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6 Beiträge

Top Empfehlung:

Roadrunners Paradise

Saarbrückerstraße 24, 10405 Berlin

Heißer Club am Prenzlauer Berg. Kundenzitat: "die Stimmung ist fantastisch und die Luft brennt, absolut empfehlenswert. Dort war eine der geilsten Partys ever."

Kompliment www_mybodyparts_de (02.07.2008) 5

Mein Freund und ich mögen den Club, allerdings war er in seiner alten Location in der Bessemer Straße “zu Hause”. Das “heimische” Flair ging “im neuen Raum” ein wenig verloren, aber dennoch ist er alle Mal immer mal wieder einen Besuch wert, um ausgelassen mit richtig guten Leuten (!) zu feiern.

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Kompliment zweinullsieben (21.04.2008) 1

irgendwie langweilig / kann dem club mal so gar nichts abgewinnen - die meisten leute sehen so aus als hätten sie sich bei beate uhse das starter festish kit bestellt - oder eben als ob ihnen beim ehelichen verkehr langweilig geworden ist - /
darum auf der suche nach neuer inspiration …
fetish / light / meiner meinung sogar extra light / passt schon ganz gut …

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Kompliment GuideAndCompany (23.01.2008) 5

Ich werd' nicht mehr! Bis heute (14.1.2008) gab's bei qype keinen Beitrag zum Kit-Kat-Club - und damit zu einer berühmten, wahrlich weltbekannten Institution Berlins (fast 2,5 Millionen Besucher auf der Website...)!

Der KIT-KAT-CLUB! Das ist ein Ort und eine Community, die wahrscheinlich in jeder anderen deutschen Stadt aus irgendeinem dämlichen Grund schon längst geschlossen worden wäre! "Sodom & Gomorra" würden wohl Leute aus dem amerikanischen bible-belt sagen, ein "Paradies für zivilisierte Leute!" sagt der Club selber! Und tatsächlich ist erstaunlich, wen man da alles trifft, wie unterschiedlich die Formate, wie tolerant!

Aber zuerstmal kurz zur Schilderung: den Club haben Simon Thaur und Kirsten Krüger aufgemacht, inspiriert von Goa, viel Mystik und manchem "Trip" und ohne Angst vor "Porno". Die Grundidee: einen Ort schaffen, wo alles erlaubt ist, außer es stört jemand anderen! Na, und was haben Menschen am liebsten, wenn's nicht unterdrückt und verboten wird? Eros & Sex! (Ausnahme: Gewalt-Junkies, todessüchtige Kamikazes und Nirwana-Fans... Und wer weiß, vielleicht träumt sogar mancher islamische Selbstmord-Attentäter von den "Jungfrauen" im Paradies, die ihm als Dschihad-Märtyrer der Koran verheißt... Vielleicht wäre der besser einfach mal in den Kitty gegangen... :-) ...) Also wurde der Club schnell zu einem der erotischsten Orte auf dem Globus... Man staunt, was alles so passieren kann, ganz offen, in voller Natürlichkeit, zu aller Spaß und Vergnügen - und ohne, dass das Firmament zusammenkracht...! O.K., nicht alles hoch sublimiert, manchmal schlicht anonymer Sex, aber das kann auch was Besonderes, Erlebenswertes und Befreiendes sein, wenn man bedenkt, wie sehr sexuelle Wünsche oft unter all dem zu leiden haben, was unsere (zweischneidige) "Kultur" da so dran hängt und drauf lädt... (mit der Folge eines beträchtlichen, buchstäblich explosiven Frustrations-Aggressions-Potentials!)

Aber bei Leibe nicht nur Sex und F.... überall (das ist das Vorurteil, das sich überall verbreitet... Manche, die nie da waren, wissen ganz genau, dass dort "nur der Abschaum der Menschheit verkehrt!"). Einfach Party ringsherum, lauter Leute in schrägen, phantasievollen Klamotten (oder auch ohne, aber selten), teils mit Piercings und Tatoos, und oft auch, geb ich zu, den Sex-Kostümen von der Stange... Aber die Grundidee ist: Phantasie, Leute, Action! Mitmachen! Nur nicht langweilig glotzen! (Deshalb kommen biedere Voyeure auch nicht rein... Übrigens auch keine messerstechenden, frauenokkupierenden Machos...)

Und dann: TECHNO. Techno, höre ich manche sagen, ouh, wie langweilig und primitiv... Gut, aber es gibt so nen und so nen. Wenn Techno mehrere "Schichten" (Rythmus, Melodie) hat, dann kann er intelligent und spannend sein zum Tanzen (ich bin sonst Klassik-Fan, bitte schön)! Im Kitty gibt's solchen Techno: Trance-Techno v.a. Wer gerne tanzt, kommt früh, d.h. so um 00:00, dann hat er bis um 1:00, wenn der Laden richtig voll wird, viel Platz für sich... Last but not least: das Schöne an Techno ist die Euphorie und die Gemeinsamkeit! Ganz anders als bei Rock ist nicht jeder eine dumpf vor sich hin stampfende Monade, vielmehr tanzen sich alle gemeinsam hoch auf jene Wellengipfel, wenn die "good vibrations" tosend überschwappen...

Die schöne Seite von Preußen und Berlin ist seine Toleranz (man denke an "Wowi", unseren schwulen Bürgermeister, und wie schwer's die Braunen hatten, das "Rote Berlin" zu vergewaltigen)! Und der Kit-Kat ist ein Ausdruck dieser Kultur der Toleranz! Selten eine Disko erlebt, in der Menschen so offen sind füreinander, wo Exzentrik, wo Anderssein nicht mit strafenden Blicken geahndet wird, wo Menschen (allermeistens) aufeinander hören, achten und Rücksicht nehmen (wie selten ist das geworden, da draußen, in einer Zeit der Gewalt und des Suffs bei den Youngsters der Stadt)! Wo alt und jung so problemlos miteinander können! Denn schließlich ist man ja in diesem Club, um Kontakt zu machen, nicht um in seiner Kiddy-Clique allein zu sein! In den Kit-Kat kommt jeder, von dem "die Tür" merkt (das ist meistens Kirsten höchstselbst, ohne deren Frauen-Power der ganze Laden wohl nicht leben würde...!), dass er/sie mitmacht und einen Farbklecks beitragen wird zu dem grellbunten Ganzen... Vor allem: der Kit-Kat ist kein Club, der die sexuellen Bedürfnisse von Menschen ausbeutet, so wie das professionelle "Rot-Licht-Milieu", der Kitty ist einfach ein Club mit ganz normalen Preisen...

Und das Ambiente? Als ich ziemlich am Anfang des Clubs öfter da war, für mich die Regeln ausgelotet und mich eingefügt hatte, da lag plötzlich eine Mappe mit Fotos auf dem Tresen, die einer mitgebracht hatte, der immer fotografierte (das sind ganz wenige Vertrauenswürdige, denen der Club 's erlaubt). Ich blätterte, und, holla, da war ich auch zu sehen... Oooops, ist es das, was Du willst, fragte ich mich, veröffentlicht werden, sooo? Dann habe ich weiter geblättert - und fand: das Ensemble von Art-Decoration und "living works of art" (die Leute in ihrem outfit, geschminkt, talkend, tanzend und at it...) sowie Erotik und die Bild-Kompositionen des Fotografen, das hatte soviel künstlerischen Wert, das ich dem Mann vorgeschlagen habe, gemeinsam einen Bildband zu machen, er die Fotos, Andere und ich die Essays (meiner über die nützliche Funktion freier Erotik in modernen Gesellschaften...). Leider wurde nichts draus, weil der gute Mann eben doch ein - wenn auch ganz lieber - Kreuzberger Künstler-Chaot war (und ist?), der all unsere schönen Bildauswahlen immer wieder in alle Winde zerstreute und nie auf die Reihe gebracht hat, alle um Erlaubnis zu fragen. Ergo sind der Taschen-Verlag und wir um einen schönen Kunst-&-Erotik-Band ärmer...

Früher bin ich oft hingegangen, heute muss ich Kohle ranschaffen und hab weniger Zeit..., denn leider sollte man & frau ein ganzes Wochenende rechnen: wenn ihr "alles" erleben wollt, dann müsst ihr bis zum Vormittag bleiben (es gibt so eine gewisse Dramaturgie des Abends, man tanzt sich heiß, wird warm, lernt sich kennen...). Tja, und den Folgetag verschläft man dann eben (vielleicht auf dem Rasen im Urban-Hafen oder im Tiergarten?).

Ich hoffe, das Leben gönnt mir irgendwann wieder mehr Zeit! Und dann treffen wir uns vielleicht im Kitty!

GuideAndCompany
alias Hilmar Hans Werner

PS: Und das Thema Drogen? Wahrscheinlich bin ich nicht der Beste, darüber was zu sagen, weil: ich nehme keine, die brauch ich nicht, schon gar nicht im Kitty.... Aber eins kann ich melden: Drogen (jedenfalls die harten) sind UNERWÜNSCHT im Kit-Kat-Club. "Thor" (=Simon Thaur), mit dem ich mal zusammen welche ausprobieren wollte, riet mir ab... Ich denke, er weiß, wovon er redet...

PS II: Da wird sich doch sicher auch diese grenzwertige Sado-Maso-Szene rumtreiben in diesem Club, denkt sich wohl manche/r beim Lesen. Ja schon, aber erstaunlich wenig! Manche (!) Praktiken und Charaktere in diesem Milieu sind wirklich dubios, haben menschenverachtende Züge und sind durchtränkt von Gewalt! Und gerade das passt nicht in den Kit-Kat-Club! (Übrigens auch hier: die Sado-Maso-Szene ist kein geeignetes Objekt für wohlfeile, spekulative Vorurteile! Ich habe sehr sensible, zärtliche, treue Menschen in diesen Kreisen erlebt und manchen Praktiken durchaus einen "Kick" abgewinnen können [Schmerz und Erotik können sich wechselseitig steigern!]; aber umgekehrt sind mir auch Typen untergekommen, inklusive solchen in NS-Uniformen, vom psycho-physischen Quäler bis zum willfährigen Opfer, die mir auf der Rückseite des Mondes lieber wären...)

PS III: Übrigens bezieht sich der Kit-Kat-Club mit seinem Namen auf historisch bedeutsame Vorbilder:

1. den britischen Kit-Kat-Club des 18. Jahrhunderts: ein elitärer, aber progressiver Gesellschafts- und Polit-Club (Mehr? > http://de.wikipedia.org/wiki/Kit-Cat-Klub), und

2. den Berliner Kit-Kat-Club der 20er-Jahre. Der kommt (z.Z. wieder) vor im Musical CABARET, das die "Bar jeder Vernunft" präsentiert - sehr empfehlenswert! Dort heißt es auf der Website: "Mit der einmaligen Atmosphäre des funkelnden Spiegelzeltes knüpfte die Bar jeder Vernunft an die wichtige Rolle des Kit-Kat-Klubs der 20er-Jahre an." Mehr? > http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/d... />
PS IV: Also das muss hier noch erzählt werden: ganz am Anfang, vor ca. 10 Jahren (am 1.3.08 feiert der KKC seinen 14. Geburtstag), noch recht neu am Orte, saß ich da, ein wenig alleine, und guck, zum Zwecke der Verlustierung, den schlanken ranken Mädchen beim Tanzen zu, da setzt sich Kirsten, ja, die Patronin höchstselbst, neben mich (o.k., wir hatten uns schon vorher "ein bisschen" beschnuppert...), fragt mich, was ich denn gucke, nimmt meine Hand und sitzt eine kleine, aber (für mich) glückliche Ewigkeit HÄNDCHENHALTEND neben mir... Händchenhalten im Kit-Kat-Club! Im Reich der Latex-Slips, Piercings, Tatoos und Pink-Perücken!!! Unglaublich - aber wahr!!! Das ist er eben, der Kit-Kat-Clut... Kirsten, es bleibt Dir unvergessen!

PS V: O.k., man hat mich aufgeklärt: es gab schon Beiträge über den Kit-Kat-Club auf qype, aber unter der obskuren Adresse: http://www.qype.com/place/3161-club-Berlin

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Kompliment bukowski (18.01.2008) 5


ich kenne diesen club seit mehr als 13 jahren

nun es ist eben keine modeschau

es geht um die außergewöhnlichen wesen die dort erstrahlen

und diese bieten einen unendlichen kosmos der erotik---darin ist das outfit nur ein staubkorn oder das non plus ultra

alles hängt von deiner stimmung und neigung ab

bevor es das insomia gab, hat dominique diese partys jahrelang und erfolgreich im kitkatclub gefeiert

die toleranz und das immer wieder andere und neue

ein hedonistischer planet-diesen ort gibt es kein zweites mal

das beste, was es für hedonisten auf dieser welt gibt

keine aggressivität

wenn ein weibliches wesen in club zu einer kontaktaufnahme nach ihrer meinung
deutlich nein gestikuliert oder gesagt hat und derjenige hört trotzdem nicht
auf, kann sie zur tür gehen und derjenige muß gehen--ohne dass das von ihr
gesagte in frage gestellt wird

wer eine reise in eine neue galaxis machen möchte und neugierig und tolerant genug ist, beamt dort hin

bukowski 18.1.08

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Qype Insider 431
Benutzerfoto: zoe

zoe

Kompliment zoe (26.01.2007) 2

Wie hieß es noch?

DRESSCODE
bedeutet immer: Fetish, Lack & Leder, Kinky, Stylish, Glamourös, Kostüme & elegante Abendgarderobe
KEINE normale Straßenkleidung & KEINE Unterwäsche (wir sind kein Swingerclub) !
Für alle Neugäste des KitKat: BEVORZUGT werden PAARE eingelassen !

Nun, dieser Dresscode ist ein Witz und der Kit Cat Club reicht nicht einmal ansatzweise an die Hamburger Extravaganxa, oder auch an das Berliner Insomnia heran. Es gab nahezu keine wirklichen Kostüme aber eindeutig zu viele nackte Männeroberkörper. Man könnte also den Kit Cat Club als Fetischparty light bezeichnen und würde damit absolut recht behalten.

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