Kategorie: Essen & Trinken
Details: Cocktail Bars




Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten, So - Do 18.30 - 03.00, Fr + Sa 18.30 - 04.00, , Happy Hours, daily 18.30 - 21.30, Sundays all night long, , Öffnungszeiten Küche, Mo - Do 18.30 - 01.00, Fr 18.30 - 02.00, Sa 20.00 - 02.00, So 20.00 - 01.00, ,
27.05.2009 (aktualisiert am 17.11.2009)
Wir sind durch den langgezogenen Cocktailbarschlauch bis nach hinten durch gegangen, wo ein klein wenig mehr Platz ist und man sich auf gemütlichen Sitzgelegenheiten so richtig schön fläzen kann.
Beim Hineingehen passierten wir eine Anzahl eigenwilliger Bilder der Nacktheit an der Wand. Die Einrichtung ist Geschmackssache, jedenfalls aber sicher nicht 0815. Die Lampen wirkten auf mich auch recht eigen, schon eine Spur zu alt und angegilbt.
Unsere sehr freundliche Bedienung/ Barkeeper war ein absolutes Original, von der Kleidung über das Brillengestell bis zur Frisur, einfach ein Knaller und rundete das Retrogefühl ab. :)
Der Barkeeper versteht sein Handwerk, die Cocktails schmeckten und hatten einen beachtlichen Alkoholgehalt, besonders der MaiTai, und das wo doch sonntags durchgängig happy hour ist.
Unsere Bedienung, die trotz einer relativ großen Gruppe zu jeder Zeit alles im Griff hatte (Kompliment!), steuerte evtl. Kopfbrumm-Gefahren mit dem mehrfachen Servieren von Gratis-Wasser entgegen.
Alles in allem mal eine etwas andere Erfahrung in punkto Cocktailabend.
03.11.2009
Ich war vollauf zufrieden und werde wieder hingehen.
Gute Cocktails, aufmerksames und sehr kompetentes Personal.
Hier wird der beste White Russian gemischt, den ich je getrunken habe.
20.10.2008 (aktualisiert am 30.10.2009)
was solln wir lange reden...
ich folge stefan weber ( und etwas spaeter auch beate "beat" hindermann) von seinen anfaengen in "harry's new york bar" ueber die "luetzowbar" dann die "green door" bis hin in die "victoria bar" . 3 geliebte habe ich zerschlissen, meinem barmann bin ich treugeblieben, solange ich konnte, denn jetzt, welch trauer, lebe ich im "paradies", einem kleinen fischerdorf am golf von thailand und hier gibts im umkreis von 300 km keinen echten drink, und in bangers (bangkok) haelt man "red bull vodka" fuer die krone der mixology.
So schoen wie es hier ist (wettertechnisch) so langweilig ist es hier (drinktechnisch), und auch die frauen, ja, sie sind (nach aussen) nett und lieb, aber sie loesen bei mir nur vaeterliche gefuehle aus, keine begierde.
ich brauche eine frau die ich erobern muss, mit charme, witz, auch mit grosszuegigkeit ( in meinem alter, und bei meinem aussehen). dazu gehoert der passende drink. ich deliere schon einen martini! herbei, so kalt, dass meine lippen am kelch festkleben, wir er mir eisig durch die kehle rinnt und sich dann wohlig im magen ausbreitet wie eine supernova in zeitlupe. ( versteht mich jemand da draussen?)
fazit:
ich glaube ich habe ernstfafte symptome von sehnsucht nach Berlin, sehnsucht nach dem schlechten wetter, der schlechten laune, den politessen, angela merkels dackelblick (ja, so schlimm isses schon),und um all das elend zu ertragen: sehnsucht zur victoria bar.
(stefans "pisco sour" ist eine offenbarung, doch goncalo konnte ihn am schluss noch besser - sorry stefan ;-) bis bald dann..
das projekt SPARGEL 2010 steht!
gruesse an die crew.
euer schüler von der letzten bank
changnoi
14.08.2009
Ein GQ-Tipp aus der 09/09 Ausgabe für Afterwork-Drinks. Vorlautes oder keckes Personal in einem fortgeschrittenen Alter? Die Barkeeper zählen auf jeden Fall und wie auch immer in dieser Richtung beschrieben dazu. Bunt gemischtes Barfolk macht sich einen schönen Tag und genießt ordentliche aber nicht unbedingt herausragend gemischte Drinks. Interieur ist Standard. Der Rauchgeruch muß einem liegen. Der Laden hat was, aber ob ich den als Tipp für eine außergewöhnliche Bar abgeben würde, weiß ich nicht. Vielleicht muß man nochmal kommen…
24.07.2009
Vielleicht war es nicht mein Tag. Vielleicht war es nicht der Tag der Barkeeper. Oder es lag am Wochenende. Mir hat es nicht gefallen.
Die Drinks waren schlecht gemixt. Mir schmeckten sie “billig” und lieblos. Es war überfüllt. Service und Tresen empfand ich als hektisch und unaufmerksam.
Ein enger Schlauch mit einem langen Tresen und einigen winzigen Tischen an der Seitenwand, im Eingangsbereich und in der lauen Sommernacht auch draussen davor. Das Schiffchen auf dem Kopf des Service fand ich albern in dem Moment.
Vielleicht habe ich zuviel erwartet von der vermeintlich populärsten Bar Berlins. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich vorher in der rivabar war.
Vielleicht gebe ich der Viktoria Bar eine zweite Chance. Vielleicht auch nicht.
Veröffentlicht auf: www.twitter.com/CemB
07.04.2009 (aktualisiert am 09.04.2009)
Eigentlich wurde zur Victoria Bar an dieser Stelle schon alles gesagt, nur eines nicht: Die Victoria Bar ROCKT! Und das ist bitte wörtlich zu nehmen.
Ich bin ein seltener Coctailtrinker aber mir wurde schon so manches Sodbrennen mit grauenhaftem Bar Jazz Gedudel Marke Helmut Zerlett oder schlimmen Lounge Geplänkel mitkredenzt, wenn nicht der Coctailpanscher auf ganzer Linie bereits versagt hatte.
Hier ist alles anders. Beat und Stefan besitzen von jeher einen gefestigten Musikgeschmack und das nötige Handwerk aus einem Coctail ein Feuerwerk zu machen. Sonderwünsche inklusive. Und von der Schule der Trunkenheit will ich gar nicht erst berichten.
06.03.2009
Meine Lieblingsbar in Berlin. Nette Bar-Keeper und immer gute Ambiente!! Geburtstag gefeiert, versackt, gute Gespräche gehabt!!
22.02.2009
Witzige und freche Bedienung gehobenen Alters. Durchgemischtes Publikum. Nicht besonders stylisch. Riecht stark nach alten Rauch - etwas unangenehm. Die Cocktails sind sehr lecker - besonders zu loben der White Russian. Das Ambiente und Interieur ist so-la-la - also nicht im entferntesten stylisch oder so. Man kommt definitiv wegen der Cocktails.
04.02.2009
Super Bar! Viel Spaß gehabt. Gutes altes Berlin! Tolle Bedienungen, ma weg von den jungen Mädels… die haben echt Humor, schleimen nicht, aber sind auch nicht zu cool und echt gute Cocktails!
06.04.2008 (aktualisiert am 22.12.2008)
Mein Cocktail war gut. Wenn man schnöseliges Personal und Gäste lustig findet, dann ist die Viktoria Bar ein Geheimtip. Ich habe auch noch ein Club Sandwich gegessen, das eigentlich nur nach Chillisoße geschmeckt hat. Fazit: besser als Burger King, aber nicht so gut wie MC Donalds ;-)
09.12.2008
Wirklich eine meine Lieblingsbars in Berlin:
- Alle Drinks werden wirklich ausnahmslos perfekt gemixt, in all den Jahren gab es nicht einen, der schlecht war,
- eine entspannende, sehr unanstrengende Atmosphäre,
- keine Allüren der Barmixer, die von Pegu Club bis Mojito alles ohne arrogantes Augenzucken bereiten,
- Wasser wird wie selbstverständlich dazugereicht, Nüsschen auch, aber für Hungrige gibt es auch Barfood, was taugt, und last but not least
- die Schule der Trunkenheit, eine sonntägliche Lehre über jeweils eine Spitituose, Geschichte, Herstellung, Cocktails etc, Die Pinacolada mit frischem Kokosnusssaft war der Traum!
09.12.2008
An der Bar hat man nichts zu kritisieren - und wer doch große Kritikpunkte hat weiß nicht was Qualität ist.Denn dort ist alles perfekt - leckere Drinks, nette Bedinungen und faire Preise.5 Sterne!
14.10.2008
Die Viktoriabardas ist mit einer der wenigen Lichtblicke auf der sonst eher tristen Potsdamer Strasse in Berlin Schöneberg und meiner Meinung nach hat diese Bar nicht umsonst den Titel mit die beste Bar Berlins zu sein. Warum? Das werde ich mich mal bemühen, hier nahe zu bringen.
LAGE
Die Viktoriabar findet man unter der Adresse Potsdamer Str. 102 in 10785 Berlin, sozusagen mitten auf der Potse gg.
Was die Anfahrt betrifft, so kann ich dabei entweder das Fahrrad oder aber die BVG jedem Besucher nur an Herz legen, denn die Parkplätze sind hier spärlich gesät und die Polizei ist derzeit leider sehr abschleppfreudig.
Alsowelche Stationen liegen in der Nähe? Entweder man fährt mit der U1 bis Kurfürstenstrasse oder aber mit dem Bus 348 oder 148, dann fällt man eigentlich fast schon hinein.
Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht am Eingang vorbeiläuft, denn die Scheiben und die Tür sind einfach nur schwarz, lediglich ein dezent beleuchteter Namenszug über dem Eingang verrät, wo man hinein muss!
Geöffnet ist die Bar täglich ab 18 Uhr. Die Happy Hour ist täglich von 18-21 Uhr und dann kosten alle Cocktails nur 5,50 euro.
DIE BAR
Hat man aber erstmal den Eingang gefunden, so betrifft man eine entspannte Atmosphäre in angenehmem Ambienteäh, was will ich damit sagen?
Das erste Mal schleppte mich eine Freundin mit dahinsie hatte was von der bar gehört und wollte da unbedingt hin. Ich war nicht wirklich begeistert, denn gerade in dem Bereich ist die Potsdamer Strasse nicht wirklich schön und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich gerade da eine gute Cocktailbar niederlassen würde.
Von mir zu hause ist es mit dem Bus nicht weit und schwups waren wir da. Nachdem wir die schwarze Eingangstür aufgestoßen hatten, sahen wir nach dem hellen Außensonnenlicht eines lauen Sommerabends erstmal gar nichts und stolperten hinein.
Nachdem sich die Augen aber an das angenehme Dämmerlicht gewöhnt hatten war ich positiv überrascht.
Die ganze Bar ist länglich. Im Eingangsbereich befinden sich mehrere Ledersitzecken für so jeweils 4-5 Leute. Dahinter folgt der ca. 15 m lange Tresen, mit unzähligen Barhockern und im hinteren Bereich befinden sich dann noch mal ein paar Sitzecken sowie der Eingang zu den Toiletten. Hinter dem Tresen stehen Gläser und Flaschen auf dezent beleuchteten Plastikstufen, die das angenehme Licht erzeugen.
Die Wände sind in unauffälligem Grün gestrichen und alles in allem wirkt so ein bisschen wie 70 er Jahre Style, aber nicht kitschig sondern sehr gelungen!
Im Hintergrund läuft meist angenehme und unaufdringliche Musik, die eine Unterhaltung problemlos zuläßt.
DAS PERSONAL
Meist sind je nach zeit 2-3 Barkeeper am Werk. Alle sind super nett, äußerst akkurat angezogen (weißes Hemd mit eingesteckter Krawatte, sehr stilecht!) und vor allem sehr kompetent, wenn es um einer Beratung bei der Getränkeauswahl geht.
Der Besitzer der Bar steht auch oft selber hinter dem Tresen, er soll mit einer der besten Barkeeper hier in der Stadt sein.
Die Bedienung erfolgt meist prompt und hält sich dabei trotzdem unauffällig im Hintergrund, sehr angenehm!
DIE GETRÄNKE
In dem schlicht und übersichtlich gestalteten Getränkebuch findet man eigentlich alles, was das Herz begehren könnte.
Es gibt unzählige Cocktails, Longdrinks, Nichtalkoholisches und auch ein bisschen warmes wie Kaffee und Espresso.
Die Cocktailkarte ist nach den jeweiligen Hauptalkoholika gegliedert.
Also Champagnercocktails, Rumcocktails, Wodka-, Gincocktails und so weiter.
Habe bisher alles in der Karte gefunden, seien es klassische Cocktails wie eine Margarita, ein Daiquiri, der obligatorische Caiphirinha oder Gin Fizz gewesen. Sehr gut sind aber auch Hauscocktails, die der Barbesitzer selber kreiert hat.
Alle Cocktails liegen preislich dabei so zwischen 5-10 Euro, was ich hier in Berlin durchaus als normale Cocktailpreise bezeichnen würde.
Wenn man sich mal nicht entscheiden kann, steht einem das Personal stets freundlich als Entscheidungshilfe zur Seite.
Bisher hat mich jeder Cocktail begeistert, aus dem ganz einfachen Grund, das die Drinks hier nicht in zuckrigen Fruchtsäften ertränkt werden sondern mit genau der richtigen Mischung köstliche Getränke bereitet werden, bei denen man die einzelnen Zutaten schmecken kann. Ein Umstand, der leider nicht in allen berliner Bars selbstverständlich ist!
Toll ist auch die Auswahl der nichtalkoholischen Cocktails, so dass auch Autofahren nicht auf gut gemischte Getränke verzichten müssen.
PUBLIKUM
Bunt, denn man findet hier eigentlich eine bunte Mischung aus Genießern. gg
Der Altersschnitt ist eher etwas höher, so 25-35 Jahre vielleicht. Manche sind extrem schick aber die meisten eigentlich ganz normal angezogen und somit als eher normal zu bezeichnen!
DAS STILLE ÖRTCHEN
Auch hier gibt es in der Viktoriabar nichts zu meckern. Die Toiletten sind tip-top sauber und es sind auch immer genug Toilettenpapier, Seife und Handtücher vorhanden. Passt somit gut in das sehr positive Gesamtbild!!!
FAZIT
Für mich ist die Victoriabar seit geraumer Zeit schon die beste Bar Berlins.
Habe in meiner nun schon 8 Jahre dauernden Anwesenheit in Berlin so einiges ausprobiert und bin auch schon so manches Mal enttäuscht worden. In der Victoriabar war ich bisher aber immer sehr zufrieden.
Hier stimmen das Ambiente, die Atmosphäre, das Personal und vor allem die Getränke. Jeder Cocktail war ein Genuss und für mich stimmt damit auch das Preis-Leistungs-Verhältn is.
Für mich bedeutet eine uneingeschränkte Weiterempfehlung!
TIP
Sollte man vorhaben, die Bar zu mehreren zu besuchen, so empfiehlt sich eine telefonische Reservierung der Plätze unter der Telefonnummer: 030/25759977!!
11.10.2008
Also ich mag mich dem vorherrschenden Tenor nicht anschließen. Ich finde die Viktoriabar total überbewertet. Die Einrichtung ist unspektakulär, die Drinks waren mir zu stark (man hat den Alkohol zu dolle rausgeschmeckt) auch die eher unterkühlte Art des Barmans schreckt eher ab. Da hat Berlin besseres zu bieten.
08.04.2008 (aktualisiert am 02.09.2008)
Gibt es die Perfekte Cocktail Bar?
In diesem langen Schlauch von einem Raum ist man um jeden noch so komplizierten Gästewunsch bemüht und engagiert, auch wenn der Laden brummt, was gerade Freitag und Samstag der Fall ist. Neuerdings wohl auch Mittwochs?!?
Wer Hintergründe und Geschichten zu einzelnen drinks erfahren möchte, trifft hier auf beeindruckendes Fachwissen und amüsante Geschichten. Jeder hinter´m Tresen hat seine Spezialitäten.
Unter der Woche Feierabend Treff für traurige Tagesspiegel-Redakteure, Aperitiffreudige vor dem Dinner und Happy-hour-hopper. Ansonsten kommen die Gäste zuweilen von weit her, um hier spezielle Cocktailkunst (bisweilen, in der Wintersaison, auch Vorträge und Seminare, wenn zur “Schule der Trunkenheit” geladen wird) zu genießen. Die Lage ist schon recht absurd, am Bordsteinschwalbenboulevard der berüchtigten Kurfürstenstraße (“Na, Schätzchen, kann ich etwas für Dich tun?” “Ja, bitte ruf mir ein Taxi.”)
Speziell sei diese Bar den Freunden der Klassiker empfohlen, die wissen, wie viel in einem trockenen Martini und einem Sazerac stecken kann. Freunde der bunten Blumenkübel mit Schirmchen drin mögen getrost wo anders hingehen.
Mittlerweile gibt es auch eine ordentliche keine Küche, die die nötige Getränkegrundlage schaffen hilft. Vorzüglich: Das Club-Sandwich.
Ich möchte einen Guyana Manhattan. Nein, lieber einen Pegu Club. Oder doch einen Prince of Wales aus dem Silberbecher?
Veröffentlicht auf: eichiberlin.wordpress.com/
11.08.2008
Sehr schöne Bar im Retro-Style. Im Mittelpunkt dieser extrem lange Tresen. Alles machte auf mich einen sehr entspannten und zwanglosen Eindruck. Eigentlich so eine Bar die man gerne in seiner Nähe hätte. So richtig voll war es nicht, das mag aber auch an der Gegend liegen.
22.07.2008
Die Victoria Bar ist eine jener Bars wie man sie sich wünscht. Das Publikum ist stylisch ohne zu “aufgebrezelt” zu sein, die Atmosphäre ist entspannt und die Bar ist eigentlich immer (zumindest bei meinen Besuchen) gut gefüllt. Das Publikum liegt so bei +/- 30 was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Also die Drinks- da kann ich meinem Vorredner nicht zustimmen- finde ich mit viel Sachverstand gemixt- aber das kann natürlich auch mal tagesform abhänig sein.Mir persönlich hats gefallen und die Bar ist mitlerweile bei jedem Berlinbesuch “Pflicht”.
16.07.2008
Die Einrichtung ist schön, wenn auch hier und da etwas renovierungsbedürftig. Der Tresen ist der Wahnsinn. Da sitzt man einfach gerne und schaut einfach nur. Leider sind die Drinks nur zweitklassig. Das Verhältnis von Eis, Säften und Alkohol stimmt überhaupt nicht.
15.06.2008 (aktualisiert am 17.06.2008)
Mein liebstes Wohnzimmer ist das hier. Denn ich gehöre zu der Generation, die ihre Barbesuche irgendwann in der Lützowbar begonnen hat, dann ins Green Door ging, und schließlich hier nach Jahren in der Victoria Bar gelandet ist. Und hat diese eine Barfrau gestern abend nicht genau dieselbe Geschichte hinter sich? Jedenfalls meinte ich sie zu kennen, und sie verhielt sich auch so, als ob sie uns kennen würde. Aber vielleicht ist das ja auch nur guter Service für jeden Gast.
Während meine Begleiterin sich über einen leckeren Virgin-Cocktail freute, musste ich feststellen, dass auch mein Getränk eher autofahrerfreundlich geraten war. Hier mixt man offenbar eher für Genießer als für Trinker. Die Gäste benehmen sich entsprechend. Hier erscheint alles irgendwie gepflegt. Selbst die Männer, die nur mit Jeans und T-Shirt hier sind (ja, auch die gab es), hatten Stil. Aber meist dominiert hier schon das weiße Hemd und der schöne Anzug.
Was mir hier noch symphatisch erscheint, ist die Tatsache, dass die meisten Menschen hier eher auf den zweiten Blick als schön erscheinen. Die Bar und ihre Gäste scheinen einen Sinn für Details zu teilen. Man trägt als Frau genau die richtigen Ohrringe. Oder vielleicht auch bewusst keine. Dafür passt dann die Frisur perfekt in die 60er Jahre. Und das passt dann auch zu den kleinen aber schönen Drucken und Zeichnungen die sich an der Wand am hinteren Ende der Bar befinden.
Schöne Musik unterstreicht dann noch alles. Nur schade, dass man hier am Wochenende so selten einen Platz an einem der wenigen Tische findet.
09.06.2008
Good cocktail bar. Crowd is a little old (35+) and their top shelve selection is limited. Drinks and service are good.
05.05.2008
Für mich ist es die angenehmste Bar. Und die Cocktails gehören zu den auf jeden Fall besseren der Stadt….obwohl sie sich zwischen den Barkeepern unterscheiden. Vorlieben für die eine oder andere Hand muss jeder wohl für sich entwickeln.
Aber gute Cocktails sollten ja eigentlich nur die erste Selbstverständlichkeiten sein, von so vielen, die eine Bar gut werden lassen. Vielleicht sind es bei einer guten Bar nur Selbstverständlichkeiten?
Der Mai Thai verbleibt in Berlin für mich bisher ungeschlagen.
Das Ambiente erinnert endlich wieder an den Berliner Westen oder eine Bar in Frankfurt in den Siebzigern. Holzvertäfelung, dunkler Farben, gedecktes gelbes Licht. Rot ist die Farbe, die angenehm fehlt wie ausladende Sofaanlagen. Stattdessen wirkt es streng und geradlinieg: Die Bar nimmt den weitausgrößten Teil der Bar ein und folgt klar der schlauchförmigen Raumrichtung. Vorne und hinten verbleiben Tische für intimere Gruppen. Der Hauptplatz, und das finde ich angenehm, ist der Gang, der einmal Sitzgelegenheiten an der Bar selbst, und gegenüber an der Wand bietet. Und viele Stehplätze dazwischen. Es ist deutlich keine Lounge, sondern eine Bar. Auch wenn die neuen “Rauchschwadenbilder” doch einen kleinen Akzent in diese Richtung bieten.
Das Personal ist professionel und freundlich. Einer ist besonders witzig, dafür aber nicht der beste Mixer. Nun, ein Mix. Und das Barfood ist nicht schlecht. Datteln im Speck oder auch mehr -nach dem dritten Cocktail ist es angenehm, und angenehm herb.
Es wirkt alles sehr männlich. Cocktaildrinken und eine Zigarre als Disziplin! Damit sei aber nicht gesagt, dass dieser männliche, ein wenig altmodische Eindruck für Frauen nix wäre!
Happy Hour ist jeden Abend, und Sonntag auch länger.
Das Publikum:
Ja, 35 + ist kein verkehrter Eindruck. Aber der Eindruck täuscht. Denn es sind auch jüngere anwesend. Aber es fehlt der nicht selten schnöselige Eindruck der jüngeren, die in Cocktailbars gehen. Das schöne, so finde ich, ist gerade das Durchmischen der Altersgruppen. Manchmal und eingie Gäste vielleicht immer, hinterlassen den Eindruck, auf gediegene Art zum Aufreißen da zu sein. Die Mischung finde ich dann zu meiner eigenen Überraschung gar nicht abträglich. Und letzlich ist es in den meisten Bars so. Hier aber hat das “aufreißen” den Klischee-Geruch von männlicher Spießigkeit, von Büroerfolg und Wirtschaftswunderzigarren, und nicht von Weißhosen- und braunen Lederschuh-Werbetrommeln. Vielleicht versteht man es besser, wenn man an britische Clubs denkt, und sich dann aber vorstellt, wie das Konzept nach Frankfurt transferiert wird, und dann nocheinmal darum ergänzt, wie sowas in Berlin aussehen muss, deren Besonderheit das Fehlen der beruflich gebildeten Gesellschaften wie in Frankfurt oder London ist….oder man geht einfach mal hin. Am besten zweimal, denn beim ersten Mal muss man die Erfahrung ablegen, ein Cocktailbar müsste so oder so sein. Das Besondere hier ist für mich nämlich, das nichts besonders ist, sondern selbstverständlich.
Elitär - ich finde, das ist sie. Sie ist elitär, weil die Bar einen elitären Begriff vom elitären hat. Dieser Eindruck stößt sich aber an der Klingel um Einlass. Das war nicht immer so, und ist vielleicht der Gegend geschuldet. Denn die Kurfürstenstraße ist in den Jahren ein trauriger Anblick geworden. Das gute daran ist aber, dass man die Bar so nicht aufsucht, um eine Zug um die Häuser zu starten. Wenn man nicht in der Ecke ist, so geht man bewußt in die Victoria Bar. Und ein em CocktailLiebhaber, dem die Zigarrenliebe noch gestattet wird, ist dieser Bewußtseingrad doch Teil der Disziplin!
Durch die Happy Hour mischt sich das Publikum noch einmal, und die Preise sind dann wirklich angenehm. Angenehmer als in den meisten anderen Bars, die ähnliches anbieten.
27.04.2008 (aktualisiert am 28.04.2008)
=> Man kann mal hingehen, muss es aber nicht! ;-)
Das Besondere sucht man vergeblich, aber man kann es sich einbilden. ;-) Oder das Spannende an ihr ist, dass sie unspektakulär ist?!
Publikum: 35+ J.
Service und Cocktails durchaus im höheren Bereich. Dennoch eine relative kleine Cocktailbar (schlauchartig), nahe dem Varieté, mit Klingel-Einlass, aber nicht gerade besonderem Interieur. Auch deshalb weit entfernt von elitär. Trotz 4 Besuche mit unterschiedl. Begleitungen sagte keinem/r die Bar besonders zu.
Es wird eine kleine Nussschale in der fast ein wenig karg anmutenden Bar gereicht. Das Beste ist wirklich die Freundlichkeit und Unaufdringlichkeit vom Personal und Gästen.
Sie wurde an mich im vergangenen Jahr als Geheimtipp herangetragen, angeblich wegen der besonderen Barkeeper… bla bla
Wenn ich dieses Wissen weiterhin für mich behalten hätte, hätte ich Niemand eine tolle Cocktailbar vorenthalten!
15.04.2008
Eine Freundin von mir hat mich bei meinem letzten Berlin-Besuch dorthin geschleppt - und ich muss sagen, es war sehr angenehm dort - gute Cocktails (allerdings auch zu gehörigen Preisen für Berlin) und eine sehr angenehme Atmosphäre. Allerdings scheint das Rauchverbot noch nicht bis in die letzten Winkel vorgedrungen zu sein, jedenfalls sagte uns die Türdame, wir dürften auch gerne drinnen weiter rauchen ;-) was sich aber wohl bald ändern dürfte.
Wer also gute Cocktails in recht zwangloser Atmosphäre schlürfen will, aber auch etwas Kleingeld dabei hat, ist hier genau richtig.
18.03.2008
Haben gestern die victoria bar besucht. Es waren gegen 21:00 Uhr einige Gäste da, hauptsächlich ‘after work’ Publikum (an einem Dienstag Abend). Die extreme (beschriebene) ‘Andienung’ des Personals kann ich nicht bestätigen, insgesamt freundlich, aber da wurde jetzt nicht gerade ein Flic-Flac für uns gemacht…
Das Ambiente insgesamt ist wirklich sehr geschmackvoll in warmen Brauntönen und die Getränke sind von Fachleuten gemacht. Da lohnt sich die happy hour: alle Cocktails für 6,50€. Das kosten die Getränke in anderen Bars normal, aber den Unterschied schmeckt man im victoria absolut!
Die kleinen Snacks (wie Tapas oder Dips) sind für eine Cocktail-Bar eine willkommene Ergänzung und lecker.
Kleines Manko: das victoria hat keine Rauchertische vor dem Laden, denn man darf (wohl) noch drinnen rauchen. Davon machen einige Besucher heftig Gebrauch als ‘smokers Lounge’ und das merkt man als Nicht-Raucher doch sehr stark.
31.01.2008
28.01.2008
- Klasse Cokctails, die ihren Preis haben
- Bartender, die Ahnung haben
- Ein Ambiente, das man nicht überall findet
- eine feste Institution in Berlin
29.01.2007
Eigentlich hab ich mir ja fest vorgenommen, meine absoluten Perlen für mich zu behalten - Eigennutz siegt. Denn wer möchte schon seinen Lieblingsladen überfüllt mit neugierigen Qypern sehen?? ;-)) Was weiß ich denn, wer hier alles mitliest… ;-)
Bei der Viktoria Bar kann ich jedoch getrost eine Ausnahme machen, weiß ich doch, dass es zumindest am Wochenende eine toughe Türfrau gibt, die alle, die vielleicht schon das ein oder andere Glas zuviel getrunken haben oder auch sonst nicht in das Ambiente passen, freundlich aber bestimmt nach Hause schickt.
“the pleasure of serious drinking” hat sich die Crew der Viktoria Bar auf die Fahne geschrieben und das sollten die Gäste doch bitte schön auch beherzigen. Und die Mannschaft um den ausgezeichneten Barmann Stefan Weber tut alles Erdenkliche, um es dem Gast so angenehm wie möglich zu machen. Flugs hat man die Karte zur Hand und wenn man angesichts der Vielzahl von möglichen Drinks leicht überfordert sein sollte, so wird man bestens beraten, bis der dem eigenen Geschmack entsprechende Favorit gefunden ist. Den Drink begleitet stets ein Glas Wasser, das auch immer nachgefüllt wird, denn wer Alkoholisches trinkt, muss mit ordentlich Wasser nachspülen,um am nächsten Tag keinen Kater zu haben…
Nein, die Vktoria Bar ist mit Sicherheit kein Ort, um sich einfach voll laufen zu lassen und sich sinnlos zu betrinken. Der Begriff “Bar-Kultur” hat hier noch vollstes Gewicht.
Und so vergnügt man sich wohl gesittet bei perfekt gemixten Drinks. Das Publikum ist dank der Tür sehr angenehm, etwas älter, keine Kiddies, nicht laut und doch sehr kontaktfreudig. Man spürt, dass das hier eigentlich gar keine Gäste sind, sondern irgendwie eine große Familie - zu der man dann, spätestens wenn man geht und beim nächsten Wiederkommen erkannt und herzlich begrüßt wird, sich auch zählen darf.
Für die Architekturstudenten unter uns: ja, es ist natürlich toll designt, aber wer achtet beim ernsthaften Trinken schon auf das Design?? Den Ur-Berlinern wird die Mannschaft vertraut vorkommen, denn dieses Team hat jahrelang mit dem “Green Door” Maßstäbe in Sachen Barkultur gesetzt, von denen das “Green Door” jetzt leider wieder weit entfernt ist.
Neuerdings kann man da auch speisen, was ich noch nicht probiert habe, da ich ein Anhänger der hochprozentigen, flüssigen Nahrung bin. Für solche wie mich gibt es übrigens die “Schule der Trunkenheit”, eine Veranstaltungsreihe, die an ausgesuchten Sonntagen stattfindet und bei der der Teilnehmer viel Wissenswertes und Schmeckbares über ein alkoholisches Grundgetränk lernen kann.
Ich bin wahrlich kein Freund von Superlativen und gehe damit auch sehr sparsam um, aber ich muss gestehen, für mich ist die Viktoria Bar die mit Abstand beste Bar Berlins - und das bereits kontinuierlich seit Jahren.
Wandertag der Schule der Trunkenheit
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After Work Parties
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