San Handel GmbH Aladin Center, St. Georg, Hamburg
- Kategorie:
- Kaufhaus St. Georg | Kaufhaus Hamburg
- Adresse:
-
Steindamm 9, 20099 Hamburg
040 247298
- Website:
1 Beitrag zu San Handel GmbH Aladin Center auf Deutsch
Wer diesen Laden kennt, der wird sich ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen können, wenn er die Selbstbeschreibung auf der Aladin-Website liest:
„Einkaufsspaß für die ganze Familie: Von Fashion über Spielwaren bis hin zu Haushalts- und Elektrogeräten, Textilien und vielen anderen Artikeln des täglichen Bedarfs bietet das Aladin Center hochwertige, qualitätsgeprüfte Ware (auch bekannte Marken) und ein unschlagbares Sortiment zu fairen Preisen.“
Kleingeister würden das Aladin-Center wahrscheinlich etwas weniger euphemistisch als Hypermarkt-Version eines „Türken-Hökers“ bezeichnen. Ich nicht, denn ich liebe solche Läden! Im Aladin-Center kaufe ich unter anderem immer wieder Regenschirme ein, die ganz billigen für ca. drei Euro, und dann immer mindestens drei bis fünf auf einmal, weil sie nicht die stabilsten sind und so klein, dass man sie gern mal beim Weggehen übersieht und daher liegen lässt.
Dennoch ist mir beim Betreten des Aladin-Centers immer etwas wehmütig ums Herz, denn in dem Gebäude befand sich bis 2001 mein Hamburger Lieblingskino: das „City“, in dem ausschließlich englische Originalfassungen liefen.
Beim Googlen erfuhr ich gerade auf der Website des Vereins Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V., dass das Kino schon 1927 eröffnet wurde (am 26. November), und zwar als “Orion”-Filmpalast. Er wurde bald in „Schauburg St. Georg“ umbenannt und war später nur als „City“-Kino bekannt.
Das “City” hätte also theoretisch am 26. November 2007 70. Geburtstag feiern können! Als Ersatz fürs “City” sprang 2001 relativ schnell der UFA-Palast am Grindel ein, aber der ist nicht so zentral gelegen wie damals das “City” - und zudem gerade selbst von der Schließung bedroht.
Das Team im “City” empfand ich immer als überdurchschnittlich sympathisch. Es schien eine eingeschworene Truppe zu sein, die sich gut mit dem englischsprachigen Publikum verstand (wozu wohl auch “Expatriates”, internationale Models, Stewards/Stewardessen etc. zählten).
Ich hatte meinen “Stammkassierer” - der gab mir, nachdem er mich als Stammgast erkannt hatte, nie eine Eintrittskarte, sondern stattdessen Popcorn umsonst dazu; und zwar in Zeitungspapier eingewickelt. Ich nehme mal an, dass er mein Eintrittsgeld in die eigene Tasche steckte und das Popcorn deshalb in Zeitungspapier abgab, weil die UFA-Kinoleitung den Popcorn-Absatz anhand der Zahl der verbrauchten Popcorn-Tüten auswertete …
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