Kompliment
Gregor Petri (22.01.2008)
KEIN NORMALER URLAUB,SONDERN WIR WOLLTEN LAND UND LEUTE KENNENLERNEN.
Eine lange Anfahrt bis man am Ziel angekommen ist,welches wir uns ausgesucht hatten.UND ZWAR ANNECY am gleichnamigen See.(LAC)in Frankreich.Es ging morgens los, aus dem Ruhrgebiet über die Autobahn A3/Ffm. A5Basel/Bern E25 Lausanne E62 weiter über Genf Richtung Bonneville,dann auf die E712/A41 bis zur Ausfahrt Annecy-Sud Richtung City-und der Beschilderung Lac de Annecy.Viele Stunden waren vergangen,aber dann war es endlich geschafft.Wir waren für die este Urlaubsetappe am Ziel.(11stunden Fahrtzeit mit Pausen.)wir waren in keinem Hotel, sondern direkt In Nähe des Sees auf einem Campingplatz.Ps.Auch heute noch relativ preiswert in Frankreich so das Land kennenzulernen. Beschilderungen der Campingplätze sind ausreichend vorhanden.Da jeder einen anderen Salär mit sich führt,nenne ich keinen bestimmten.Nachdem die Zelte aufgebaut waren ging es dann zu einem Bummel in die Altstadt,die sich im wahrsten Sinne sehen lassen konnte.Nun ein paar Details von ANNECY. Annecy hat ca.56-59000Einwohner(schwankt öfters)und ist die Hauptstad des Departements Haute-Savoye und Sitz eines Bischofs.Von einer stattlichen Burg überragt sind die Altstadtgassen,von Lauben eingefasst und von Kanälen durchzogen.Wenn man in so einer anheimelnden Stadt ist, muss man unbedingt die vielen tollen Lokale gesehen und manche auch besucht haben.Bei einem süffigen Gewurztraminer,Salatteller und Schnecken sowie zum Schluss nochein Eisbecher,der dann die Gaumenfreuden abrundete.Beschwingt und guter Laune ging es dann zurück zum Campingplatz.Aufenthalt in Annecy waren zwei tage.Denn am dritten Tag ging es nach dem Frühstück weiter.
Entlanng des Lac de Annecy fuhren wir dann über Albertville(war schon mal Olympiastadt)Chambery,Voiron über dieE4 bis nach Valence.Dort eine Pause von ca.1stunde dann schon wieder weiter bis zum Heutigen Ziel ORANGE.
NUN
ein paar Fakten über
ORANGE.
Man kommt über die N7 nach Orange rein und sieht dann,ach was ist das denn,einen Triumphbogen.Der wurde nach dem Siege Cäsars 49v.Chr.errichtet.Drei Bogen mit Kasettenwölbung bilden die durchgänge.Früher bekrönten einst eine bronzene Quadriga und vier Statuen die obere Attika,in deren Relieffeld eine Gallierschlacht dargestelt war,links und recht gallische Schiffstrophäen.ORANGE hat ca.26/27000Einwohner und liegt im unteren Rhonetal nahe bei Avignon.ORANGE war einst hauptstadt des kleinen Fürstentums Oranien,das 1531 an die niederländische linie des Hauses Nassau kam, wonach die Königin der Niederlande noch heute den Titel einer Prinzessin von Oranien-Nassau führt.1713 erst wurde Orange an Frankreich abgetreten.
Weiter ging es dann zum römischen Theater. Es ist eines der besterhaltenen Theater der römischen Antike,zu Beginn der Kaiserzeit angelegt,wurde aber wohl im II.Jahrhundert erneuert.Es hat eine imposante Hoehe.38 meter hoch.103 meter breit und Platz für 7000Besucher auf Sitzstufen.
Etwas ausserhalb von Orange Steuerten wir dann den nächsten Campingplatz an.Am anderen Morgen ging es dann gegen 10Uhr mit dem Auto nach AVIGNON.Immer tiefer in die Geschichte der Provence.In Avignon angekommen ging es zuerst zum Palais du Pape.(Papstpalast)aber nach ca. 100metern Fussweg wurde unser Drang,das Palais zu besichtigen jäh gestoppt.An der Aussenmauer des palais hatten fliegende Händler einen Antikmarkt aufgebaut den es sich erstmal durchzustöbern lohnte.Fündig wurden wir, nach einem längeren Feilschen ,stolzer Besitzer einer alten Petroleumlampe,die noch immer existiert.wir machten dann eine 2stündige offizielle Palaisführung,was immer besser ist als nur auf eigene Faust etwas zu unternehmen.Es sei denn,man besucht ein Ziel mehrmals.Nun ein paar Details zum PALAIS.
eine mächtige Gebäudemasse mit 4meter dicken und bis zu 50 meter hohen Mauern und trutzigen Wehrtürmen,wurde es in der Zeit von 1335-1367 von vier Päpsten erbaut. Von 1810-1906 diente es als Kasene.Direkt an den Aussenmauern
(Stadtmauern mit 8Toren und 39Türmen in unregelmässigen Abständen,deren Gesamtlänge4,8kilometerbeträgt,)fliesst die Rhone entlang.Einwohnerzahl,ca.100000.Der Papstpalast und die sich anschliessende Kathedrale liegt übrigens auf einem 58 meter hohen Kalkfelsen.Wer noch nie in Avignon war versäumt eine Stadt der historischen Superlative.Eine ganz prima Sache war,als wir dann zum französischen Nationalfeiertag(14.Juli)mitten auf der Rhonebrücke ein grandioses Feuerwerk abends zum Festabschluss miterleben konnten.Einfach nur Spitze.Am nächsten Tag ging es dann wieder über Avignon mit Aufenthalt bis nach dem mittagessen weiter auf einer kleinen landstrasse,vorbei an Weinbaugebieten so weit das Auge reicht,Lavendelfeldern und auch Spargelfeldern zur nächsten historischen Attraktion.Ziel erreicht und da sahen wir Ihn.Den PONT DU GARD.Ein römischer Aquädukt.Er wurde kurz vor Chr.geb.von den Römern erbaut um als Wasserleitung in den bei UZES gelegenen Quellen das Wasser zu den Bürgen von NIMESzu transportieren.Die Gesmtlänge der Wasserleitung war früher knapp 50 km lang. Der PONT DU GARD zählte zu den bedeutensten Bauwerken die als Wasserleitung zur Römerzeit den Leuten das Wasser bachte.Wie der Name ja schon sagt:Es handelt sich um eine Brücke.Die Gesamtlänge der Wasserleitung war fast 50km lang.Das untere Stockwerk der Brücke ist gut 140 meter lang und besteht aus 6 Bögen die fast 22 meter hoch sind.Das zweite Stockwerk zählt bei über 242m Länge elf Bögen von mehr als 19m Höhe.Das dritte Stockwerk schliesslich ist 275m lang und hat 35 Bögen.Das oberste Stockwerk,das alleine 7m hoch ist,enthält in seinem oberen Teil den wasserkanal,der 1,85tief und1,20m breit ist.Die Gesamthöhe des PONT DU GARD beträgt knapp 49m.Nach der Besichtigung ,(es war ja Sommer und warm) nahmen wir noch ein erfrischendes Bad Im Fluss unter der Pont Du Gard.
WER ZEIT HAT,ETWAS GELD,andere LÄNDER,andere Sitten,viel Geschichte auch zum Anfassen erleben will,der ist in Südfrankreich richtig.Erinnerungen die man immer behält.
Stichworte
wasser, historie, geschichte in frankreich
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