Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
Video-Upload ist eine exklusive Funktion für Qype Premium Partner.
Romanisches Café
Charlottenburg, Berlin
11 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Hardenbergstraße 28, Waldorf Astoria Berlin, 10623 Berlin
- Kontakt:
-
030 814000 0
E-Mail schreiben
Waldorf Astoria Berlin
www.waldorfastoriaberlin.com/d...
- Geöffnet:
-
Mo - So: 7:00 - 23:00
-
Gibt es hier künftig Events? Eintragen
| Inhaber-Infos |
|
| Nutzer-Infos |
|
11 Beiträge zum Platz "Romanisches Café" auf Deutsch
35 Beiträge
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Mit einem Android geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Finde allerdings den indirekten Eingang - auch dort extra ein Wachmann - umständlich, die Tür zu schwer und schwergängig: Auch wenn er freundlich hilft, wird sich das nicht bewähren!
Gut bei der Ecklage ist der Blick aus den Fenstern in beide Richtungen, wo es auf den Baustellen auch viel zu Gucken gibt.
Teile die Kritik am Boden: Hier hätte warmer Holzboden reingehört.
Die Bedienung war freundlich und so blond, wie mann es mag, aber nach anfänglichem Elan eher zu unaufmerksam.
Die Sandwiches und Salate klangen hingegen interessanter, aber zum Kaffee - der war gut, aber nicht bemerkenswert - sollte es bei uns eben Kuchen sein.
Wir sind so "billig davongekommen" und die Neugier ist gestillt. Wiederkommen überflüssig!
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
5 Beiträge
Kaffee habe ich nach dem Anblick des Vollautomaten keinen getrunken, der Tee war dafür tadellos, der Kuchen sehr gut (kleine Auswahl). Sehr freundliches Personal, danke.
War relativ leer eigentlich wollte ich in das Grosz am Ku'damm doch da war an eine Sitzplatz nicht zu denken. Es fehlt einfach an der Atmosphäre, die Ankündigung an den Vorgänger anzuknüpfen ist definitiv daneben gegangen.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Das wars dann aber auch schon fast. Als Apfelschorle ein fertig gemischtes Getärnk aus der Flasche auf den Tisch gestellt zu bekommen finde ich echt schwach. In einem Lokal dieser Kategorie erwarte ich eine naturtrübe, selbst gemischt Apfelschorle, oder (wenn schon Fertigprodukt) ein absolut hochwertiges und nicht nur eins das nur ein gutes Marketing hat. das ist typisch für Konzerne. Da entscheiden wohl letztendlich Controller und Einkäufer und nicht der Wirt/Koch/Inhaber.
Der Cappuccino danach war absolut nicht gut. Aufgeschäumte Milch war nur ansatzweise zu sehen und von der Konsistenz nicht Cappuccino-tauglich. Ehrlich gesagt wundert mich das nicht. Denn jeder vom Personal (und das sind so ca 7 Leute) kann an die Espressomaschine und Kaffee/Cappuccino machen. Das kann nur schief gehen. Nicht umsonst hat man in guten Cafes EINE/N Barista der den Kaffee macht und der Rest hat die Finger von der Maschine zu lassen. Dann noch 6 Euro für den nicht guten Cappuccino ist absolut nicht akzeptabel.
Das habe ich dann auch nett und freundlich in einer Email kund getan. Reaktion: NULL. Keine Antwort, keine Reaktion, nicht mal einen Eingangsbestätigung.
Eines der Besten Häuser der Stadt.... Vielleicht irgendwann einmal. Vielleicht hat man es ja auch nicht nötig, bei dem tollen Namen.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
http://bewersdorff.blogspot.de/
Eine große Institution vergangener Epochen erlebt in Berlin derzeit ihre Renaissance.
Ich war wirklich erfreut als ich las, dass man im Haus "Waldorf Astoria"
den Namen "Romanisches Cafe" wieder zum Leben erwecken wollte.
Ich dachte nicht, dass es ein ähnlich missglückter Versuch, vergangene Kaffeehaustradition wiederzubeleben, sein würde, wie es beim - ehemals nicht minder legendären -"Café Josty" am Potsdamer Platz geschehen ist. Zu sehr ist man im Waldorf Astoria der Etikette des Hauses verpflichtet. Am Potsdamer Platz jedoch bediente man sich lediglich des berühmten Namens, während man den Gast hier eher als Statisten betrachtet, der, sobald er das Cafe betreten hat, zu nichts weiter angehalten wird, als zu konsumieren, um dann möglichst schnell wieder das Lokal zu verlassen.
Fastfood Konsum in einer Fastfood Kultur einer Fastfood Gesellschaft.
Aber eben der Name – Cafe Josty – macht es aus.
Weiß auch nur ein einziges Mitglied des hier umherirrenden, bis unters Hemd verkabelten Personals ( Gibt es eigentlich eine genaue Bezeichnung für diese high tec bestellungsaufnahme Geräte - Personal dater assistent ), welche Geschichte sich um den Namen rankt ? Ich denke, dies wäre auch zuviel verlangt. Nur bei der Auslotung der Kaffeepreise war man sich seiner Geschichte bewusst, will man meinen. Zudem liegt die Originalität des Service im nicht Vorhandensein des Selben. ‚Kunst ist Weglassen’ gilt eben auch hier.
Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Das Romanische Cafe – wenn auch nicht mehr am alten Platze, wenn auch in modifiziertem Ambiente - wird dieser Stadt, dem mondänen Westen, gemäß dem Geiste Franz Hessels, etwas vom Charme vergangener Epochen zurückgeben.
Ich gehöre nicht der Generation an, die das legendäre
Romanische Café oder auch das Café des Westens am Kurfürstendamm gekannt hat.
Doch wenn man sich mit dieser Stadt und den Künstlern, die sie hervorgebracht
hat, die hier zu Ruhm und Ansehen gelangten, die hier gescheitert und
untergegangen sind, auseinandersetzt, kommt man an diesen Namen nicht vorbei.
Aber bei aller Nostalgie wird es einen
Wermutstropfen geben.
Es gibt nicht mehr den Archetyp des Kaffeehausliteraten. Was Gottfried Benn, Erich Kästner, Mascha Kaléko, Egon Erwin Kisch und so viele andere verkörperten, wird man vergeblich suchen. Ein Café ist nicht mehr der Schmelztiegel einer gesellschaftlichen Schicht, die sich hier fand, zeitvergessen diskutierte, Revolutionen erdachte, Siege feierte und Niederlagen beweinte. Es wird nicht mehr der - wie Kästner es benannte – Wartesaal der Talente sein. Warten als Passion. Flanieren, nicht zum Zwecke der Fortbewegung. Es wird nicht mehr so sein, dass jeder den andren kennt, es werden beim Betreten des Cafes keine jovialen Begrüßungsrituale mehr zelebriert werden.
Es
wird keinen Smalltalk mit dem Kellner mehr geben, der dich bereits beim zweiten
oder dritten Besuch mit Namen kennt, dir deinen Kaffee und die Tageszeitung
unaufgefordert an den Tisch bringt.
Aber was es sein wird - und dessen bin ich mir
sicher - ein Ort vollendeter Gastlichkeit in einem Ambiente zeitloser Eleganz.
Und vielleicht wird der ein oder andre intellektuelle
Geist oder einer, der glaubt es zu sein, kommen, in die Lektüre seiner Zeitung
vertieft, in sein Notizbuch notierend, Eindrücke sammelnd, sehen und gesehen
werden im Romanischen Cafe.
In der Nacht auf den 21. November 1943 endete die die Geschichte des Cafés, nachdem es nach Fliegerangriffen nahezu völlig ausbrannte. Seit dem 15. Dezember 2013, setzt sich seine Geschichte fort.
Mascha Kaléko schrieb über das Romanische Café:
Auf einen Café-Tisch gekritzelt
Ich bin das lange Warten nicht gewohnt,
Ich habe immer andre warten lassen.
Nun hock ich zwischen leeren Kaffeetassen
Und frage mich, ob sich dies alles lohnt.
Es ist so anders als in früheren Tagen.
Wie spüren beide stumm: das ist der Rest.
Frag doch nicht so. Es lässt sich vieles sagen,
Was sich im Grunde doch nicht sagen lässt.
Halbeins. So spät! Die Gäste sind zu zählen.
Ich packe meinen Optimismus ein.
In dieser Stadt mit vier Millionen Seelen
Scheint eine Seele ziemlich rar zu sein.
Erich Kästner merkte an:
„Wie eine Welle der Bewunderung geht es durch den Raum, wenn ihn ein Glücklicher betritt. Und wen er begrüßt, der fühlt sich geweiht ...“[4]
Der Publizist Walther Kiaulehn äußert sich zwiespältig:
„Das 'Romanische' war lieblos und ohne jede Stimmung, ein besonders missglückter Bau aus der wilhelminischen Zeit, nur groß, zwei Riesenräume, davon einer mit Rang, taghell beleuchtet bis zum Morgen, doch immer knackvoll. Schön war nur die Terrasse und besonders am frühen Vormittag, wenn die Literatur noch schlief. Die Tradition des 'Romanischen' wurzelte im alten 'Cafe des Westens' am Kurfürstendamm, von den Bürgern 'Cafe Größenwahn' genannt. Der Besitzer hatte eines Tages den Spottnamen satt und kündigte Malern und Schriftstellern ihr Stammquartier, und so zogen sie ins 'Romanische' um, in das bis dahin überhaupt kein Menschen gegangen war. Sie ernannten den vorderen Raum zum 'Nichtschwimmerbassin', das auch von gewöhnlichem Publikum benutzt werden durfte
(...)" (Berlin, Schicksal einer Weltstadt, München 1958, S. 233)
Der Journalist Karlernst Werle reimte ziemlich sarkastisch:
„Stätte überhitzten Denkens/Geistbeschwerter Rendezvous’/Café mystischen Versenkens/Wiege schillernder Lulus.“[5]
Wolfgang Koeppen über den Niedergang des Cafés nach 1933:
„Wir sahen die Terrasse und das Kaffeehaus weggehen, verschwinden mit seiner Geistesfracht … und die Gäste des Cafés zerstreuten sich in alle Welt oder wurden gefangen oder wurden getötet oder brachten sich um oder duckten sich und saßen noch im Café bei mäßiger Lektüre und schämten sich der geduldeten Presse und des großen Verrats.“[5]
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
59 Beiträge
Angesichts der Preise wird es wirklich schwierig. Für das durchschnittliche Kaffeegetränk 6 Euro überschreitet eindeutig die Schmerzgrenze des Critical Hamsters. Die Kuchen sehen gut aus, sind aber auch hochpreisig, genauso die Frühstücke. Vielleicht ist das dem durchschnittlichen Gast des Waldorf Astoria egal, aber die Preisstruktur in Berlin trifft es nicht ganz, und auch wenn ich die Atmosphäre nicht ganz so ungemütlich fand wie meine Vorschreiber, müsste ich schon entweder einen besonderen Anlass oder einen eklatanten Mangel an anderen Gelegenheiten haben, um mich im RC niederzulassen.
Vielleicht probiere ich mal eines der Frühstücke, um zu schauen, ob es sein Geld wert ist. Vielleicht beobachte ich die Sache auch und gehe in ein paar Monaten nochmal hin. Mal sehen. Vielleicht steigen die Heizkosten auch mehr als man glaubt, und irgendwann stimmt die Bilanz dann wieder, wenn man die Bude kalt läßt und ins Kaffeehaus geht. ;-)
---------------
Ok, der kritische Hamster hat's getan...er war zum Frühstück da. Und was soll ich sagen: FÜNF Sterne fürs Frühstück!
Warum?
Das Continental Breakfast bietet genau das - ein Continental Breakfast und zwar von allererster Qualität. Und der Preis von 22 Euro relativiert sich, wenn man bedenkt, dass da ein Heißgetränk dabei ist, ein gar nicht so kleiner frischgepresster Saft, eine sehr solide Brötchen- und Croissantauswahl (und zwar all you can eat!) und - tada - ein nach persönlichen Wünschen gekochtes Ei...egal ob 5,5, 6 oder 7 Minuten. Die machen das. Und die können das. Sehr guter Service!
Positiv fällt auch das wirklich schöne, stilvolle Geschirr ins Gewicht sowie die wirklich reichlichen Portionen von bestem Schinken und Käse. Der Service war freundlich..nein er war mehr...reizend und aufmerksam.
Also: Schleppt Euren Besuch dorthin um ein ausgezeichnetes deutsches Frühstück kennen zu lernen.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
74 Beiträge
Einzig der Service kann punkten. Mir wurde sofort angeboten, den mitgebrachten Blumenstrauß in eine Vase zu stellen. Die Bedienungen sind kompetent und flink (bei der Bestellung fast zu flink und bei der Bezahlung etwas zu langsam).
Aber auch der gute Service vermag das Preisniveau nicht zu rechtfertigen. Auch die nicht vorhandene Atmosphäre liefert keine Rechtfertigung. Ein überdenkenswertes Konzept, sonst bleibt das neue Romanische Cafés eine Chimäre.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Name ist Schall und Rauch?
Wird das “Romanische Café” im Waldorf Astoria am Zoofenster dereinst wieder auferstehen? Irgendwann werde ich es wohl wissen. Wie oft bin ich bei so seltsamen Sachen, die gastronomisch in Berlin geplant werden, neugierig. Olivier Harnisch, der Vice President International Operations Germany & Switzerland, Hilton Worldwide plante die Namensrechte für das Etablissement zu erwerben. Hat wohl geklappt!
Die Namensrechte gehörten der “Romanisches Café Verwaltungs-Gesellschaft mbH” in der Nizza Klasse 43 und der SWAN OPERATIONS Ltd., Abu Dhabi, AE.(Klasse 30: Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Reis, Tapioka, Sago, Kaffeeersatzmittel; Mehle und Getreidepräparate, Brot, feine Backwaren und Konditoreiwaren, Speiseeis; Honig, Melassesirup; Hefe, Backpulver; Salz, Senf; Essig, Soßen (Würzmittel); Gewürze; Kühleis, Klasse 41: Erziehung; Ausbildung; Unterhaltung; sportliche und kulturelle Aktivitäten Klasse 43: Dienstleistungen zur Verpflegung und Beherbergung von Gästen).
Ein Vorschussverlag hat sich weiterhin den alten Namen auf seiner Internetseite an die Brust geheftet und erwähnt martialisch werblich viele Künstler, die im historischen Romanischem Café verkehrt haben. Im sogenannte Schwimmerbassin trafen sich damals: " Alexander Roda Roda, Alfred Döblin, Alfred Flechtheim, Alfred Kerr, Alfred Polgar, Anton Kuh, Bertolt Brecht, Billy Wilder, Bruno Cassirer, Christian Schad, Egon Erwin Kisch, Else Lasker-Schüler, Emil Orlik, Erich Kästner, E.M. Remarque, Ernst Deutsch, Ernst Toller, Franz Molnár, Franz Werfel, Friedrich Hollaender, George Grosz, Gottfried Benn, Grete Mosheim, Hanns Eisler, Hugo Lederer, Irmgard Keun ,Joachim Ringelnatz, Klabund, Mascha Kaléko, Max Liebermann, Max Oppenheimer, Max Slevogt, Otto Dix, Rudolf Steiner, Stefan Zweig, Sylvia von Harden, Trude Hesterberg, Willi Kollo."
Im Nichtschwimmerbecken, wo die erfolglosen und namenlosen Künstler ihr Quartier hatten, war mein Großvater in den zwanziger Jahren Kaffee trinken, wenn er in Berlin weilte. Nicht wegen der Dichter und Denker, sondern wegen einiger Spediteure, die hier frühstückten. Er machte mit denen Geschäfte um Salz aus Thüringen nach Ostpreußen mit der Reichsbahn zu versenden.
Eine Schnurre von damals hab ich von Opa erzählt im Gedächtnis: Der damals bekannte Reiseschriftsteller Colin Ross, der schwer nationalsozialistisch angehaucht war, begrüßte im Romanischen Café Egon Erwin Kisch mit den Worten: “Guten Morgen Herr Kitsch!” Egon antwortete “Guten Morgen Herr Rotz!”
Sei es wie es sei, wenn das “Romanische Café” wieder eröffnet wird, wird der hier nicht namentlich erwähnte Druckkostenzuschussverlag (DKZV) eventuell seinen Stand oder Tisch mit Werbebrimbamborium präsentieren. Seine Dichter werden, ob sie es wollen oder nicht, weiter zu literarischen Nichtschwimmern erklärt sein. Wer so bescheiden informiert ist und über zehntausend Euro ausgibt, damit sein eigenes Buch erscheint, kann literarisch gesehen halt nicht schwimmen!
Goethe:
„Gefühl ist alles;/Name ist Schall und Rauch,/Umnebelnd Himmelsglut." -
Weitere Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Romanisches_Caf%C3%A9
http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/39709...;
http://www.waldorfastoriaberlin.de
http://www.eigentlich.info/?p=215
10.05.2012
Langsam geht es vorwärts. Die Deckenlampen hängen und an der Decke beginnt man ein Gemälde in das Deckenrondell zu malen. Hauptküche wird Deutsch und Diät sein mit den Optionen: Vegan und Vegetarier. Anzahl der Sitzplätze: 60
Über die aktuellen Homepage des Walldorf Astoria Berlin kann man einen Blick in das künftige Café werfen. Per 3D Rendering wurde eine virtuelle Realität geschaffen, die sehr ähnlich der künftigen Realität sein könnte. (http://www.waldorfastoriaberlin.de)
08.06.2012….Es tut sich was!
19.07.2012….auch
http://24.media.tumblr.com/tumblr_m57qsihlEi1rqagpno1_128...
Nun ist offen: Interieur geht, Service OK, Preis/Leistung OK. Nicht fein ist der Ausblick. Man sieht derzeit auf einige Baustellen. Gäste, die Bauarbeiter beobachten wollen, sind im Romanischen Café goldrichtig!
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Fazit: mich wird man nicht so schnell wieder im Romanischen Café wieder sehen.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Stimmen tut dann auch das Essen. Der Ceasar's Salad mit Kabeljau ist perfekt, nicht zu groß, nicht zu klein, mit dem Originaldressing und Römersalat, die kleinen frittierten Scheiben vom Fisch passen dazu optimal. Gut gelungen ist auch die Käseplatte, dazu gibt es eine gute Auswahl von offenen Wein. Frische Butter, gutes Brot. Das Cafe bietet eine Karte, die nicht sehr groß ist, aber doch über das Thema Kuchen weit hinaus geht. Eine Vitrine am Eingang präsentiert vieles aus der Karte, und das nächste Mal werden wir hier auch die Creme Brulee mit Zitronengras probieren, alleine weil sie so lecker aussah.
Bücher und Zeitungen hält man hier zum Lesen bereit. Und auch wenn das Essen hier weit mehr kostet, als jede Zeitung (oder auch als viele gute Bücher), so ist dies doch ein guter Zug, denn Bücher und Zeitungen sorgen für eine Atmosphäre des Verweilens, sie symbolisieren die Zeit, die hier einem Gast gegeben wird. Dies war meine größte Befürchtung, als ich gehört habe, dass ausgerechnet hier in einem Luxushotel der Name des "Romanischen Cafes" wiederbelebt wird, dass nämlich der Ort eine Durchgangsstation bleibt, in der möglichst viele Touristen möglichst schnell befriedigt werden, damit sie den Tisch wieder frei machen für die nächsten Opfer. Hier im Erdgeschoss am Bleibtreuplatz hat man aber eine Umgebung geschaffen, die es zulässt zu bleiben. Und das tut dann gut. Und dank des guten Service bleibt man gern.
Trotzdem - ganz offen gesagt - die Einrichtung, ganz im Gegensatz zum Rest des Hotels, ein wenig aussieht, wie der Kindergarten meiner Tochter. Zu bunt ist es und zu hell für ein Cafe. Das Deckengemälde mag an die Kunst der 20er Jahre erinnern, aber irgendwie wirkt es auch wie eine naive Malerei, ganz kindergeeignet. Und sind die Leuchten, die da inaktiv von der Decke hängen, nicht auch der Schnipselkunst der Kinder ähnlich? Einer der schönen Bildbände in den zu hell geratenen Bücherregalen, die leider auch nicht komplett gefüllt wurden, zeigt, welche Einrichtung man wirklich in einem Cafe mit einem solch historischen Namen erwarten würde. "Historische Cafes in Europa" zeichnen sich durch dunkleres Holz in viel höheren Räumen aus, mit Parkett am Boden und ein wenig Goldverzierung als Schmuck. Schade, dass ich das ursprüngliche Romanische Cafe nie von Innen gesehen habe. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es auch nur annähernd so aussah.
Dennoch: Das Essen und Trinken reißt es raus.
Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café
Deutsch

Kommentieren Kommentiere diesen Beitrag zu Romanisches Café