklich außergewöhnliche Leistung ist. Denn der Grund des persischen Golfes ist nicht besonders tragfähig. Und so ist die eigentliche Leistung beim Bau dieses Hotels im Fundament versteckt. Denn ohne dieses gäbe es keine Möglichkeit, ein solches Segel - denn das soll der Korpus des Hotels darstellen - vor die Küste Dubais zu setzen.

Welches Fazit kann man nun beim Besuch über die sichtbaren Teile des Hotels ziehen? Das Betreten des Hotels erwies sich trotz Reservierung im Restaurant als nervig. Der Taxifahrer musste erst einmal drei Minuten an einer Schranke diskutieren. Das Foyer ist - vor allem hoch. Es reicht praktisch über die komplette Höhe des Gebäudes. Man ist halt der Mode der Hotels in den 90er Jahren gefolgt, da mussten alle Hotelfoyers sehr hoch sein. Heimatgefühl oder Geborgenheit kommt dabei nicht wirklich auf. Und dann die Schlüsselfrage: Mögen Sie Gold? Denn soviel Blattgold bekommen Sie nicht noch einmal auf einen Blick zu sehen. Ansonsten finde ich Rolltreppen in einem Hotelfoyer einfach misslungen. Aber vielleicht soll das ja auch in Wirklichkeit ein Kaufhaus sein. Die üblichen Luxusläden finden sich hier jedenfalls auch.

Eine gute Show ist allerdings der Aufzug nach oben in das Restaurant Al Muntara. Über 200 Meter in einem gläsernen Lift. Fast schon zu schnell für meine Begleiterin. Übertroffen wurde das nur noch vom Weg nach unten, in dem selben Aufzug mit identischer Geschwindigkeit. Ja, das ist meine Art von Humor. Ich liebe es. Oben dann wieder Gold, Gold, Gold. Und eine pseudomoderne Science-Fiction-Einrichtung. Irgendetwas zwischen Centre Pompidou und 2001 im Weltall. Wenn man böse ist, könnte man auch den Palast der Republik hier nennen. So oder so, ich muss das einfach eine Entgleisung nennen. Zur Rettung des Hotels muss man allerdings sagen, dass das andere Restaurant, das Al Mahara, über ein klasse Design verfügt. Leider waren hier allerdings keine Plätze mehr verfügbar. Dafür ist die Aussicht im Al Muntara bei nicht zu diesigem Wetter wirklich unglaublich. Man sieht Meer, Wüste und die wichtigsten Baustellen.

Das Essen dagegen muss ich sehr loben. Höhepunkt war ein hervoragendes Kobe-Rind. Sehr, sehr gut. Nicht preiswert. Ein Menü für zwei mit Wein (sehr gute Karte, auch offene Weine erhältlich) kostet soviel wie eine Verlängerungsnacht im eigenen Hotel. Service war mittelmäßig. Zum Brot wurde Olivenöl und Essig gereicht, der beim Nachfüllen teilweise auf dem weißen Tischtuch landete. Die hübsche und vielsprachige Bedienung ignorierte das Missgeschick einfach.

Muss das jetzt sein? Nein, es muss nicht sein. Andere Hotels im Golf haben das Burj aus meiner Sicht inzwischen abgehängt. Direkt nebenan liegt das Al Qasr, das mir als Hotel einfach besser gefallen hat, weil es lokale Bezüge ins Design mit aufnimmt. Mein Tip ist allerdings das nicht ganz so große und hippe, dafür aber unglaublich geschmackvolle Park Hyatt. Übrigens auch mit großartigem Essen und supernettem Service.

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26.12.2007

1pxt

Ja, ich durfte dort auch sein....
Mein Schatz hat zu meinem Geburtstag ein Tisch im Al Mahara "The Oyster", dem Seafood-Restaurant reserviert.
Ich hatte ja geglaubt Dubai wieder verlassen zu müssen ohne in den Burj al Arab zu treten. Diese Überraschung ist ihm wirklich geglückt. Schon das Eintreten ins das sogenannte Foyer. Da bleibt einem schon der Mund offen stehen. Ich neige sonst selten zu solchen Worten: so etwas habe ich noch nie gesehen. Alleine die "Wasserspiele", mit welcher Perfektion welcher Brunnen wie das Wasser speit. Die dicken Teppiche, die jegliche Hektik und alle Geräusche dämpfen. Die Farbenpracht, die Größe, der Glanz... es ist einfach unvorstellbar.
Dann der Eintritt ins Restaurant. Hier ist photographieren verboten, da sonst zu einem jeder hier einen Film drehen würde und jeder andere vom Blitzgewitter blind werden würde. In der Raum Mitte ein riesiges, ovales Aquarium. Gefüllte mit 300000 Litern Salzwasser und über 10 m tief. Die Scheiben sind aus Acryl und 18 cm dick. Die Fische dort drinnen sind vielfältig und groß gewachsen. Vom Hai über Moränen und Snappern, hier tummelt sich so einiges. Man wird zum Tisch geleitet und bekommt die Menükarten. Der Service und das Essen sind vom allerfeinsten. Aber auch hier ist man nicht frei von Mißgeschicken (Fehler wäre zu hart.. ;-)). Mein Schwertfischfilet war zu durchgebraten und ich bekam ein neues. Auch die Schokohülle meines Desserts sprang unter der am Tisch aufgefüllten heißen Sauce nicht korrekt auf und auch dieses wurde wiederholt.
Da ich das Glück hatte Geburtstag zu haben, bekam ich zum Schluß eine echte Burj al Arab-Geburtstagstorte.... nach dem reichlichen 5-Gänge-Menü ging aber gar nichts mehr in meinen Magen und ich ließ sie verpacken. Ich war die einzige, die an diesem Abend den Burj mit einem Doggy Bag verließ....

Ich bin sehr froh einmal dort gewesen zu sein. Es lohnt sich.....

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25.12.2007

1pxt

Ich hab das Gefühl, alle starren uns an!
Dabei ist es selbstverständlich, dass die Gäste des Burj al Arab mit einem weißen Rolls-Royce vom Flughafen abgeholt werden. Dennoch fühlen sich die Blicke der Touristen auf meinem Rücken an, als ob jemand die Sonne mit einer Lupe fokussiert, um mein Hemd in Brand zu setzen…
Kaum dass der Rolls vor dem beeindruckenden Gebäude angehalten hatte, war auch schon ein dienstbarer Geist zur Stelle, der uns mit einem tiefen Diener den Schlag geöffnet hatte. Nun stehen wir also vor dem einzigen 7-Sterne-Hotel der Welt und sind unsicher, wie wir weiter verhalten sollen. Während sich der Fahrer des schicken Wagens um unser Gepäck kümmert, weißt uns der Bedienstete, der uns die Tür geöffnet hat, mit einem Lächeln und einer einladenden Handbewegung den Weg hinein.
Ahhh, die Klimaanlage im Foyer ist nicht amerikanisch-kalt eingestellt, sehr angenehm! Dafür sehen wir uns schon wieder einem orientalisch netten Lächeln gegenüber, diesmal von einer Angestellten, die uns duftende Erfrischungstücher darbietet. Als wir sie ebenfalls gutgelaunt anlächeln, wird ihr Lächeln persönlicher, so ist mein Eindruck. Als ob es vorher nur aufgesetzt, jetzt aber ehrlich ist. Wir reichen ihr die Tücher wieder und verabschieden uns freundlich in Richtung Rezeption.
„Rezeption“ ist irgendwie nicht der richtige Ausdruck. Wir sind jetzt schon geblendet von dem ganzen Gold, das uns von überall her anleuchtet. Selbst die Hallen-Decke ist vergoldet. Zum Staunen ist jetzt jedoch keine Zeit. „Ahh, Ehepaar Lordhelmchen (Namen von der Redaktion geändert), willkommen im Burj al Arab! Wir hoffen, Sie hatten eine angenehme Reise.“ Das Deutsch der Dame ist perfekt. Wir hatten zwar gelesen, dass es hier einige deutsche Angestellte inklusive des Direktors gibt, hatten aber nicht damit gerechnet, so schnell mit diesen in Kontakt zu kommen.
Wir haben zwar nur die kleinste Suite (es gibt hier ausschließlich Suiten) mit 180qm gebucht, werden aber trotzdem mit einer wohltuenden Herzlichkeit bedient und jetzt auch hinauf geführt.
Noch im Foyer können wir den Mann mit dem wohl ungewöhnlichsten Job der Welt bewundern. Er ist Taucher. Taucher im bombastischen Aquarium des Burj-Foyers und nur dafür zuständig, von innen die Scheibe sauber zu halten. Wir müssen grinsen. Man sollte meinen, in einem Hotel-Foyer herrscht immer ein hektisches Treiben mit entsprechender Geräuschkulisse. Nicht so hier. Zentimeterdicke Teppiche kostbarster Art dämpfen die ebenfalls gedämpften Gespräche. Zudem quartieren sich hier keine betrunken lärmenden Kegelclubs ein.
Fahrstühle ebenfalls komplett in Gold, vergoldete Handläufe und wunderschöne goldene Leuchter säumen unseren Weg.
Der nette junge Mann, der uns zu unserer Suite geleitet, lehnt es zu unserem Erstaunen ab, ein Trinkgeld anzunehmen. Diskret zieht er sich zurück und lässt uns staunend in unserem Reich zurück.
„Kneif mich mal!“, bitte ich meine Frau. „Aua!!!“, entfährt es mir im nächsten Moment und plötzlich ist alles um mich herum dunkel.
Was ist denn jetzt wieder los??? Etwas verstört schaue ich zur Seite und sehe meinen Radiowecker 03:25h anzeigen. Unwirsch grummelnd drehe ich mich auf die andere Seite, lege meine Hand zärtlich auf die meiner Frau und schlafe auch wieder ein….

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