Kirche von Bojana, Sofia
- Kategorie:
- Kirchen & Christliche Stätten Sofia
- Adresse:
-
ul. Bajansko esero 1-3, 1616 Sofija
0359 2 9590939
- Geöffnet:
- 9 - 17 Uhr
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3 Beiträge zu Kirche von Bojana auf Deutsch
Wenn man Sofia besucht, dann gehört die Besichtigung dieser Kirche zum unbedingten Pflichtprogramm – es ist ein kulturhistorisches Denkmal von Weltrang, seit 1976 auch UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche liegt ca. 8 km außerhalb des Stadtzentrums am Fuß des Vitosha-Gebirges inmitten einer parkähnlichen Anlage.
Das Gotteshaus ist eines der wenigen zur Gänze erhaltenen Kulturgüter aus dem Mittelalter in Bulgarien und eines der bedeutendsten Zeugnisse der bildenden Monumentalkunst aus dem 10. bis 14. Jhd. Sie ist den Heiligen Nikolaus und Pantalejmon geweiht.
Die Entstehung der Kirche lässt sich bis ins 10./11. Jahrhundert zurückverfolgen, im 13. Jahrhundert wurde das Gotteshaus erweitert. Berühmt ist die Kirche nicht wegen seiner Architektur, sondern wegen seiner Wandmalereien aus dem Jahr 1259. Sie repräsentieren eines der am komplettesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher osteuropäischer Kunst. Auf den Wänden kann der Besucher Darstellungen von 240 Menschen in 89 verschiedenen Szenen betrachten. Der Maler ist unbekannt, gehörte wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo. Die Bezeichnung „Meister von Boyana“ ist ein Sammelbegriff für alle Maler, die diese Werke geschaffen haben.
Besonders sehenswert sind im Narthex die 18 Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus und die Darstellungen der Stifter der Kirche. In der Kuppel der Kirche ist Christus Pantokrator dargestellt, darunter sieht man Engel und die vier Evangelisten. Wunderschön ist auch die Darstellung der Heiligen Muttergottes mit dem Jesuskind auf einem Thron, umgeben von Engeln. Unter ihr sind die vier Kirchenväter Gregorius, Basilius, Johannes Chrysostomus und Germanos abgebildet. Zu beiden Seiten des Altars sind weitere Diakone und Heilige zu sehen.
Alle Wandmalereien besitzen eine außerordentliche künstlerische Qualität, die Personen sind realistisch und bis in kleinste Detail naturgetreu abgebildet. Die Anzahl und Verweildauer der Besucher in der Kirche ist genau reglementiert, damit die Atemluft und der Temperaturunterschied nicht die Fresken beschädigt.
Wenn man Glück hat ist gerade ein älterer Herr in der Kirche, der in einem ausgezeichneten Englisch den Besuchern alles erklärt. Sein Erkennungszeichen ist ein Schlapphut.
Gegenüber der Kassa befindet sein ein kleiner Laden, in dem man Reiseführer, Ansichtskarten etc. kaufen kann, hier bekommt man auch einen Kaffee oder kalte Getränke.
Am besten nimmt man nach Boyana ein Taxi bzw. mietet eines für einen halben Tag, dann kann man noch das Vitosha-Gebirge und das Nationalhistorische Museum mitbesichtigen.
Die Kirche von Bojana ist eine mittelalterliche bulgarisch-orthodoxe Kirche in einem Außenbezirk von Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Der Gebäudekomplex umfasst drei Bauwerke aus dem 10., dem 13. und dem 19. Jahrhundert.
Ihre weltweite Bekanntheit verdankt die Kirche ihren Fresken von 1259. Sie liegen als zweite Schicht über Malereien von noch älterem Ursprung und repräsentieren eines der am komplettesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher osteuropäischer Kunst. Auf den Wänden finden sich Darstellungen von 240 Menschen in 89 verschiedenen Szenen. Der Maler ist unbekannt, gehörte aber wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo.
18 Szenen im Narthex stellen das Leben des heiligen Nikolaus dar. Andere zeigen Alltagsszenen der damaligen Zeit. Als besonders interessant gelten die Darstellungen der Schutzheiligen der Kirche - Kaloyan und seiner Frau Desislava - und des bulgarischen Zaren Konstantin Tich Asen und seiner Frau Irina.
Die in einem Vorort der bulgarischen Hauptstadt Sofia gelegene Kirche von Bojana besteht aus mehreren Gebäuden. Die ältesten Teile stammen aus dem 10. Jahrhundert. Die Fertigstellung aus dem 11.Jahrhundert. Die aus 1259 stammenden Fresken der mittelalterlichen Kirche zählen zu den bedeutendsten des Mittelalters.
Bojana wurde 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
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