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Schlosshotel Hugenpoet
Essen
- Adresse:
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August-Thyssen-Strasse 51, 45219 Essen
- Kontakt:
-
0205412040
schloss_hugenpoet
| Inhaber-Infos |
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| Nutzer-Infos |
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Eduard-Lucas-Strasse 17, 45131 Essen
Kleines, feines Boutique Hotel. 40 mit Liebe und Stil eingerichtetet Zimmer - inkl. WiFi, LCD TVs, SKY und allem, was man zum Arbeiten und Entspannen braucht. Mitten im pulsierenden Stadtteil Rüttenscheid, zentral, aber ruhig gelegen.
8 Beiträge zum Platz "Schlosshotel Hugenpoet" auf Deutsch
Als regelmässige Gäste des Hummerstübchens und Jean Cleaude’s Bistro (jetzt Enzo) wollten wir die Aktion „Restaurant Karusell Essen 2012“ nutzen, um unseren Horizont zu erweitern. Beim Vergleich der Menüs zwischen Schote, Residence und dem Nero fiel die Wahl aufs Nero, wohl auch aufgrund des schönen Ambientes des Schloss Hugenpoet.
Der Restaurantraum war kleiner als erwartet. Alles ist in einem rot & schwarz gehalten, was es – im Gegensatz zum sonstigen Ambiente des Schlosses – recht kühl erscheinen ließ. Meine Partnerin musste fahren und wählte das 5 gängige Nesselrode Menü. Ich suchte mir das „Restaurant-Karussel‘ Menü mit begleitenden Weinen für 95 € aus. Das Essen war insgesamt gut, allerdings gab es keinen echten Höhepunkt und hätte insgesamt raffinierter gewürzt sein können. Ein Zitronenschaum sah und schmeckte eher wie Seifenschaum.
Die Aperitifs und die Weine schmeckten ihrer Preislage nach sehr gut und passten zu den Gerichten. Nun komme ich aber zu dem absolut negativen Aspekt. Der Sommelier wirkte arrogant und leider nicht serviceorientiert. Er schien der einzige im gesamten Restaurant zu sein, der den Wein ausschenken durfte. Insgesamt saß ich den halben Abend mit einem leeren Weinglas da, ohne von ihm gewürdigt zu werden. Meine Nachfrage bei den Kellnerkollegen führten dazu, dass er gerufen wurde mir widerwillig nachschenkte. Und am Ende bekam ich eine Rechnung mit 3 Glas Wein zusätzlich (+34 €)! Nach meiner Rückfrage sagte er mir recht arrogant, er hätte mir schließlich 3 mal nachgeschenkt und das müsse extra berechnet werden! Auf meine Frage hin, warum mir diese Zusatzkosten nicht im Vorhinein mitgeteilt worden sind, entgegnete er, dies sei gängige Praxis; er habe schließlich schon in vielen guten Restaurants gearbeitet (Er hätte mal in Jean Claudes Bistro und vielen anderen Restaurants arbeiten speisen sollen, dort werden begleitende Weine nachgeschenkt oder auf Zusazkosten aufmerksam gemacht).
Nebenbei wurde noch ein Menü falsch, ein Wasser zu viel berechnet und nach einer rechthaberischen Entschuldigung von ihm hat er sich nur nach explizitem Nachfragen meinerseits die Mühe gemacht, meiner Partnerin zum Abschied die Jacke aus der Garderobe zu holen.
Fazit: Das Essen war schön aufbereitet und frisch, aber
geschmacklich nur Durchschnitt, ich würde dafür keinen Stern geben. Die Weine
waren gut, der Service des sonstigen Teams bemüht und das Auftreten des Sommeliers
eine Unverschämtheit. Scheinbar war der Service-Chef des Hauses nicht da und
der Sommelier der Vertretungsaufgabe nicht gewachsen oder zu sehr mit seinem
Ego beschäftigt. Wir werden nicht mehr wiederkommen und beim Hummerstübchen und
Enzo in Kaiserswerth bleiben. Und ab und zu mal ins Hugenpoettchen gehen, denn
dort hat es uns immer sehr gut gefallen! Hoffentlich macht der Sommelier dort
keine Vertretung. Leider war dies ein vertaner Abend.
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Ich bewerte hier lediglich das Restaurant. Für eine klassische Karte und ihre Umsetzung dicht an der Perfektionsgrenze, und einen sehr guten unaufdringlichen Service gibts von mir die Höchstnote.
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Ich kann mich der Bewertung von Herrn Ellenbeck nur anschliessen. Ambiente Top der Rest eher zwiespältig. Eher durchschnittliche Kuechenleistung besonders im Hugenpoetchen, viel zu laute Atmosphäre ungemütlich
Fazit: Hotel teuer aber Top, besser zum Essen in die residence in kettwig die Kueche ist wirklich Spitze.
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Nobles Schlosshotel mit exklusivem Restaurant. Meine Empfehlung ist das angeschlossene Hugenpoetchen mit einer sehr kreativen Karte im lockeren Ambiente
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Von einem Hotel, das sich mit der Auszeichnung “Leading Small Hotel of the World” sowie mit fünf Sternen schmückt, darf man zu Recht nur das Beste erwarten.
Um es vorweg zu nehmen - das Hotel Schloss Hugenpoet wird diesem Anspruch nicht gerecht.
Dabei wären die Anlagen hierfür durchaus vorhanden. Abseits einer Landstraße im beschaulichen Stadteil Kettwig von Essen erreicht man das Hotel über eine schmale eigene Zufahrtstraße. Um den prachtvollen Bau aus dem 17. Jahrhundert erstreckt sich ein mit Wasser gefüllter Burggraben, so dass man über eine Brücke in das Hotel gelangt.
Der Empfang ist ebenso freundlich, wie zuvorkommend. Das Gepäck wird einem auf Wunsch abgenommen und aufs Zimmer getragen. Diese - gerade einmal 26 sind es insgesamt - liegen in der ersten und zweiten Etage des Schlosses und sind über verwinkelte Treppen oder einen recht winzigen Aufzug zu erreichen. Überall atmet Historie, die allerdings eher muffig und verstaubt als historisch und klassisch wirkt.
Überhaupt, die Zimmer: ich durfte für eine Nacht in einem Einzelzimmer im 2. Stock zu Gast sein. Das 1,20 Meter breite Bett war komfortabel, allerdings eher unschön an der Wand direkt hinter der Türe rechts platziert. Ein 15” Röhrenfernseher von Nokia wirkte ebenso veraltet, wie die hinter einem Vorhang unter dem TV versteckte Minibar. Schiefe Lichtschalter, eine kaum wirksame Klimaanlage und veraltete Sanitärtechnik trübten das Bild weiter.
Hervorragend hingegen das Frühstück und der Service beim Frühstück. Auf der Terrasse oder im Saal mit Blick auf Terrasse wird dem Gast jeder Wunsch fast von den Augen abgelesen. Frisch zubereitete warme und kalte Spezialitäten, eine breite Auswahl an Brot-, Brötchen-, Wurst- und Käsesorten, verschiedene Sorten Lachs, hausgemachte Joghurts, frisch gepresster Orangensaft und Kaffe- und Teespezialitäten laden zu einem ausgedehnten und gemütlichen Frühstück ein.
Leider rechtfertigt das Frühstück alleine nicht die doch bei 225,- Euro für das Einzelzimmer startenden Preise pro Nacht.
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Das Restaurant ist klasse. Das Bistro noch besser. Für verliebte Feinschmecker im Frühling ein Traum!
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Einer der ältesten und Traditions- und Geschichts- umwitterten Namen des alten Kulturlandes an Rhein und Ruhr ist der des „Haus Hugenpoet“. Etwas abseits der Landstraße, südlich Kettwig, finden wir diese größte architektonische Kostbarkeit des Ruhrtales. Schon als Kind zog es mich immer Richtung Kettwig, zum Chattenturm und zu Haus Hugenpoet.
Äußerlich ist es ein schöner großer Park mit einem herrlichen Bestand en gepflegten Bäumen und Sträuchern, britisch gepflegtem kurz geschorenem Rasen und wohl geordneten Blumenrabatten mit einem mehr bunt blühender Pflanzen darinnen.
Inmitten dieser Parkschönheit das traditionsreiche Wasserschloss, in der heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert, hier konnten Besucher schon immer eine Atmosphäre gehobener Gastlichkeit erwarten und sich richtig erholen in dieser landschaftlich reizvollen, ja idyllischen Umgebung.
Das stattliche Schloss besteht aus dem Haupt-Herrenhaus, umgeben von der inneren und äußeren Vorburg, die rechtwinklig aufeinander stoßen und durch Wassergräben getrennt sind.
Doch in diesem Haus steckt erheblich mehr an Geschichte.
Also entsprechend kurz einiges dazu:
Angefangen hat alles mit einer „Huge“, das kommt nicht von „huge“ im englischen, und auch nicht von den französischen „Huge“notten, das kommt von dem altdeutschen Wort „Huge“, das ein anderer Begriff war für das Wort „Kröte“. Gleichzeitig hieß die Nachsilbe „poet“ nicht „Pfote“ oder „Pote“, sondern kommt von dem anderen altdeutschen Begriff „Pfuhl“, „Pfütze“ oder „Pütt“ (was auch zum Begriff für den Bergbau unter Tage wurde).
Also ließe sich Hugenpoth übersetzen mit „Kröten-Pfütze“ oder „Krötenpfuhl“. Dies war auch der Name des ersten dort erbauten Wasserschlosses, Graben umwehrt. Schon 778 wird es schriftlich als einer der Königshöfe Karls des Grossen erwähnt.
Im Laufe der Jahrhunderte verfiel das Schloss, neue Schlossherren kamen, so die Herren von Nesselrode, mittelalterliche Raubritter, die neu Bauten, und infolge ihrer Raubzüge auch das Schloss 1478 im Rahmen einer Fehde wieder erstürmt und abgebrannt bekamen, nur Teile blieben als Ruine bis 1756 stehen, dem Teil der Anlage, den wir Laurushaus nennen, im Garten gelegen. Auch das einige Meter weiter 1509 errichtete neue Schloss wurde im 30jährigen Kriege stark beschädigt, so dass der Johann-Wilhelm von Nesselrode-Hugenpoet es abreißen und 1647 in der Form des heutigen Schlosses erneut und endgültig neu errichten ließ.
Die Familie verarmte und 1831 gelangte das Haus an die mächtige Familie von Fürstenberg, die das Schloss weiter ausbaute. 1879 verlegte die Familie, die aus Borbeck kam, wo ihr dortiges Schloss von der Industrialisierung bedrängt wurde ihren Hauptwohnsitz nach Hugenpoeth.
Besonders hervor zu heben ist gediegene Innenausstattung des Hauses. Das prächtige, massive Treppenhaus aus feinstem schwarzem Marmor, die ursprünglich aus Schloss Horst, dem Stammsitz der Fürstenbergs stammenden Kamine erheischen unsere besondere Beachtung, sie sind aus dem 16. Jahrhundert und aus Baumberger Sandstein, sie gelten als die von Aufbau und Ausführung her glänzendsten Werke der niederländischen Schule der Spätrenaissance im Rheinland und in Westfalen.
Die neuere Geschichte übersteht das Schloss relativ gut, nach dem Kriege dient es als Heimat für das berühmte „Folkwang-Museum“ (Kunstmuseum) der nahen Stadt Essen. Als diese 1954 in seine Gebäude zurückkehren kann ist das Schloss für eine neue Aufgabe frei:
Fest stand, dass der Familie von Fürstenberg für eine eigene wohnliche Nutzung das Gebäude bei allen Kosten doch etwas zu teuer kam, so suchte man eine neue Verwendung und fand sie 1955 gemeinsam mit Kurz Neumann als Pächter der auf eigene Kosten alles renovierte und umbaute:
Hugenpoet wurde Schlosshotel, nach dem Tod des Vaters führte Sohn Jürgen ab 1964 das Hotel weiter, 1975 trat das Haus der Vereinigung der großen, romantischen Schlosshotels, „Chateaux & Relais“ bei, der hervorragende Ruf des Schlosses auf gastronomischen Gebiet baute sich auf und aus, so dass es heute als eines der schönsten und besten in ganz Deutschland gilt. 1995 stiegt der heutige Chef des Hauses, Michael Lübbert ein, Sohn einer bekannten Hoteliersfamilie, das Haus wurde weiter erweitert, so dass jetzt insgesamt 25 Zimmer und Suiten verschiedener Größen und Ausstattungen zur Verfügung stehen.
Mit EZ/Bad/WC/ÜF 180 €, DZ/Bad/WC/ÜF 215 €, Zusatzbett/ÜF 50 €, Junior-Suite 325 € und Turm-Suite 450 € sind die Preise für die heutige Zeit eher bescheiden zu nennen. Hunde (10 €) und Autos (Garage 15 €) sind übrigens gern gesehen,
Auch im neuen Jahrtausend herrscht hier weiter der gute Geist der vergangenen Jahrhunderte, so sagt man, dass sich mit dem Schritt über die Schwelle für den Gast auf Schloss Hugenporth ein Wechsel vollzieht, ein Gefühl ganz eigener Art kommt auf, er nimmt das Ambiente gepaart aus Tradition und Charme in sich auf und wird offen für das wohltuende gemütliche genießen des ihn gebotenen, - hier bleibt die Hektik der heutigen Welt noch draußen, vor den Toren, jenseits des Burggrabens. So lautet das heutige Motto des Hauses auch „Traditionen respektieren, für Neues offen sein“, z.B. auch für ein Tennis-Match mit dem Schlossherrn auf dem hauseigenen Court oder einem Besuch auf dem nahen Golfplatz in Oefte, fünf Kilometer weiter, oder eben nur einem weiteren Spaziergang durch den wunderbaren Schlosspark, um noch einmal die Lungen so richtig saubere Luft tanken zu lassen.
Oder wir sehen uns bei einem Glas guten Rotweins in der Schlossgaststätte, was auch nicht zu erachten ist, generell ist die Küche gut, gehoben und preislich, für Kunden mit ausreichendem Geldbeutel, erträglich.
Kurz, was soll ich Euch vorschwärmen, -
wer die Zeit und das Geld hat sich solch einen Schlossaufenthalt leisten zu können, der kann sich auch online anmelden, -
denn dem rate ich sich solch einen Tag oder ein Wochenende einmal in aller Ruhe zu Gemüte zu führen, es wird voll auf seine Kosten kommen und sich so richtig rund herum dort wohl fühlen, -
wem so etwas nicht liegt und wer sich das nicht leisten kann, der sollte auf der Landstraße vor dem Hause getrost vorbeifahren.
Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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lokalreporter, 21 Januar 2008: sehr ausführlicher beitrag!
im ersten absatz las ich: chattender hungerpoet :)) -
EmKa_RuKa, 21 Januar 2008: Zutreffend gut und absolut realistisch beschrieben. Es war schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben. So ist's halt im Hugenpoet - Luxus hat eben seinen Preis!
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SimpleMinder, 21 Januar 2008: Leider ist mein Geldbeutel dafür zu schmal!
Aber super geschrieben!
Sehr viele Informationen!
Aber, muß es nicht Kattenturm heißen?
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Danke.
Suche gerade nach einem “besseren” Restaurant für eine Geburtstagsfeier.
Der Laden ist gestrichen.
2 Sachen sind für mich tabu: schlechte Toiletten und arrogante Kellner.
Für den Preis erwarte ich Freundlichkeit auf HÖCHSTEM Niveau.
Wer das nicht bringt, der bekommt mein Geld nicht.
Auch andere Mütter haben schöne Töchter.