Da in Köln eine insgesamt unzureichende Versorgung mit Guiness herrscht, würde ich zumindest in dieser Hinsicht doch behaupten, dass die Getränke etwas Besonderes sind. Meist findet der Liebhaber von irischem Stout ja nur Kilkenny – was ja eigentlich ein Red Ale ist und auch nicht schlecht ist.
Alles andere unterschreibe ich zu 100 %.
Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
Video-Upload ist eine exklusive Funktion für Qype Premium Partner.
Metronom
Altstadt-Süd, Köln
43 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Weyerstr. 59, 50676 Köln
- Kontakt:
-
0221 213465
| Nutzer-Infos |
|
39 Beiträge zum Platz "Metronom" auf Deutsch
46 Beiträge
samstag abend: im schlendern durch die gassen dieses lokal gesehen, durch das kleine glasfenster in der tür reingeschaut: ein mürrisch gelangweilter jugendlicher als bedienung an der innentheke auf seinem barhocker sitzend, ebenso ganze 2 gäste neben ihm... also alles andere als einladend zum reiingehen... schallplatten an der thekenwand aber keine musik... hmm... wahrscheinlich nur ein deko-gag... und wahrscheinlich eh noch zu früh (ca. 21:30h) für so´n laden... dachten wir... aber wir hatten ja volles turistenprogramm, außer montag abend... da wollten wir eh zu den portugiesen "Caravela" nebenan... so beschlossen wir, es an dem montag zu probieren, obwohl wir eher davon ausgingen, dass dann ruhetag ist...
von wegen!
montag ca. 22h rein... pusierendes leben, ein spassiger, gutgelaunter älterer herr (chris) als bedienung und dj agierend, der uns dann noch fachmännisch durch sein whisky-sortiment geführt hat (wir haben 6 sorten probiert...)... je später der abend (ca. 24h), umso mehr leute kamen...
auf die frage, warum samstag solch tote hose war, gab es ein sehr schlichtes/diplomatisches "die nachfolgeregelung sieht vor, dass ich immer montags da bin, evtl ersatzweise mal anderen tag".
und wann geschlossen wird? antwort: "...?... ähm.... irgendwann..."
jedenfalls ein bombenabend...!
kontrastprogramm folgeabend dienstag 24h: wollten nach rush-konzert noch gemütlich dort abhängen... jedoch pforten längst zu!
und die moral von der geschicht: veganer eignen sich selten als fleischfachverkäufer
MONTAGS 5 STERNE!
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
18 Beiträge
Vinyl und Guinness, unvergleichlich resolutes Publikum in tha Mix, und: Rauchen Rauchen Rauchen. Die Wände sehen entsprechend aus. Keine Fenster, kein Entkommen! Toll. Unerreicht!
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Super, Mike! Bin froh daß du den laden übernommen hast – eine der ersten Kneipen Institutionen die ich vor 20 Jahren in Köln kennengelernt hab. Wenn mich das nächste mal die Glühbirne an der Wand nicht so blendet hab ich nix weiter auszusetzen. Es grüßt herzlichst der Hase aus der alten Bar Before!
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Sehr angenehmes, schön eingerichtetes Jazzlokal. Sehr gut geeignet, wenn man zu ein paar Leuten oder auch alleine mal ein paar nette Stunden sucht. Das Publikum ist bunt gemischt von Anfang 20 bis Anfang 80 und der Laden ist fast immer gut gefüllt. WENN man einen Platz an der Theke bekommt, findet man normalerweise schnell Anschluss und vernünftige Gesprächspartner.
Zum Partymachen und Leistungssaufen ganz klar die falsche Adresse, dann sollte man einfach woanders hingehen.
Getränke sind nichts Besonderes, aber ins Metronom geht man ohnehin wegen der Musik, des Ambientes und der Leute. In dieser Hinsicht ist das Metronom wirklich unvergleichlich.
Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
-
Coloniaexpress, 1 September 2011:
-
Dowland, 1 September 2011:
Guinness ist eben… naja, Geschmackssache.
-
Coloniaexpress, 1 September 2011:
Das will ich damit selbstverständlich auch nicht in Abrede stellen :-)
8 Beiträge
unbeschreiblich.
Wer Jazz mag, wird das Metronom lieben :-)
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Sehr coole Jazzkneipe zu deren sich ein Besuch immer lohnt. Der Inhaber und die Bedienungen sind auch sehr freundlich...
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Wer Jazz mag und eine Kneipe mit reichlich Patina verträgt, ist hier genau richtig. Auf eine spezielle Art echt gemütlich mit guter Getränkeversorgung. Kölsch, Guiness und was weiß ich noch alles. Bin beim Kölsch hängen geblieben :-)
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
3 Beiträge
Hallo, das Metronom was soll Ich dazu sagen, wir waren zu dritt letzte Woche in diesem kleinen Jass Schmuckstück. Chris der Inhaber hat immer einen netten spruch auf lager und Zapft sein Guiness mit Liebe es gibt gute snacks raus wie z.b dem Club Sandwitsch und der Chilli con Carne einfach gut und günstig. Wer mal entspannt ein Bier Trinken und sich nett bei guter Jazzmusik zu unterhalten möchte ist hier bestens aufgehoben. Meine Punktewertung volle 5
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Gestern Abend war's wieder mal soweit: Nach einer Grundlage im SCHMITT mit Currywurst, anschließendem 45 Minuten Zeit totschlagen im Päffgen Brauhaus mit kurzem Vorglühen mittels 3 Glas vom besten Kölsch von allen geht es ins Metronom, welches nur ca. 150 m von der Stadtbahnhaltestelle Barbarossaplatz entfernt liegt.
Das Metronom ist ein sehr kleiner aber sehr feiner Jazzschuppen mit viel Patina und Charakter. Es gibt nur wenige Sitzplätze, der Laden ist mit geschätzten 50 Personen als überfüllt zu bezeichnen. Dieser Zustand wird an jedem zweiten Dienstag schon kurz nach der Öffnung erreicht, dann nämlich wird dort Livemusik vom Feinsten mit ständig wechselnden Jazz-Bands geboten. Aus Anlass dieser Jazz-Sessions werden übrigens KEIN Eintritt und KEINE Aufpreise verlangt! Der Laden ist so klein, dass die Musiker den kompletten Eingangsbereich und die Fensterseite der Bar für sich beanspruchen, wer also später rein will, muss von hinten durch die kalte Küche kommen - huch, wurde dieser Ausdruck etwa hier im Metronom geprägt? Aber auch an "normalen" Tagen ist es hier voll, und damit meine ich auch voll.
Das Metronom atmet aus jeder Pore Jazz, dass es eine Freude ist. Ich sprach von Patina und Charakter, und das ist wörtlich zu nehmen. Die Wände sind braun vom jahrzehntelangen quarzen, wie ich es sonst nur noch vom Lommerzheim in Deutz kenne. An den Wänden hängt eine Unzahl Fotos aus der Jazz-Szene, hinter der Bar besteht der Zugriff auf hunderte Jazz-LPs, CDs sucht man hier vergebens. Die freien Barwände sind mit alten Schallplatten tapeziert. Die Live-Musik ist stets der Hammer, aber auch die Konservenmusik ist eine Quell der Freude.
Ich habe hier nie etwas anderes konsumiert als die Pint Guiness, perfekt temperiert und mit einem Finger breit flachem steifen Schaum gezapft - ein Genuss.
Der nächste Pluspunkt: Das Publikum! Nirgends sonst findet man auf solch kleinem Raum eine solch inhomogene Mischung von ganz jung bis ganz alt, deren vermutlich einzige Gemeinsamkeit die Musik zu sein scheint. Dennoch ist diese Gemeinsamkeit eine starke Bande, denn hier habe ich noch nie Stress erlebt. Obwohl nicht wirklich Platz vorhanden, läßt hier jeder Gast dem anderen Raum. Man nimmt Rücksicht, man unterhält sich, man macht sich dünne, um jemanden durchzulassen, man lächelt nachsichtig, wenn doch mal ein Fuß im Weg war. Die Luft ist zum schneiden verqualmt, dennoch gibt es ein tolerantes Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern. Herrlich, ich brauche das! Wundert Euch nicht, wenn Ihr einen alten Sack mit verklärten Blick beim Guiness sitzen seht. Das bin ich, und ich geniesse neben Getränk und Musik den Anblick der fröhlichen hübschen Studentinnen. Ja, ich weiß: Nur gucken, nicht anfassen!
Einer Tafel hinter der Bar ist zu entnehmen, dass es hier auch einige wenige kleine Snacks gibt, aber ich habe noch nie mehr als eine Schale Nüsse auf den Tischen gesehen.
Die Toiletten sind ... vorhanden. Nicht dass es schmutzig sei, aber ein Aufenthaltsort ist es nicht. Würde man einen Besen hineinstellen, wäre der Raum voll. Mehr sollte ich dazu nicht sagen.
Was fehlt, ist ... Chris. Seit gut einem Jahr ist der gebürtige Kanadier nicht mehr da. Mann, hatte dieser Kerl ein Charisma! Du kamst rein und wurdest von einem freudestrahlenden Barkeeper per Handschlag begrüßt - und später auch so verabschiedet. Bei Chris fühlte man sich auf Anhieb wohl wie in einer Familie. Eilte er durch seinen vollen Laden, gab es immer einen freundlichen Blick, ein paar Worte oder einen Klaps auf die Schulter. Du hattest stets das Gefühl, Chris ist dein Freund, du bist willkommen. Kein Wunder, dass der Nachfolger ein extrem schweres Amt antrat. Aber Leute, seien wir mal ehrlich, ein Ricky Martin kann auch keinen Harry Belafonte ersetzen. Jeder soll seine Chance haben, sich mit seinem Charakter zu profilieren.
Das Wichtigste ist doch, dass sich neben dem Besitzer nichts verändert hat. Alles ist noch da, so wie ich es oben beschrieb. Und es zieht mich immer wieder dorthin. Ich werden jetzt mal lieber nicht verraten, wann es die nächste Live-Session gibt, schließlich möchte ich noch einen Platz ergattern.
Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
-
Annylein, 28 Mai 2011:
Schön zusammengefasst!
-
Schwabenfreund, 28 Januar 2012:
Erst heute eine kleine Korrektur, da ich QYPE vorher nicht kannte: Chris ist US-Amerikaner (geboren in Lansing/Michigan) und nicht Kanadier. Er ist ein langjähriger Freund von mir, und ihn trifft man noch – Gott sei Dank – Montags und Donnerstags hinter der Theke (er kann sich einfach nicht trennen) und macht der leider sehr aufgesetzten Freundlichkeit seines Nachfolgers eingermaßen wett. Den Laden kenne ich seit Anfang der achtziger Jahre, als ich noch in der Weyerstraße wohnte. Übrigens: der Vorgänger von Chris, Friedl, kommt auch ab und zu mal vorbei. Auch er, ein Supertyp! Nur so.
-
Coloniaexpress, 28 Januar 2012:
Hey, danke für die Korrektur, da bin ich also einer Fehlinformation aufgesessen. Dann werde ich also auch mal an einem Montag oder Donnerstag ins Metronom tigern. Bisher habe ich immer Dienstag und Freitag bevorzugt. Cheers, – CE -
Früher haben wir uns nur mit "Gehen wir zu Chris?" auf ein Weizen verabredet. Aber obwohl der gute alte Chris jetzt wohl auf dem Altenteil ist, ist das Metronom immer noch einer der besten Läden mit der besten Musik in Köln. Gibt es hier CDs? Nee! Dafür aber Free Jazz bis zum Abwinken. Man weiß gar nicht, obs am Guiness oder an der Musik liegt, aber hier dämmere ich immer so super weg. Herrlich für ein nettes Gespräch mit einem guten Freund! Und wenn man allein kommt, sind schließlich ja noch andere Gäste da. Man ist ja auch in Köln, da bleibt man nicht lang allein. Dienstags gibt es übrigens manchmal kleine Livekonzerte. Da das Metronom so klein ist, dass man dann nicht mehr rein kommt, müssen alle eben durch die Küche... So ist das eben in Köln. Herrlich!
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
War letztes Wochende das erste Mal dort
Klasse kleine enge urige Jazzkaschemme
Mal was ganz anderes wenn man nicht mehr weiß wo man hingehen soll weil man die ganzen Lounges und Retro-Läden nicht mehr sehen kann!
(Nicht nur was für Jazzliebhaber!)
Hingehen! :-)
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Das Metronom war immer einer meiner liebsten Läden in Köln! Schade, dass Chris aufgehört hat. Aber ich werde die Nachfolger sicher auch wieder besuchen.
Beschreiben kann man das Metronom kaum angemessen. Ein besonderes Ur-Vieh, an dem Jazz-Freunde und solche uriger Pubs nicht vorbeikommen.
Ist sicher heute immer noch so.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
habe den laden erst anfang des jahres entdeckt, und er hat sich gleich zu einer art "wohnzimmer" entwickelt. eine wunderbare heranführung an ein mir gänzlich unbekanntes universum namens jazz, gepaart mit kneipengängern im alter von 20 bis 70 und gute whiskys, die ich alle mal probieren muss.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Das Metronom ist einfach spitze! Auch der neue Wirt, der ein schwieriges Erbe antritt, ist wenn es denn die Besucherzahl des Ladens zulässt, für ein Fachgespräch über Musik oder auch Whiskey zu haben. Immernoch sehr familiäre Stimmung unter mehr oder weniger Gleichgesinnten. Weiterhin viel Erfolg- denn Läden in der Qualität und Beständigkeit sind leider schon viel zu oft von der Bildfläche verschwunden.
Gruß
Sebastian
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
gestern bin ich mit einer freundin dort gewesen und ich war einigermassen geschockt, als ich feststellte, daß sich chris aus den geschäft herausgezogen hat. auf meine frage an den neuen wirt, wo denn chris sei, bekam ich die seltsame und vielleicht auch etwas genervte antwort: "in rente". ich musss ehrlich sagen, daß der neue wirt keinerlei respekt für seinen vorgänger übrig hatte und insgesamt reichlich fehl am platze zu sein scheint. es ist klar, daß er ein schweres erbe angetreten hat, aber chris kann man ja schlecht unter den teppich kehren. schließlich sind die meisten wohl auch grade wegen seiner person ins metronom gekommen. zudem scheint der neue weinig kommunikativ zu sein und ist wohl auch kaum in der lage eine angenehme atmosphäre zu schaffen....das alles ist sehr, sehr schade und ich finde es traurig, daß eine größe wie chris keinen adäquaten nachfolger finden konnte. nach über 20 jahren schöner abende im metronom werde ich dort wohl nicht mehr aufschlagen.
Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
-
heavy-on-duty, 28 Februar 2010:
Das ist ein Verriss, den den 'Neue' nicht verdient hat und wenn Du wirklich schon seit 20 Jahren ins Metronom kommst, solltest Du ihn eigentlich kennen, denn er hat da schon in den 90er Jahren gearbeitet. Und der Respekt zu Chris zeigt sich wohl auch darin, dass dieser nach wie vor seine Schichten hat und sich auch sonst nichts geändert hat. Jeder Anfang ist schwer!
-
n506e059, 2 März 2010:
Kann mich nur anschließen. Schock wenn jemand in Rente geht? Chris ist doch kein Alien :-) Außerdem war gestern, also der 30.01.2010 ein Samstag. Denkst Du, da hat der "Neue" Zeit, sich mütterlich um Dich zu kümmern? Warst Du in den 20 Jahren mal am Samstag da?
-
DerTeeDee, 4 Juni 2010:
alter (!!!), die 20 jahre scheinen dir nicht gut bekommen zu sein. der "neue" (der gar nicht so neu ist, putz mal deine brille) ist alles andere als nicht-kommunikativ, sofern er zeit hat, spricht man über fußball, whisk(e)ys und ähnliches. davon mal ganz abgesehen, ich kenne keinen barmann im radius von 2km, der eine volle kneipe alleine(!!!) schmeißt und dabei noch freundlich ist. ich habs beim "neuen" erlebt, als sämtliche barhilfen an einem samstag krank wurden. vielleicht war das ja der abend, an dem du wissen wolltest, wo chris ist.
Den Charme kann man diesem Laden wohl kaum absprechen. Trotzdem mochte sich bei mir trotz mehrerer Versuche nicht zu wirklich das “hier fühlst du dich wohl” Gefühl einstellen. Woran das liegt? Schwer zu sagen. Es war weder die Musik, noch das Bier. Dass der Laden rappelvoll war und einige sehr eigenartige Gestalten dort rumliefen vielleicht schon eher. Irgendwie nicht mein Laden, obwohl ich die Musik wirklich mag.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom
Deutsch




Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Metronom