DB Fernverkehr AG (Bordservice), Gallus, Frankfurt am Main
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Stephensonstraße 1, 60326 Frankfurt am Main
069265 0
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- oft (wenn nicht gerade ein technischer Defekt und/oder personelle Engpässe vorliegen)
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von PJebsen
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Countryside BED 'N BREAKFAST with a view
Zum Golzenberg 11, 65207 Wiesbaden
Gästezitat: "Es handelt sich um ein sehr liebevoll eingerichtetes Appartement in dem es an nichts fehlt. Die Lage ist sehr ruhig. Für Leute die dem Stadtlärm entfliehen wollen aber dennoch nah am Geschehen sein wollen ist dies die richtige Adresse."
3 Beiträge zu DB Fernverkehr AG (Bordservice) auf Deutsch
An sich dachte ich bislang nicht, dass ich zu einem Bahnfahrer werden würde und in den Genuß den Service in einem ICE-Bistros erleben zu können.
Anlässlich eines Termins in Mannheim nutzte ich die Bahn. Züge waren pünktlich, die Reise sehr entspannt. Abends wieder zurück. So weit so gut.
Bevor es zurück ging, bewahrte mich eine Curyywurst-XXL vor dem Hungertod.
Es verlangte mich später nach einem Kaffee. Dass es hier nur Automatenkaffee geben würde, war mir klar und so schlenderte ich zum Bistrowagen.
Hinter dem Tresen bediente ein Stewart, wie es so schön im Bahnjargon heißt, der reichlich überlastet schien. Es warteten immerhin zwei Gäste und ein Pils für einen Erste-Klasse-Reisenden mußte er auch noch zapfen. Was macht er wohl, wenn es richtig hektisch zu geht??
Nun, vor mir wartete ein Gast, gut gekleidet, augenscheinlich Geschäftsmann, auf seine Bestellung. Mitten im Zapfvorgang zu 2 Bieren nuschelte der Gast in Richtung Stewart, worauf dieser “Ich nix englisch” zurück nuschelte. Rückfrage bei der Kollegin ergab, dass diese auch kein Englisch sprach. Eine Reisende erkundigte sich und gab dem Stewart freundlich Bescheid, dass der Gast gern seine Getränke mitnehmen würde. Natürlich könnten Reisende der 1. Klasse die Gläser mitnehmen, war die Antwort.
Jeder weiß es und jeder kennt es. Aber wenn man es mit eigenen Augen sieht erschliesst sich einem die ganze Tragweite.
Wiener Würstchen und Kartoffelsalat aus der Plastiktüte! Frisch aufgemacht und in der Mikrowelle erhitzt. Anschliessend halbwegs manierlich auf dem Teller angerichtet. Guten Appetit. Immerhin schien es dem Kunden nicht zu stören…
In der Zwischenzeit lag ich, vielmehr stand ich, auf der Lauer, um meinen Kaffee zu bestellen. Hatte aber nicht den Hauch einer Chance, zu Wort zu kommen.
Ein kurzer Blick auf mich, ein hastiges zu Ende zapfen eines Biers und weg war er. Nun stand ich grummelnd mutterseelenalleine am Tresen. Hatte ich ihn verschreckt? Womit nur?
Ein Fahrgast erster Klasse hatte per Fernbedienung seine Bestellung ausgelöst und der eifrige Stewart kam dessen promt nach.
Nun, ich erwarte ja nicht viel. Aber ein kurzes, bin gleich wieder für Sie da oder so was in der Art ist doch immer drin. Oder sehe ich da was falsch und habe überzogene Ansprüche?
Immerhin bekam ich zu guter Letzt meinen Automatenkaffee für schlanke EUR 2,70.
Sogar zum Mitnehmen!
Lakritze Die sicherste Methode, in der Bahn einen ordentlichen Kaffee zu bekommen, ist eine Thermoskanne. :)
12 Juli 2009
BerndB So gemein wollte ich nicht sein. Der erste Entwurf, im Zug zu Papier gebracht, sah das allerdings vor.
“Beim nächsten Mal nehme ich meine Thermoskanne mit und diese mit ins Bistroabteil und trinke meinen Caffé dort.”
12 Juli 2009
also der speisewagen-kellner war sehr nett, es gibt das rührei mit speck und brötchen und brot und marmelade und nutella und philadelphia für 9,80 und dazu mittlerweile zwei kaffees inklusive, was will man meckern!!
Ich muss gestehen, dass mir der Stuttgarter Starkoch Vincent Klink bis vor kurzem kein Begriff war. Ich lernte ihn erst im Zusammenhang mit seiner kulinarischen Kampfschrift „Häuptling Eigener Herd“ kennen (http://www.qype.com/place/89868-Haeuptling-Eigener-Herd-S..., aber nur als Leser seiner schönen Texte.
Daher freute ich mich gestern im ICE-Speisewagen, auch mal einen Eindruck von seiner gastronomischen Kreativität gewinnen zu können. Auf der Januar-Speisekarte tauchte er nämlich als einer von vier Köchen des „ARD-Buffets“ auf, welche die normale Angebotspalette der Speisewagen ergänzten. Auf Klinks Konto ging dabei unter anderem „Rehgeschnetzeltes mit Maronen, Datteln und Salzkartoffeln“ (13,50 Euro).
Klang interessant, wurde bestellt. Kurze Zeit später kehrte der Kellner zurück und meinte, statt des Januar-Angebots seien ihm schon die Februar-Spezialitäten geliefert worden. Allerdings ohne aktualisierte Speisekarte; daher wisse er nicht, was er da alles auf Lager habe.
Okay, da mussten halt mal wieder die bewährten „Französischen Käsespezialitäten“ (9,90 Euro) den Retter in der Not spielen. Diese auf den Teller zu werfen, dauerte eine gute halbe Stunde. Das Bier, das ich erst zusammen mit dem Essen haben wollte, wurde 20 Minuten vorher serviert. Statt des bestellten Vollkornbrots erhielt ich erst mal einen Korb voller Weißbrot. Man kennt das.
Für mich ist es eine nette kleine Qype-Geschichte. Denn zum Glück vergebe ich keine Logistik-Aufträge. Täte ich das und bekäme ich mit, dass die Bahn (DB-Logistics-Claim: „Weltweit Standards für Effizienz gesetzt“) schon bei simplen Aufgaben wie der pünktlichen Auslieferung verderblicher Speisen versagt, würde ich mein Geld lieber zu anderen Mitbewerbern auf dem Logistik-Markt tragen.
Um mit einer positiven Note zu enden: Dem Bordservice gebührt ein Extrastern für Wahrhaftigkeit. In seiner Speisekarte findet sich unter den „Fleischdeklarationen“ dieser appetitliche Satz: „Allgemein: Fleisch kann mit Hormonen als Leistungsförderer und mit Antibiotika und/oder anderen antimikrobiellen Leistungsförderern erzeugt worden sein.“
Schön, dass jetzt auch die Bahn den Vegetarismus fördert. Zwar versteckt-verschämt und äußerst subtil, aber es ist immerhin ein erster Schritt.
PJebsen @Badbury: Ich bin ebenfalls ein Bahn-Fan. Deswegen finde ich es so bedauerlich, wenn die sich in solchen Fällen selbst ein Bein stellen. Denn eigentlich ist der Service im ICE meist ziemlich klasse.
25 Februar 2008





