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Das Kleine Lokal von hannavohwinkel
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Das Kleine Lokal

Östliche Vorstadt, Bremen

5 10 Beiträge

Klein aber fein!

Besonders gelobt wird der nette und persönliche Umgangston unseres Servicepersonals und die kompetente Beratung rund um unsere Spezialitäten aus Küche und Keller.

In der Küch... mehr
Adresse:

Besselstrasse 40, 28203 Bremen

Hierher mit Bus/Bahn

Kontakt:
0421 7949084
E-Mail schreiben
stefanladenberger

www.das-kleine-lokal.de

Geöffnet:
Mo, So: geschlossen
Di - Sa: 19:00 - 0:00
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Inhaber-Infos
  • Alkoholische Spezialitäten: Bier/Wein
  • Kreditkarte: Ja
  • W-LAN: Keine
  • Rauchen: Draussen
Nutzer-Infos
  • Preisklasse: Gehoben
  • Kleidung: Elegant
  • Kindgerecht: Nein
  • Toiletten: Standard
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Beauty & Wohlfühl Hotel Steimker Hof - Syke
Beauty & Wohlfühl Hotel Steimker Hof

Nienburger Str. 68, 28857 Syke

5

Kundenzitat: Wir nutzen den Steimker Hof regelmässig für unsere Business Gäste. Diese sind sehr zufrieden. Wir selber gehen dort oft gut Essen und haben bereits den Wellness-Bereich ausprobiert. In der Badewanne am Strand mit Blick auf die Felder..

10 Beiträge zum Platz "Das Kleine Lokal" auf Deutsch

Benutzerfoto: jennyBayer
jennyBayer
Berlin
3 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 27 Februar 2012

Sehr schönes kleines Lokal, das meist bis auf den letzten Platz ausbebucht ist. Toller Service, Beim Essen kann man sich ganz auf den Küchenchef verlassen, es ist immer ausgezeichnet!Am besten ein Menü empfehlen lassen und dann genießen! Wir kommen gern wieder!

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Benutzerfoto: Thor_blue
Thor_blue
Düsseldorf
89 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 22 November 2011

unbedingt dort zum essen einmal einkehren, es ist der hit! toll, super, kreativ!!!! weiter so!!

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Benutzerfoto: tomasild
tomasild
Kurtscheid
4 Beiträge
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1 Stern für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 10 November 2011

Es mag ja sein, dass alle Gerichte sehr gut schmecken und auch für das Auge ansehlich dekoriert auf de Teller liegen.
Aber wenn ich “Stopfleber” auf einer Speisenkarte lese und dieses soll auch noch ein Gourmetessen sein, verdirbt es mir schon den Appetit!
Wieviele der Lobhudelnden wissen eigentlich, wie diese Stopfleber zustande kommt??
Vielleicht nicht nur die “nette Bedienung” (ja – warum wohl?? Gäste kommen dann wieder !!) und die hübsche Schreibschrift der Speisenkarte sowie die edle Aufzählung der nicht alltäglichen Speisen betrachten, sondern auch mal denken, WIE das ein oder andere entsteht !??
Ist nur eine Anregung !!

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Kommentieren 17 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 15 November 2011:

    Warst Du schon mal im Kleinen Lokal oder versuchst Du hier nur, Deine grundsätzlichen Bedenken darzulegen ? Ja, ich weiß, wie diese Stopfleber zustande kommt und weiß auch, wie es um das Leben von Wiesenhofhähnchen bestellt ist, die sich so hübsch auf Salaten machen.

  • tomasild, 15 November 2011:

    Ja, ich war vor kurzem dort!
    Habe mir dann einen Salat bestellt und meinen Entschluss gefasst, in Zukunft nicht mehr hinzugehen.
    Ich denke aber, dass es schon ein Unterschied ist den Gänsen unter Qualen das Essen den Hals mit Gegenständen hinunterzudrücken, damit sie eine große und fette Leber bekommen.
    Du hast Recht: auch die Wiesenhofhähnchen leben nicht komfortreich, aber sie werden nicht noch zusätzlich gequält!
    Es ist ja nur meine Meinung – wem es einzig auf das leckere Mahl und das hübsche Lokal ankommt, gönne ich es gerne!
    Nur wissen viele Menschen nicht, wie eine Stopfleber zustande kommt.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 15 November 2011:

    Nur einen Stern, weil sie ein Gericht anbieten, das Du verwerflich findest ? Wie wäre es damit, dass Du den Salat beurteilst, den Du hattest.

  • tomasild, 15 November 2011:

    OK, der Salat war gut!
    Dafür gebe ich gerne auch 4 Sterne.
    Für mich sagt ein guter Salat alleine aber nichts über das Komplette aus.
    Entschuldigung!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 15 November 2011:

    Angenommen und akzeptiert. Aber neben Salaten und Stopflebern bietet das Kleine Lokal so viel mehr, das entdeckt werden könnte. Viel Glück mit dem Milchkalb, das auch noch kein langes Leben hinter sich hat.

  • ed_saxum, 12 August 2012:

    Bietet ihr noch Stopfleber an? In solchen Läden gehe ich nämlich nicht essen.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 25 August 2012:

    ed-saxum: Ich bin nicht sicher, ob kein Besuch von Dir ein echter Verlust für Das kleine Lokal ist. Nur, weil es Produkte in einer Gaststätte gibt, die ich ablehne, ist doch kein Grund, dort nicht hinzugehen …

    Ich lehne auch viele Dinge ab, wie z.B. hormongetränktes Schweine- oder Hühnerfleisch aus Massenaufzucht das dann auf AYCE-Buffets angeboten wird. Oder Pangasius, Tilapiafisch, der unter den ekeligsten Bedingungen aufgezogen wird (aber ist ja so schön billig). Und wenn ich in Filmen sehe, wie in Vietnam und Thailand Garnelen für den europäischen Markt gezüchtet werden … da kann ich mich nur übergeben. Ach ja, Fische und Meeresfrüchte haben ja kein Recht auf artgerechte Aufzucht.

    Aber ist das ein Grund, ein bestimmtes Restaurant abzulehnen? Nur dann, wenn es keine Alternativen auf der Karte gibt.

    Aber vielleicht bin ich ja auch nur toleranter als Du. Das lernt man auf Reisen durch viele Länder mit anderen Essensgewohnheiten.

  • hipetuk, 6 Februar 2013:

    Moinsen,
    @tomasild & @ed-saxum

    Wie würdert Ihr reagieren, wenn Euch bei einem Dinner als Spezialität
    durch runde Öffnungen im Gasttisch gehobene lebende Äffchenköpfe
    mit scharfen Säbelhiebes der Gehirnschale entraubt Euch die noch wabernde
    grauen Gehirnmasse zum Genuss angeboten würde – mit Salz etc. natürlich -

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 6 Februar 2013:

    Lach, hipetuk, nach Indonesien würden die beiden wohl kaum reisen. Was den Affen angeht, würde ich allerdings auch aussteigen. Aber fahr mal hin; ich fand es toll im Kleinen Lokal

    http://www.qype.com/place/99547-Das-Kleine-Lokal-Bremen?r...

  • ed_saxum, 7 Februar 2013:

    Ich würde schon in diese Länder reisen. Tiere essen finde ich im allgemeinen nicht gut. Aber dann noch so intelligente Wesen wie Affen um einiges Widerlicher. Also würde ich zu so ein Laden erst nicht gehen. Tradition hin oder her. Hier und da gehörte ja auch mal Kannibalismus zu bestimmten Traditionen

  • ed_saxum, 7 Februar 2013:

    sidifferent du kennst mich nicht. und deine hochnäsigen Kommentare sind sehr Arrogant und erlaubst dir aufgrund von Vorurteilen einfach unpassende Mutmaßungen. Wenn du wüsstest wo ich überall schonmal war.

  • hipetuk, 8 Februar 2013:

    Moin,
    nochmal zurück zu den Äffchen:

    Ihr seid nicht in einem von Euch gewähltem Lokal sondern

    zu einem Geschäftsessen in illustrer Gesellschaft eingeladen,
    um einen guten Geschäftsabschluß zu feiern, bei dem der Gastgeber
    als non plus ultra “lebendes Äffchenhirn mit Gewürzen” präsentiert.

    Und nu ?

    Fliehen ? Wohin ?
    Gesicht verlieren – oder wie oder was ???

  • tomasild, 8 Februar 2013:

    In diesem Falle hast du natürlich Recht! Da kann man nichts machen – wie auch z.B. bei Geschäftsessen in China etc.
    Der Gastgeber wäre natürlich enttäuscht und du hättest wirklich dein Gesicht verloren ! In diesem Falle also Ausnahme = es würde ja nicht zu deiner Gewohnheit.
    Aber mal eine Frage: Warum hast du eigentlich nur ed_saxum und mich angesprochen ??
    Sidifferent würde doch auch bei Affenhirn aussteigen !!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 16 Februar 2013:

    @ed_saxum: Da hast recht, dass ich nicht weiss, wo Du schon überall gewesen bist. Ich schau’ mir nur Deine Beiträge an und versuche, mir ein Bild zu machen.

    Schade, dass Du mich als arrogant, vorurteilsbehaftet und hochnäsig bezeichnest ohne zu wissen, wer ich bin. Ich empfinde es nur einfach als nicht opportun, ein Lokal (das Du noch nicht einmal besucht hast) zu verurteilen, nur weil es eine Ingredienz verarbeitet, die Du ablehnst.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 24 Februar 2013:

    @ed-saxum: Dass Du auf meinen Kommentar vom 25. August 2012 nicht eingehst, erzählt viel über Dich.

  • tomasild, 24 Februar 2013:

    Hallo sidifferent, ich bin NICHT ed-saxum!! Weiß daher auch nicht, warum ich die mittlerweile absurden Kommentare immer noch gesandt bekomme !? Es ging doch irgendwand einmal um ein Lokal – und nicht, wer “hochnäsig” oder “arrogant” oder (oh Gott drücke ich mich doch so gelehrt (geleert) aus!!) opportun sowie vorurteilsbehaftet ist !!
    Das ist mir einfach zu dumm geworden – in meinen Augen schmeißen nur solche Leute auf Internetseiten mit diesen Beleidigungen um sich, die es im wahren Leben nicht können bzw. sich nicht trauen !!
    Also, zum mitschreiben: ICH BIN TOMASILD und NICHT ed_saxum !!!!
    Kulinarische Artikeln interessieren mich sehr, aber dies nicht mehr!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 3 März 2013:

    @tomasild: Ich möchte mich bei Dir entschuldigen, obwohl ich meine Kommentare immer dezidiert an ed_saxum geschrieben habe, wenn es um ihn ging. Ich habe Dich nie mit ihm verwechselt.

    Ich stimme Dir bezüglich der Beurteilung des Kleines Lokals zwar nicht zu, finde aber solche Beleidungen à la ed_saxum nicht opportun. Als Langzeit-Qyper ist man es allerdings gewöhnt, von anderen angemacht zu werden.

    Bleib bei uns, tomasild

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Benutzerfoto: Catscan
Catscan
Teterow
31 Beiträge
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Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 1 November 2009
(aktualisiert am 14 Oktober 2011 )

Der Name beschreibt den Ort kulinarischen Hochgenusses schon sehr gut. Klein und gemütlich. Allerdings kommt man hier kaum zufällig vorbei, es befindet sich nämlich nicht mitten im Stadttrubel, sondern eher in einer Wohngegend.

Wir haben uns für ein Überraschungsmenü, welches aus mehreren Gängen besteht entschieden und auch der Wein wurde von der sehr gut ausgebildeten Bedienung, entsprechende den Gerichten ausgesucht bzw. empfohlen.

Wer seine Gerichte noch richtig schmecken und genießen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Es hat zwar seinen Preis, aber wer einmal dort war, bezahlt ihn auch gerne wieder.

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cokofi
Bremen
1 Beitrag
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 9 Juli 2011

Als regelmäßige Gäste genießen wir einfach jedes Mal die freundliche und bei aller gepflegten Distanz doch sehr persönlioche Bedienung.
Das Essen besticht durch seine herausragende Produktqualität, die unverfälschten Geschmacksnoten und berauschenden Kombinationen.
Wer die Weine in ihrer Vielfalt kennenlernen möchte - und das lohnt sich, besonders bei den bestechend guten deutschen und als neue Erfahrung Übersee-Weinen - muss diesen Ort, der alle Sinne betört, halt öfter aufsuchen, auch wenn´s ein bisserl im Portmonee kneift.
Über die Jahre gab es für uns bisher - nicht nur - keine Enttäuschung sondern immer das Gefühl weitere Steigerungen erlebt zu haben.

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mistarm87
44 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 1 Mai 2011

Klein aber Fein - selten hat es so sehr gestimmt wie hier.

Haben das 5-Gang-Überraschungsmenü genommen und waren sehr begeistert. Es wurde auf spezielle Wünsche eingegangen (kein Fisch etc. ).

Das Essen war super (bin zwar kein Gourmet aber es war toll) dazu eine tolle Auswahl an Weinen. Bei Fragen hilft auch das Personal freundlich und mit Fachwissen weiter.

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Benutzerfoto: LUP0
LUP0
38 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 20 Februar 2011

Nichts und niemand kann den phantasischen Kommentar von Herrn Paulsen an liebevoller Genauigkeit übertreffen (weiter unten, 8 Dezember 2008).

- Was bleibt mir also zu schreiben?

Im Grunde nur die Bestätigung: Es hat sich nichts geändert. Die Einrichtung hinkt nach wie vor der UNGLAUBLICHEN Qualität von Service und Küche hinterher, aber seis drum. Wer achtet nach dem ersten Bissen, nein, schon dem ersten Schluck Wein, ach was, schlicht schon nach der Begrüßung durch den herrlich "befremdlichen" (Aber Herr Paulsen! Contenance!) Herrn Fischer noch auf die Einrichtung?

Herr Fischer, mit Verlaub, ist nicht nur Oldschool, sondern schierer Kult, freundlich, beseelt, innerlich schwungvoll - sowas wie der Toni L (http://de.wikipedia.org/wiki/Toni_L) der Sommelier- und Kellnerkultur. An den Haaren herbeigezogen? Ein wenig. :) Aber mit formschöneren Manieren und feinerem Humor bedient zu werden, ist 2011 nicht einfach.

Und besser bekocht zu werden, ist prinzipiell mal nicht möglich. Ein feinst orchestriertes Arrangement von Geschmacksüberraschungen und kleinen bunten Explosionen auf der Zungenspitze wird durch eine freundliche, aber bestimmte Weinempfehlung (wieder Herr Fischer) zu einem Fest aufgerundet, das kaum zu toppen ist.

Mein Kompliment an das Kleine Lokal - möge es Bremen LANGE und unverändert erhalten bleiben!

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Benutzerfoto: kasati
kasati
Bremen
16 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 22 November 2010

ganz vorzügliches Essen! Die Küche hat das Menü des Abends sogar spontan vegetarisch auf hohem Niveau hinbekommen. Der Laden ist gemütlich, und nicht so versnobt wie manches andere in der Kategorie. Sehr aufmerksamer, allenfalls etwas steifer Service, gute Weinempfehlungen. Die Einrichtung dürfte mal etwas aktualisiert werden.
Nur große Innovationen findet man nicht auf der Karte - was dem hervorragenden Essen keinen Abbruch tut. Absolute Empfehlung.

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Benutzerfoto: Herr_Paulsen
Herr_Paulsen
Hamburg
56 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 8 Dezember 2008

Der Ausdruck „Alte Schule“ (oder „Old school“ wie ganz junge Menschen sagen) dürfte in Zukunft bei der Bewertung von Restaurants eine immer größere Bedeutung erfahren. Zwischen Molekularküchenexperimenten und mangelhaft ausgebildeten Jungköchen wird die „Alte Schule“ wahrscheinlich eine Renaissance als Gütesiegel erleben, als Synonym für gelerntes Handwerk, unprätentiöser Kochkunst und einer im besten Sinne konservativen (bewahrenden, erhaltenden) Küche, die dabei durchaus fantasievoll sein kann.

So wie die Küche von Stefan Ladenberger, Patron und Küchenchef des „Das kleine Lokal“ in Bremen, und seinem Souschef Daniel Wagner. Nur 36 Sitzplätze finden sich im gemütlichen Restaurant (Reservierung empfohlen). Die roten Sessel sind Geschmackssache gerade in der Kombination mit den japanisch anmutenden, schwarzen Tischen und der wunderschönen, imposanten hölzernen Bar, die an eine alte Apotheke erinnert.

Das Restaurant ist Mitten in der Woche ausverkauft, der Empfang herzlich, auch als Alleinreisender bekomme ich keinen Katzentisch und die volle Aufmerksamkeit des freundlichen Service. Die Weinkarte ist großartig: übersichtlich gestaltet, eine Agenda erklärt die verwendeten Symbole. Hinter den offenen Weinen und den Raritäten-Flaschen beginnt eine Weinauflistung der anderen Art: die Etikette sämtliche Weine sind sorgfältig in die Karte eingeklebt, ein weiterer Aufkleber informiert über den vorrätigen Jahrgang und den Preis. Für visuelle Menschen eine so schöne wie nützliche Katalogisierung, die Kalkulation sämtlicher Weine ist ebenso gastfreundlich.
Somelier Stefan Fischer führt fachkompetent durch die Auswahl, beim eisgekühlten Sherry-Apero mit kleinem Lachs-Avocado-Toast und einer Amuse-Bouche Fleischterrine mit halbem Wachtelei (Old school extrem) sind die korrespondierenden Weine zum gewählten Menü schnell gefunden.

Die Vorspeise bestelle ich eigentlich nur, weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann: Lauwarmer Salat von Grünkohlravioli, Pulpo und gepökelter Schweinebacke.
Eine geschmackliche Sensation, der Verdacht hier würde um der Kreativität Willen zwangsvermählt, bestätigt sich nicht. Im Gegenteil! Der butterweiche Pulpo passt besser als Grützwurst zum Grünkohl, der seinem Namen alle Ehre macht, knackig, leuchtend grün, nur kurz blanchiert und dann in Butter mit etwas Wein und Fond noch mal kurz angeschwenkt. Das ist alte Schule, das ist Nouvelle Cuisine, kurze Garzeit, Konzentration auf den Eigengeschmack des Produktes. Ich aß nie besser zubereiteten Grünkohl, die Kombination mit Pulpo und den ebenfalls mit Grünkohl gefüllten Mini-Ravioli ist beinahe zwingend und dazu die gepökelte Schweinebacke in Form von wenigen hauchzarten, herausfordernd salzigen Speckstreifen eine Offenbarung. (15 €)

Die Gänsecannelloni mit gebratene Gänseleber auf Vanille-Sellerie und Balsamicokirschen sind ebenso köstlich, der Nudelteig weich und doch mit feinem Biß, die Füllung Gans pur, die Leber perfekt gebraten. Der Sellerie ist alte-Schule-sahnig und macht den Gang sehr wuchtig, die wunderbar säuerlichen Balsamico-Kirschen (aus getrockneten Kirschen!) sorgen aber ausgleichend für ein schönes Verhältnis von Süße und Säure. (16,50€)

Alte Schule spricht auch aus dem junge Stefan Fischer, jetzt wo wir uns schon ein bisschen kennen, fällt es mir auf: diese „mein Herr“, jedes Mal begleitet von einem winzigen Kopfnicken, beim Servieren wird mir „viel Spaß weiterhin“ und „guter Genuss weiterhin“ gewünscht, später beim Dessert sogar „süßes Vergnügen“. Das befremdet ein wenig, macht aber nichts, denn Stefan Fischer beherrscht neben einer arg geschwungenen Sprache vor allem seine Arbeit. Alle Weinempfehlungen (0,2/ 4,20-7,20€) absolute Treffer, alle Weine perfekt temperiert, sogar der Rotwein endlich mal richtig und mutig gekühlt! Perfektes Timing in der Speisefolge (natürlich auch ein Verdienst der Küche), nie sitze ich unnötig lange rum, nie fühle ich mich gehetzt. Als mir, vor dem Hauptgang, die Serviette vom Schoß gleitet und ich noch überlege ob ich die jetzt eintauschen soll, schiebt mir Stefan Fischer bereits den frisch gerollten Stoff diskret auf den Tisch.

Den Hauptgang, dreierlei vom Pata Negra Schwein mit Steinpilzen, gebackener Kartoffelterrine und Artischocken überzeugt, auch hier schmeckt wieder jedes Produkt für sich, sowie in der Kombination: perfekt gegart das Filet, saftig und würzig sind das hausgemachte Rostbratwürstchen, sowie die lockere Mini-Kohlroulade zu den im ganzen sautierten Mini-Steinpilzen und den knackigen Artischocken. Die Kartoffelterrine ist knusprig und innen zartschmelzend.

Die Dessertkarte ist bescheiden mit drei, allerdings vielteiligen Desserts bestückt. Ich mag eigentlich kein Dessert, für Käse bin ich schlicht zu satt. Verkaufsgenie Stefan Fischer bietet von sich aus eine Kugel hausgemachtes Eis an, sowie wahlweise „ Desserts in Teilen“. So etwas gehört sich eigentlich nicht und ist im Grunde ein Affront gegen den Patissier, der sich mit Sicherheit bei seinen Kompositionen was gedacht hat. Ist aber auch schlicht gastfreundlich gedacht und macht Umsatz! Ich nehme das Ziegen-Honig-Eis mit Apfel Ingwer-Confit ohne Spekulatius-Soufflé. Ohne Nachtragend zu sein, hat mir der Patissier einen kleinen Spekulatius-Keks ins cremige Eis gesteckt, so kann ich die eigentliche Geschmacksidee doch noch nachvollziehen. Großartig! (6,50 € mit Soufflé 10,50 €). Vor Schreck bestelle ich noch ein Glas Champagner dazu. Alte Schule rockt!

Kommentieren 12 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • burkey, 8 Dezember 2008:

    Wieder mal ein klasse Bericht!

    Lauwarmer Salat von Grünkohlravioli, Pulpo und gepökelter Schweinebacke

    Das hätte ich auch gerne mal probiert. Klingt wahrhaftig sehr “strange”.

  • Herr_Paulsen, 9 Dezember 2008:

    Vielen Dank, Burkey! Erstaunlicher Weise funktioniert die Grünkohl-Kombi tatsächlich hervorragend, nur vor dem Nachkochen habe ich dann doch Respekt:-)

  • ChaCha, 9 Dezember 2008:

    Das klingt wirklich empfehlenswert - und wunderschön geschrieben.

  • Herr_Paulsen, 10 Dezember 2008:

    Vielen Dank ChaCha!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Prime, 16 Dezember 2008:

    Wirklich ein toller Bericht. Ich kannte das Restaurant gar nicht. Hört sich aber an, als wenn ich einen Besuch wagen sollte. Schade nur, dass Bilder fehlen. ;)

  • Herr_Paulsen, 17 Dezember 2008:

    Mein Handy kann nur grobkörnig:-)

  • Maus76, 17 Dezember 2008:

    Bin ja bald in Bremen. Da muss ich hin. :-)
    Die fehlenden Bilder machen überhaupt nichts. Herr Paulsen hat das Interieur und die Speisen auch so schön illustriert. ;-)

  • weinrot, 23 Januar 2009:

    Ich hätte das nicht lesen sollen. Der Auflauf, den’s gleich bei mir zum Abendessen geben wird, wirkt auf einmal so… lahm… Wenn auch ziemlich old school. ;-)

    Toller Bericht!

    P.S.: Ich hätte das Spekulatius-Soufflé auf jeden Fall genommen!

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Julia, 1 November 2009:

    ich habe lange Jahre in der direkten Nachbarschaft gewohnt - als Studentin aber völlig außerhalb des Budgets.. dein Bericht regt zu einem Nostalgiebesuch an! Merci.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 10 Juni 2010:

    Oh, das klingt so lecker, dass ich Hamburger doch glatt mal hinfahren werde !

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    sidifferent, 1 August 2011:

    Schade, Herr Paulsen will mich nicht als Kontakt, schluchz

  • Herr_Paulsen, 2 August 2011:

    Jetzt aber!

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Benutzerfoto: Antichrist
Antichrist
Bremen
19 Beiträge
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5 Sterne für Das Kleine Lokal
Beitrag zu Das Kleine Lokal vom 30 Januar 2008

der laden ist ein traum. schön klein und gemütlich. jedes mal, wenn ich dort war, bekam ich ein so leckeres überraschungsmenü, mit leckerem champus, mehreren vorzüglichen gängen, super charmantem, professionellen service, ausgewählten weinen und zum schluss immer der perfekte, zur stimmung passende aussergewöhliche brandy (ich liiieeebe brandy). ist zwar nicht ganz billig, aber perfekt zum besonderen anlass, oder auch einfach nur so, weil man's kann;-)

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