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dining down - Restaurant, Darmstadt
- Kategorie:
- Erlebnisrestaurants Darmstadt
- Adresse:
-
Pützerstraße 25, 64287 Darmstadt
06151 6012372
- Website:
- Geöffnet:
-
Mittagstisch (nach tel. Vereinbarung)
11:00 bis 14:00 Uhr
Dienstag bis Sonntag 17 - 24 Uhr
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6 Beiträge zu dining down - Restaurant auf Deutsch
Nach dem erfolglosen Versuch eines Besuches und einer Rückfrage beim Eigentümer Enrico Frank hat das dining down inzwischen leider geschlossen.
[10.01.2008] Qype City Night #1 / 2008
Heute wurde ich gleich mehrfach überrascht - ich kannte das Lokal nur von der schön gestalteten Webseite und stellte mir vom Design so etwas wie einen kleinen Edelitaliener vor.
Wenn man die lange Eingangstreppe herab kommt, steht man aber erst mal in einer urig-gemütlichen Kneipenecke, an die sich ein Speiseraum anschließt, der zwar mit ein paar witzigen Deko-Details aufwartet - aber ansonsten eher an eine ältere griechisch-deutsche Dorfgaststätte erinnert. Jetzt nicht heruntergekommen, eher etwas betagt, aber gepflegt und nett dekorierte Tische - aber eben so gar nicht, was ich mir ausgemalt hatte.
Dann die Bedienung durch den Inhaber Enrico Frank - nicht etwa ein abgehobener Lokalbetreiber, sondern eher ein Kumpel, der seine Freunde bedient. Immer freundlich, lächelnd und aufmerksam, unterstützt von seiner Mutter.
Wir bestellen fast alle eine Suppe vorweg (Odenwälder Kartoffelsupp, Paprika-Ingwersuppe) und dann Penne mit Knobi-Chili-Ruccola und frischem Manchegokäse (echt scharf), Odenwälder Kochkäseschnitzel mit Bratkartoffeln (deftig, gut bürgerlich), sowie Rumpsteak bzw. Schweinelende mit mediteranem Gemüse und Kartoffelblinis an Havana Club-Sauce (deftig und zart). Auch hier wieder der Spagat zwischen deftig und elgegant, urig und ungewöhnlich - ansprechend und sehr schmackhaft präsentiert). Unsere Tochter erhält kostenlos einen schnell geleerten Teller mit Butterbroten (wie angefragt) und Melonenstücken.
Zum Nachtisch werden Limetten-Basilikum-Sorbet, Lebkuchen- und Baumkuchenparfait gewählt, die dankenswerterweise auch in kleinen Portionen angeboten werden.
Mein Fazit der Atmosphäre - gespalten. Irgendwie schon gemütlich, aber so rustikal, das es sich doch mit den Speisen beißt, im Hintergrund heute mir nicht unangenehme Berieselung durch das Beste der 80er, aber auch nicht so recht passend. Durch die nette Runde fällt dies aber nicht wirklich ins Gewicht.
Mein Fazit der Speisen - stimmig und gut abgeschmeckt, aus frischen Zutaten zubereitet, schön präsentiert, Soßen teils extra (hilft, das ganze an den persönlichen Geschmack anzupassen). Die Weihnachtsnote der Nachspeisen darf man im Januar wohl noch verzeihen, da zieht bestimmt bald der Frühling ein.
Also - man sollte es sich gönnen, wegen des wirklich ausgezeichneten Essens zu kommen, man kann als Gruppe kommen, das Essen genießen und seine eigene Stimmung machen, aber man sollte sich vielleicht nicht zuviel von einem romantischen Abend zu zweit erwarten.
Noch ein paar allgemeine Hinweise: es gibt einen separaten Raucherbereich, vorübergehend wegen einer kaputten Tür nur behelfsmäßig mit einer Plane im Durchgang, so dass der typische Kneipengeruch im Eingangsbereich noch zu erahnen ist. Parkplätze gibt es ausreichend in der nahen Umgebung. Sodexho Restaurant Schecks werden nicht angenommen (vielleicht zukünftig mal). Es gibt zwei Kinderstühle (wir haben nur vergessen zu fragen - ging auch so).
Sagt mal - hat das Dining Down etwa inzwischen zugemacht? Ich war vorgestern dort und es war zu und auch keine Karte mehr zu sehen… ?
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Das Restaurant Dining Down hatte mich schon das eine oder andere Mal angelacht als ich daran vorbeigefahren war - gestern zur Qype City Night konnte ich nun das erste Mal einen Blick hinein werfen.
Das etwas vereinsheim-mäßige Ambiente, das dem Besucher gleich von der Treppe entgegenlacht, hat mich zum Glück wenig überrascht - es wurde wohl wenig geändert nach dem Verschwinden des indischen Restaurants, das vorher dort residierte.
Ich wurde gleich begrüßt durch den Qype City Night Tisch mit freundlichen Qypern daran. So ging der Abend dann auch weiter - fröhlich, gesellig und entspannt.
Das Essen war, wie die anderen ja auch schon beschrieben haben, sehr lecker mit ausgesuchten Soßen, verfeinert und dekoriert mit exotischen Früchten und schön angerichtet. Ich habe mit einer frischen und leicht süßlichen Suppe aus roten Paprika begonnen, dann mit (etwas zu) scharfen Penne an Knobi-Chili-Pesto den Hauptgang bestritten und konnte dann einem Dessert nicht widerstehen. Walnusskrokantparfait - zart schmelzendes Parfait, nicht zu süß, nicht zu herb und knackiges Walnusskrokant, das Ganze verfeinert mit einer frisch-fruchtigen Soße aus roten Beeren. Mmmmhhhh… da kann man schon verstehen, dass ich nicht mit dem Genuss abwarten konnte bis die obligatorischen Bilder geschossen worden waren, oder?
Ich werde sicher wiederkommen. Das Ambiente ist diskussionsfähig, aber andererseits würde eine Atmosphäre, die dem Essen das Wasser reichen wollte, sicher die Preise deutlich steigen lassen, was schade wäre. Denn wo sonst bekommt man so günstig frische, regionale Produkte, ohne Geschmacksverstärker dafür mit Esprit verarbeitet, schön angerichtet und mit herzlichem Sevice…
Desserts wie das von mir gegessene habe ich auch schon in nicht so mundender Form für mehr als den doppelten Preis genossen und es als angemessen empfunden.
VerenaAnna Aber ich bin beeindruckt, wie schön das Essen angerichtet ist. Wenn so gut schmeckt wie´s aussieht - durchaus einen Besuch wert!
12 Januar 2008
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern finde ich, daß die absolut schräge Athmosphäre im Dining Down etwas ur-Darmstädterisches hat: Chaotisch, seltsam, verschroben - aber trotzdem herzhaft und liebenswert. Eine wirklich gelungene, wenn auch sehr spezielle, Abwechslung zu den immer mehr um sich greifenden durchgestylt-chill-lounge-kalt-Stilen anderer Bars/Clubs/Restaurants.
Das Essen ist hervorragend, hier ist nichts weiter zu sagen als “geht hin und holt es euch”. Wirklich gehobene Küche mit Anspruch, der erfüllt wird.
Auch schön ist, daß hier offenbar viel stattfindet - Freitags zum beispiel Pokerabende, Sonntags Brunch, und einige Stammtische.
Einzig der Kellner ist ab und zu wirklich total verpeilt, aber auch das ist irgendwie … Darmstädter Charme, so wie er drauf ist. Aber vielleicht muss man auch von hier kommen, um das zu sehen. Datterich lässt grüßen! :-))
Schade nur, daß man wegen der wirklich abstrus seltsamen Athmosphäre wirklich zu selten hingeht, und im Sommer eher gar nicht, weil bei gutem Wetter im Keller sitzen ist einfach Mist.
Ich kann mich bezüglich des Essen und des Inventars meinen Vorschreibern nur anschließen - möchte aber nochmal die herzlich, aufmerksame Bewirtung hervorheben.
Nett auch, dass der Wirt uns die kleinen elektrischen Spielzeuge für unsere Tochter gab, die noch von Weihnachten im Lokal waren (ein singender Schneemann und ein schlittenfahrender Weihnachtsmann fanden großen Anklang bei ihr).
Nur hervorheben kann ich, wie nett angerichtet, frisch und gut abgeschmeckt die Speisen waren, das von uns nachgefragte Weißbrot für die Kleine kam wie auf dem Bild zu sehen nett angerichtet mit Obst und auch Kinderstühle sind vorhanden.
Insofern ein wirklich netter Tipp, um in gemütlicher Runde auszugehen.
Eines noch zum Schluss: Die Musik versetzte und alle schlagartig zurück in die 80er/90er Jahre - ob das nur gestern so war - oder Programm? :D
Ich hatte vor dem Besuch des Dining-Down dessen Webseite besucht und den Eindruck eines edlen, aber preiswerten Restaurants gewonnen. Und in der Tat, die Speisen wurden auf den servierten Tellern sehr schön präsentiert (das Auge isst ja schließlich mit).
Solange ich auf die Teller anderen Qyper blickte, empfand ich wirklich Gaumenfreuden. Das geschmackliche Erlebnis der Vorspeisensuppe hatte mich nicht enttäucht. Aber leider wurde mein Schnitzel auf einem Glasteller serviert und ich hatte kurz den Eindurck, die Schnitzel lägen auf der Tischdecke (siehe Foto). Aber lecker wars trotzdem!!
Das Flair im Dining Down erinnert eher an eine Bahnhofskneipe. Wandgemälde mit Seeblick, Plastikefeu an Holzpergola, bunt leuchtende Papierlampions, aufgereihte Flaggen an der Decke, ein plastisches Eulen-Stillleben.
Da kommt doch eine gewisse Unstimmigkeit zwischen der Kneipen-Athmosphäre und den lecker schmeckenden und mit Liebe dekorierten Speisen auf.
Übrigens: Vegetarische Gerichte gibt es hier auch und sind als solche gekennzeichnet.
Résumé: Die Speisen können sich sehen lassen, aber der Gewölbekeller hat eine Umgestaltung verdient.
An dieser Stelle, nämlich unweit der Kreuzung zweier stark befahrener Straßen in Darmstadt, hätte ich nun wirklich kein Restaurant vermutet. Wie es der Name erwarten lässt, steigt man zunächst eine steile Treppe ins "Dining Down" herab, bevor man am Ziel angekommen ist. Weshalb nun das Restaurant auf seinem Logo mit einem abgegessenen Fisch wirbt, entzieht sich meiner Kenntnis, zumal ich auch gerade Fischgerichte gar nicht auf der Normal- oder Extrakarte finden konnte, aber sei's drum, wir sind ja nicht hier zum Erbsenzählen.
Wir waren eine kleine aber sehr nette Runde und hatten dementsprechend den schönsten Tisch (rund mit Bank) ganz für uns. Für größere Gesellschaften gibt es noch einen langen Tisch, ansonsten ein paar Vierertische, eine Bar und das war's dann schon. Entsprechend begrenzt ist auch die Essenskarte, eingeteilt in die (online verfügbare) Extra- und die Normalkarte.
Die Suppen und Hauptgerichte lesen sich durchweg sehr schmackhaft, leider hat der eigene Magen nur begrenzte Aufnahmefähigkeit, so dass man auswählen muss. Die Odenwälder Suppe mit Speck schmeckte frisch und fein, und dass mir ein wenig Pfeffer in die Luftröhre beim Sprechen gelangt ist, ist nur mir selbst anzulasten. Nur wenig später dann als Hauptgericht das Rumpsteak aus der Extrakarte mit frischem Gemüse, einer Spezialsauce und ein wenig Obst - wie gewünscht medium gegart und ebenso eine gute Wahl, schließlich als Nachspeise ein Baumkuchenparfait. Alles in allem also gehobene Hausmannskost, wobei darauf Wert gelegt wird, dass auf Convenience, Fertigprodukte und Pulverdesserts verzichtet wird. Der Gaumen weiß das zu schätzen und dankt - der Magen natürlich auch.
Einziger Wermutstropfen ist die etwas lieblose Atmosphäre: dunkel holzvertäfelte Wände, zwar passend zu den dunklen Tischen und Stühlen, aber das passt eher zu einer Bahnhofswirtschaft als zur gehobenen Küche. Der Charme der Bedienung (Mutter & Sohn) kann das leider nicht ganz wettmachen.
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