Achilles, Wiesbaden
- Kategorie:
- Griechische Restaurants Wiesbaden
- Adresse:
-
Salizéstr. 15, 65203 Wiesbaden
0611 67120
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15 Beiträge zu Achilles auf Deutsch
Wir haben hier schon mehrfach gegessen, die Qualität des Essens ist sehr gut. Fisch und Fleisch schmecken hervorragend, sind auf den Punkt gebraten. Auch der Service ist immer nett und zuvorkommend. Der Inhaber beschäftigt sich gerne mit Weinen und hat immer einen guten Tipp. Die Inneneinrichtung ist sicherlich Geschmackssache. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Wir waren jetzt 2 mal bei Achilles. Jedes Mal ausgezeichnetes, frisches Essen mit einem wunderbaren roten Hauswein. Für uns ist es mit dem Akropolis in Erbenheim das beste griechische Restaurant in Wiesbaden das wir kennen. Wir machen gerne Werbung für dieses freundliche griechische Ehepaar. Wir hatten griechisch essen gehen vorher seit Jahren aufgegeben, bis wir das Achillis und Akropolis empfohlen bekamen.
Zum X-ten Mal waren wir bei Achilles, und es fällt mir immer schwerer, eine Rezension zu schreiben, denn frischer als sehr frisch können Speisen dort nicht sein, geschmackvoller als eben geschmackvoll bekommt die Küche dort auch nicht hin, schöner präsentieren als bestens angerichtet geht auch nicht. Was soll ich also noch hervorheben, als dem geneigten Leser die Gerichte, die wir an diesem Abend auswählten, aufzuzählen?
Da gab’s „Smirneika“: Hackfleischröllchen in Rotweinsauce mit Rotwein der Extraklasse, „Pikilia“ kalte Platte (Tsatsiki, Tarama, Skordalia, Melanzanisalat, gefülltes Weinblatt, Schafskäse), alles hausgemacht, Oktapodi vom Grill, frisch vom Fischmarkt, großes Stück Tentakel, außen knusprig braun, innen weiß und butterweich. Für Dessert war leider zu wenig Platz in unseren Mägen.
All das sind wir gewöhnt, und nehmen jeden Umweg in Kauf, um exzellente und typisch griechische Gerichte zu bekommen.
Aber es geht weiter: Achilles und seine liebe Frau Chryssanthi haben sich der in Deutschland recht unbekannten griechischen Weine angenommen. An diesem Abend sollte es ein 2006er Rotwein namens „Thema“ von Winzer Ktima Pavlidis aus Drama/Makedonien/Griechenland sein, eine Cuvée aus Syrah und Agiorgitiko Trauben. Attraktive purpurrote Farbe, komplexes Bukett mit Aromanoten aus Marmelade, Pflaume, Butterkaramell und Kaffee, das mit einer diskreten Grundtönung von Gewürzen endet. Der Körper präsentiert sich kraftvoll mit einer idealen Balance zwischen Alkohol (14%), Säure und Tanninen, die ihm Harmonie und Volumen verleiht. In seinem anhaltenden Nachgeschmack herrschen Noten von übergereiften Früchten und Zimt. Auch der Bordeaux-Liebhaber wird hier die Augen verdrehen, und der Preis – weniger als ein Drittel diesen. Wir kannten den Wein nicht, haben aber anlässlich vieler Besuche bei Achilles die Erfahrung gemacht, dass man seinen Empfehlungen folgen sollte, unbedingt: der Mann kennt sich aus! Vorher, als Apero gab’s noch einen Mezzo von Sigalas der Rebsorte Mandilaria, ein milder Wein von Santorini, mit 11% vol – macht richtig Appetit.
Was noch? Herzlichkeit, Freundlichkeit, man spürt, dass Achilles und Chryssanthi lieben, was sie tun, Gäste verwöhnen bis verhätscheln. Wenn in Wiesbaden, dann zu Achilles!
www.achilles-wiesbaden.de
sunny55 Lieber Carlx,
ich war da und glaube mir: Meine “alten” Griechen haben keineswegs einen Stammgast verloren. Und das “Achilles” sicher keinen neuen Gast hinzugewonnen.
Gerade aufgrund Deines Artikels hier im QYPE waren wir dort. Vielmehr möchte ich dazu nicht schreiben, wird ja ohnehin bald wieder gelöscht,
Gruss, Sunny
25 Mai 2009
Als ich diese Woche seit längerer Zeit zweimal bei Achilles gewesen bin, konnte ich einmal wieder feststellen, wie klasse die Küche, der Wein und der Service ist. Meinem Geschäftspartner hatte ich vorgeschlagen einmal nicht zum obligatorischen Italiener zu gehen, sondern zu einem Griechen. Er kommentierte diesen Vorschlag fragend, weil er glaubte, es gebe frittierte Kalamari, in Knoblauch ertränkte Speisen und mittelmäßigen Wein. Nachdem wir den Abend verbracht hatten, versprach er dem Wirt voller Zufriedenheit, dass er mit seiner Familie wiederkommen wird.
Auch unsere kulinarisch verwöhnten Freunde waren angesichts des exzellenten Fisch, der frischen Salate und der liebevollen Gast-freundschaft begeistert. Für mich eine gelungene Woche! Wer Lust auf hohe Qualität griechischer Speisen hat, guten Wein schätzt und freundlichen Service mag, der ist hier sehr gut aufgehoben.
Ich war bei Achilles im Februar 2009, und finde das Local gut.
Freundlich service,
gutes Essen ich gehe gerne wieder.
Gestern war ich mit meiner Ehefrau wieder bei Achilles. Service war sehr aufmerksam. Wir haben nach der Emphellung vom Wirt eine Flasche griechischer roter Wein getrunken fur 19,40 € pro Flasche. Der Wein war gut. Wir haben 3 Vorspeisen bestellt eine davon war die gefüllte Weinblätter, leider fertig aus der Dose. Die gebratene Gemüse (etwas Zucchini und Auberginen mit etwas Tzatziki für 7,50 €)und Skordalia waren ganz gut. Als Hauptgericht haben wir Schweineplatte ausgewählt. Die Platte kostet 16,50 € pro Person. Die Frikadele davon hat nicht unser Geschmack getroffen, das Reste war ok. Im ganzen finden wir das Lokal gut, aber etwas teuer für uns.
Vorneweg meine herzlichen Grüße an ACHILLES-Wirt, seinem Rechtsanwalt und die 1-Beitrag-QYPER “ajs29”, “Obib” und “Belgis”.
Mein schöner - erster - Beitrag ist auf Beschwerde vom Wirt und Anwalt leider gelöscht worden. Das behauptet jedenfalls QYPE und ich habe keine Veranlassung, das nicht zu glauben.
Ich fand meinen Artikel recht gut. Nun schreibe ich erneut, vielleicht wird er ja etwas besser.
Nach meinem ersten und einzigen Besuch im ACHILLES habe ich mich sehr geärgert, darüber, dass ich auf die vielen positiven Beiträge hier bei QYPE reingefallen bin.
7mal 5-Sterne! “Was muss das für ein hervorragendes Restaurant sein”, hatten meine Frau und ich gedacht.
Schon seit über 20 Jahren gehen wir in Wiesbaden (und auch in anderen Städten) sehr gerne griechisch Essen und waren noch nie in diesem 5-Sterne-Lokal? Unverzeihlich!
Die Salizéstrasse finden wir nicht gleich. Obwohl wir drei verschiedene Passanten fragen, werden wir jedesmal falsch gelotst. “Weiss denn niemand hier in Biebrich, wo die Salizéstrasse ist?”
Schliesslich gebe ich die Adresse in den Navigator ein und schnell stehen wir vor dem Lokal. Nur wenige Meter weiter finden wir sogar einen Parkplatz.
Es ist der 30.April 2009, einen Tag vor dem Mai-Feiertag. Gegen 20 Uhr. Wir erwarten ein volles Lokal und hoffen noch einen freien Tisch zu bekommen.
Das ACHILLES ist nahezu leer. An einem Tisch sitzen drei jüngere Männer, an der Bar-Theke ein Paar und vier andere Männer älteren Semesters, jeweils bei einem Bier oder Wein.
Wir haben die freie Auswahl, setzen uns an einen hellen Platz am Fenster und freuen uns über die ausgesprochen freundlichen Farben im Lokal. Die Einrichtung ist sehr gepflegt, es sieht alles noch relativ neu aus. Nichts erinnert an ein übliches griechisches Restaurant. Ihr wisst schon, weisse Büsten antiker Damen und Bilder vom Hellas und so was. Gibt es hier nicht. Der Eindruck ist eher gutbürgerlich, sehr Deutsch.
Der Wirt bringt uns die Speisekarten. Meine Frau bestellt einen Rotwein, ich bevorzuge ein Hefeweizen. Für die Speisen müssen wir erst die Karte studieren.
Als ich zum Trinken ansetze, macht mich meine Frau auf mein Glas aufmerksam. Irgend etwas schwimmt darin. Ein längliches, undefinierbares Gebilde, etwa 10 cm lang und schmal, bei jeder Bewegung des Glases wird es munter umspült von meinem Weissbier.
Der Wirt nimmt die Reklamation mit einem freundlichen Lächeln an und meint, es müssten Ablagerungen von der Fassanlage sein. Er bringt mir ein neues Getränk, nunmehr frei von (sichtbaren) Fremdkörpern.
Eigentlich ist mir jetzt schon der Appetit vergangen. Wir haben aber Hunger und es soll ja so hervorragend hier schmecken. Wenn wir schon mal hier sind, müssen wir auch die Speisen probieren.
Als Vorspeise bestellen wir eine kalte Platte “Pikilia”, zum Hauptgang meine Frau Kalamaris Ringe, ich “Souvlaki Hellas”, Lammspiess vom Grill.
Die Vorspeisenplatte, die wir an diesem Abend serviert bekommen, besteht aus einer sehr scharfen Schafskäse-Chili-Paste, mit Mayonaise angemachter, geschmacksneutraler Auberginenpaste (hatte ich bislang noch nie in dieser Form), einer Art von Kartoffelsalat, zwei Scheiben Tomaten, Tarama, zwei dünnen Scheiben Gurken, Sardinen-Streifen, Oliven und Zaziki, das aber schon etwas älter schmeckt - möglicherweise vom Vortag - und völlig knoblauchfrei. Dazu gibt es in dünne Scheiben geschnittenes Weissbrot.
“Das Brot war sehr trocken. Es erschien uns, als sei es zwei Tage alt.” (Vielen Dank an QYPE-Mitglied “Landstreichler” für seine Anregung dieser anwaltsbewährten Formulierung).
Zu der Kalamaris meiner Frau gibt es frittierte Kartoffelscheiben und einen Beilagensalat. Nichts weiter. Eine Olivenölsosse oder Knoblauchpaste hätte gut dazu gepasst.
Die Kalamarisringe sind glasig, nicht durch. Sie kann das so nicht essen. Die weibliche Bedienung daraufhin angesprochen, vielleicht ist es auch die Wirtin, hält diese einen kurzen Vortrag darüber, dass “das so sein muss”. Ja, wie, essen die Leute hier labberige, glasige Kalamaris sonst? Die Frau lässt sich auf nichts ein und meine Frau auch nicht. Sie lässt nahezu alles auf dem Teller unberührt liegen.
Mein Lammspiess wird auf einem Teller serviert mit Salat. Keine weiteren Beilagen. Kein Zaziki (ok, darauf hätte ich heute ohnehin verzichtet), keine Kartoffelscheiben. Nur Salat. Kopfsalat mit etwas Kraut und einer Tomatenscheibe, kaum angemacht. Man schmeckt ein unangenehmes Olivenöl heraus. Ich könnte Essig und Öl nachbestellen, verzichte aber. Der Abend ist bereits gelaufen.
Dass mein Fleisch teilweise angebrannt ist und teilweise noch halb-roh, darauf will ich schon gar nicht mehr eingehen.
Gegen 20.40 Uhr verlassen wir das Lokal. Der Wirt hat uns großzügig noch ein Ouzo “aufs Haus” ausgegeben.
Auf die übliche Frage “Hat es Ihnen geschmeckt” antwortet meine Frau, “nein”. Das interessiert hier aber sonst niemanden weiter.
mostro Tja, ich bekomme dauernd Nachrichten über Kommentare hier und wundere mich doch sehr. Als Kenner der Qype-Szene fällt doch auf, dass hier riesige Kommentare geschrieben werden, so lang, dass sie doch anders als nur durch normales Plattformdasein motiviert scheinen, insofern muss ich gestehen, dass ich sunny´s Bericht doch eher ernst nehme, denn 1-Beitrag-Qyper, die dann plötzlich alle so extrem aktiv werden, sind meiner Erfahrung nach meist identisch oder befreundet mit dem Betrieber, auch wenn es da Ausnahmen geben dürfte. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mehrere Leute einen Beitrag schreiben, dann lange untertauchen und alle mitbekommen, wenn einer unter vielen einen neuen Bericht zu dem Platz schreibt - und dann so ausführliche Gegenkommentare schreiben…
Alles recht unerfreulich hier. Also am besten Thread beenden, bitte!
5 Juni 2009
Strandhill ich finds super, dass du den beitrag nochmal geschrieben hast ;) wenn das deine meinung zu dem restaurant ist, dann solltest du schließlich auch so deinen beitrag schreiben, find ich persönlich jetzt nichts daran auszusetzen.
6 Juni 2009
Das Essen bei diesen Griechen ist einfach, aber mit guten Zutaten und sehr lecker. Ich hatte eine Kalbsleber und die war richtig frisch, dazu gab es dünne leckere Kartoffel Scheiben und einen Beilagen Salat. Der Salat war für einen Beilagen Salat sehr vielfältig, mit verschiedenen Salatsorten und Granatapfel Kernen oben drauf.
Die Weinkarte ist für einen Griechen extrem umfangreich mit ausführlichen Beschreibungen und Prospekten der Weine. Dafür waren die Weine alle nicht gerade billig aber gut und interessant vom Aroma.
Am meisten begeistert hat mich aber der sehr freundliche Wirt. Die Geste, sich während des Essens nach der Zufriedenheit zu erkundigen und nicht erst beim Abräumen, kenne ich nur von gehobenen Restaurants. Ein freies Getränk gab es dann noch aufs Haus (nicht nur Ouzo). Auch wenn ich kein Fan der griechischen Küche bin, werde ich hier sicher noch mal herkommen.
Was an diesem Lokal gut sein soll ?
Vielleicht die Inneneinrichtung, die nicht typisch griechisch ist, obwohl mich das nicht gestört hätte (- wenn schon denn schon)!
Die Freundlichkeit setze ich als erstes mal als zahlender Gast voraus- die Bedarf keiner besonderen Erwähnung.
Schon als wir rein kamen ( gegen 19.30 Uhr) haben wir uns über das fast leere Restaurant gewundert.
Die Hauptgänge waren alle nichts Besonderes ( nur die Preise besonders hoch).
Auf dem Teller waren die obere Schicht Kartoffeln fad und ungesalzen, die darunter liegenden dafür total versalzen.
Der Hauswein war ok.,aber man hätte vielleicht doch einen der teureren ( ab 5.80 aufwärts) bestellen sollen.
Etwas überteuerter Grieche im einfachen Wohngebiet von Biebrich.
Schön sitzt man deshalb nicht gerade draußen, mit Blick auf Wohnblocks. Die Inneneinrichtung ist aber ganz gut bürgerlich.
Der Vorspeisenteller enttäuschte mich als erstes, dazu auch das trockene Brot.
Das Tzatziki schmeckte leicht alt, Knobi kaum zu merken,
die Kartoffelpaste langweilig nach Nichts, dafür die Schafskäsecrem zu scharf gewürzt mit Chili).
Schade, meine Lieblingsvorspeise Auberginenpaste schmeckte nach Mayonaise. Lediglich das Tarama war schmackhaft.
Der Salat zur Hauptspeise war kaum angemacht, also schmeckte er nach nichts. Die Calamares waren mir zu labberig/ glasig und mit Gewürzpulver behaftet, hatte ich so nie, außerdem fehlte ein nettes Sößchen dazu.
Das Lokal nennt sich selbst auch Bistrorante.Tatsächlich saß die Mehrzahl der Gäste (6-7)auch an der Bar. An unserem Abend waren zwei Tische im Restaurant besetzt.
P.S.: Dieser Artikel musste leider zum 3. Mal nach Aufforderung geändert werden.
Obib Jeder hat ja einen anderen Geschmack, aber bei manchen Leuten scheinen die Geschmacksnerven nicht so ganz zu funktionieren. Wir gehen jetzt schon viele Jahre zu Achilles, wohlgemerkt in erster Linie zum Essen, aber das was silkytanya da beschreibt, haben wir noch nie erlebt. Was ich nicht verstehe, wenn etwas nicht in Ordnung ist, wie z.B. Tzatziki, warum reklamiert man das nicht?
Naja, wie schon gesagt, jeder hat halt einen anderen Geschmack.
22 Mai 2009
silkytanya Danke, meine Geschmacksnerven funktionieren ausgezeichnet!
Übrigens:
Nach der Vorspeise wollte ich ja erstmal noch den Hauptgang abwarten, da dieser dann auch nicht besser war, haben wir diesen reklamiert und mehr als den halben Teller stehen lassen. Dieser wurde abgeräumt und erklärt so schmecke das griech. Essen eben.
Danach hatte ich keine Lust mehr alle anderen Mankos an diesem Abend auch noch aufzuzählen, die nicht in Ordnung waren. Ich bin weder kostenloser Gastro-Berater noch hatte ich Lust mir den Abend mit einem sinnlosen Streit restlos zu verderben.
24 Mai 2009
Angeregt durch die letzte Bewertung waren mein Mann und ich am Mittwoch bei „Achilles“.
Sollte es in Wiesbaden tatsächlich einen Griechen geben, der nicht alle seine Gerichte mit Zaziki und Krautsalat zupappt? Bei dem nicht Knoblauch das alles bestimmende Gewürz ist? Der tatsächlich mal was anderes als die üblichen, oft „konservierten“ Dicken Bohnen, schwarzgefärbten Oliven, und knödeligen gefüllten Weinblätter als Vorspeise serviert? Der butterweiche Kalamares hinbekommt? (wer selber schon welche zubereitet hat, weiß, wie schnell man plötzlich Altgummi in der Pfanne haben kann). Das mussten wir ausprobieren!
Wir fanden: eine liebevoll dekorierte Vorspeisenplatte mit reifen schwarzen Oliven (nicht gefärbt), wenigen Pepperoni und darunter eine große Auswahl an herrlich cremigen, frischen und selbstgemachten „Dipps“. Auberginencreme, bei der nicht das Raucharoma dominierte, sahnigen Zaziki, eine wunderbar würzige Creme mit Schafskäse, der „Kartoffelsalat“ entpuppte sich als eine leckere Mischung aus gekochten Kartoffeln mit Nüssen und Knoblauch (so einfach und gut, das probiere ich demnächst zuhause auch mal), der berühmte rosa Fischrogen, der nicht meine Sache ist, aber meinem Mann sehr gut schmeckte und noch ein paar andere kleine Leckereien, die das Vorspiel zum Vergnügen machten.
Der Lammspieß mit Salat kam exakt so auf den Tisch, wie er in der Karte beschrieben ist, ohne Zaziki, ohne Pommes, nur zartes, rosa aber cross gebratenes Lammfleisch und marktfrische Blattsalate (Lollo Rosso, Batavia und Eichblatt) und selbstgemachter Krautsalat. Ideal im Sommer und für die Bikinifigur ;o)
Auch die Kalamares enttäuschten unsere Hoffnung nicht: Weich und zart waren sie weit entfernt von dem, was manchmal anderenorts den Gästen zugemutet wird. Da beherrscht jemand in der Küche sein Handwerk!
Den Abschluss als Joghurt mit Erdbeeren zu bezeichnen würde ihm nicht gerecht; geröstete Mandeln, leckerer Honig und Quittenmark für die Süße- Säurebalance zeigen, dass auch jemand mit Sinn für einen sensitiven Gaumen das Zepter schwingt.
Stichwort Wein: Der getrunkene Melapus war voll, samtig und im Abgang nachhaltig, ohne Flasche und außerhalb des Lokals würde niemand an „griechischen Wein“ denken. Wenn die anderen Produkte auf der Weinkarte, die übrigens länger als die Speisekarte ist!, ebenfalls in dieser Qualität sind, dann gibt es tatsächlich so etwas wie einen „Weinaufbruch“ im Land von Tsallli rot-weiß und Mavrodaphne. Helas! Das werden würden wir bei nächster Gelegenheit überprüfen!
Dann vielleicht mit gebratenem Oktopus (ob der auch so weich wird?) und Lammkeule.
Das Achilles: ein griechisches Restaurant mitten in Biebrich. Sehr schön die helle und freundliche Einrichtung ohne jeden Kitsch. Wirt und Wirtin sehr freundlich und zuvorkommend, auch was Sonderwünsche angeht. Das Esse ist eher mittelklassig, mir persönlich zu fettig.
Die Auswahl an Speisen ist OK, die Weinkarte sehr gut sortiert und stets gibts einen Ouzo aufs Haus.
In der Vergangenheit war das Achilles stets gut besucht. Das es heute weniger Gäste hat, mag vielleicht auch an der allgemeinen Wirtschaftssituation liegen. Wenn das Geld knapp ist, geht man halt weniger oft essen.
Wir gehen gerne zu Achilles. Alle Speisen werden frisch zubereitet (nix mit vorgekocht und ab in die Friteuse oder Mikrowelle) und das schmeckt man auch. Die Weine sind, genau wie das Essen, ihren Preis wert! Ich finde die Speisekarte nicht zu klein, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für Sonderwünsche (z.B. Kinder, die noch nicht alles mögen) hat man ein offenes Ohr.
Wir haben schon einige Familienfeiern dort abgehalten (immer so 25-30 Personen), an denen auch Leute teilgenommen haben, die im Vorfeld sagten: “Griechisch = Gyros und Tzatziki muß das sein?”, die alle begeistert waren. Dazu ist noch anzumerken, dass auch bei vielen Gästen Achilles und Chrysanti seltenst den Überblick verlieren und immer freundlich und herzlich sind.
Wir gehen immer wieder gerne hin. Ob in dem mit liebevollen Details eingerichteten Gastraum, oder auch im Sommer im Biergarten, man fühlt sich einfach wohl!
Deshalb gibt`s von mir die volle Punktzahl.
Parkplatztip: sollte in direkter Nähe nichts zu finden sein, ein paar wenige Laufminuten entfernt ist der Parkplatz des Dyckerhoff-Sportplatz.
Bei unserer JanuarQCN gings zum Griechen. Die Essensspeisekarte ist in etwa so groß wie die Weinkarte, d. h. es gibt eine überschaubare Gerichteauswahl und eine üppige Weinauswahl. Meine Vorspeise, Auberginenpaste, war sehr lecker. Davor gab es noch eine kleine Aufmerksamkeit aus der Küche (Baguettescheiben mit Tomaten und Knoblauch). Mein Hauptgericht, ein Auflauf aus griechischen Nudeln, Lammfleisch und Käse war auch richtig gut, das Fleisch war zart und der Geschmack hat einfach gestimmt. Erwähnenswert ist der sehr freundliche und sympathische Wirt, der immer wieder an unseren Tisch kam und sich nach unserer Zufriedenheit erkundigt und ein paar Scherzchen beim Abräumen gemacht hat. Zum Schluss gabs noch ein Getränk aufs Haus und einen herzlichen Händedruck zum Abschied. Ich komme gerne wieder!
Zusätzlich zu meinem Vorredner möchte ich noch anmerken, dass es hier besonders auffällt, wie schön die Speisen angerichtet werden. In vielen griechischen Restaurants ist es doch recht “rustikal”, hier isst das Auge tatsächlich noch mit.
Die Tageskarte hat immer frischen Fisch. Die hausgemachten Calamari sind sehr gut!
Ein Grieche ohne (zumindest in Deutschland oft vorhandenen) Kitsch: Schlicht und stilvolles Ambiente.
grinch ... und ich wollte nur mal anmerken, dass der pre-writer ´ne SIE war :o)) (dabei haben frauen doch angeblich immer das LETZTE wort ;-))
11 November 2008
newi da hilft nur eins - den Beitrag nochmal speichern und schon hast Du wieder das letzte Wort :)
Und schau wie schön formatiert :)))
11 November 2008
Das Achilles liegt in Biebrich, zentral gelegen, in einer Wohngegend. Die Parkplatzsuche kann daher etwas schwierig werden, das sollte man aber in Kauf nehmen, denn hier gibt es wirklich seeehr leckeres griechisches Essen und eine unglaublich große Weinauswahl.
Der Service ist zuvorkommend und überaus freundlich. Die Speisenauswahl ist übersichtlich, für jeden ist etwas dabei, auch Kinderteller; zusätzlich wird frischer Fisch angeboten.
Die Preise sind durchschnittlich bis gehoben - das nehme ich für frisch zubereitete Speisen in freundlicher Atmosphäre gerne in Kauf.
Angenehm aufgefallen ist mir auch die Inneneinrichtung des Restaurants - in einem Altbau gelegen, findet man schönen alten Stuck an der Decke und man hat den alten Raum nicht in künstlich-griechisches Ambiente getaucht.
Für netten Service, sehr gutes Essen, mit Freude eingepackte Reste und den Ouzo am Schluss gibt es von mir die volle Punktzahl.
PS. Im Sommer kann man vor dem Restaurant in einem kleinen Biergarten Platz nehmen.





