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Suchtlive (30.07.2008)
Krankenhäuser sind immer ein heikles Thema. Aber das St. Vinzenz Hospital gehört sicherlich zu den eher positiv zu erwähnenden Krankenhäuser. Bis auf den akuten Parkplatzmangel.
Mein Vater war vor kurzem noch dort. Auf der Station waren alle freundlich, nett und zuvorkommen. Das Essen hat ihm auch geschmeckt. Das Beste waren aber die Balkone zum Innenhof. So konnte er schön draußen sitzen und die frische Luft geniessen. Sicherlich angenehmer als den ganzen Tag im Zimmer zu hängen. Und, bevor Fragen kommen: Er ist nicht privat versichert, sondern gesetzlich und Rentner.
Auch telefonisch hat man uns immer weiter geholfen. Was Krankenhäuser angeht habe ich bisher eher schlechteres erlebt als dort.
Die Probleme die es dort gibt, gibt es wohl überall. Das Personal ist manchmal überlastet, die Ärzte kaum erreichbar. Aber das ist unserer heutigen medizinischen Gesellschaft wohl so.
Selbst bei medizinischen Notdienst im Haus haben wir überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Auch da sind wir schlechteres gewohnt
Stichworte krankenhaus, klinikum, hospital
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Kamerakind (30.07.2008)
Leider kann ich die guten Erfahrungen bezüglich dieses Krankenhauses nicht bestätigen. Ich lag auch schonmal für eine Woche mit einer Blutvergiftung hier. Ich war im alten Trakt untergebracht und erlebte meine Station eher als hygienische Katastrophe. Die Zimmer wurden nur mal so eben in der Mitte durchgewischt und einmal befand sich auf der Männertooilette über mehrere Stunden hinweg eine Urinlache vor den Pissoires.
Bei meiner Entlassung bekam ich ein Medikament in einem Schreiben an meinen Hausarzt weiterverordnet, welches es aber nur in Tropfform gab. Es sollten allerdings Tabletten sein. Als ich den Stationsarzt daraufhin ansprach brüllte er mich an, dass es doch eine Frechheit wäre, er würde solche Fehler nicht machen.
Bei einem Späteren Besuch der Notaufnahme wegen Übelkeit meiner Frau und dauernden Übergebens, kamen die Ärzte nicht mal auf den Gedanken, dass es sich um eine Schwangerschaft handeln könne …. als was sich diese “Krankheit” sich später herausstellte.
Vielleicht hat sich hier mittlerweile einiges geändert, deshalb vergebe ich noch 3 Punkte.
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Angelika Fleckenstein (28.07.2008)
Krankenhaus! Niemand geht wohl gerne und freiwillig in ein Krankenhaus. Besonders schwer fällt es denjenigen, die noch nie in ihrem Leben ernsthaft schwer erkrankten und auf die Hilfe der modernen Medizin, fachlich ausgezeichnet geschulte Ärzte, Schwestern und Pfleger angewiesen waren.
Zu diesen Menschen gehöre ich.
Dennoch kam ich nicht darum herum, mich einem operativen Eingriff zu unterziehen, um gesund zu werden und zu bleiben.
Die St. Vinzenz-Hospital GmbH darf ich wohl als absoluten Glücksgriff bezeichnen. Es war die Empfehlung meiner Ärztin, mich zur Behandlung in die Hände von Frau Dr. Wencke Ruhwedel zu begeben.
Ich lernte in ihr eine fachlich außerordentlich kompetente, sehr empathische und herzliche Persönlichkeit kennen, zu der ich auf Anhieb Vertrauen hatte. Gleiches gilt für die beiden Oberärzte Dr. Neuhaus und Dr. Kleine, die Stationsärztin Frau Dr. Barbara Steenpaß, die Assistenzärztinnen Frau Annette Schnitzler und Frau Vanessa Rehm. Bei ihnen allen fühlte ich mich auch in psychologischer Hinsicht sehr gut geführt durch Operation und anschließenden Heilungsprozess über 14 Tage hinweg. Sehr unterstützt haben mich dabei die Schwestern der Station (Sabine, Iris, Sakine, Mary, Nadine, Lea, Agnieszka und Gesa) sowie die Pfleger Hanno und Raed (beides angehende junge Ärzte). Den Schwestern und Pflegern verdanke ich die Erfahrung, mich in Hilflosigkeit, Angst und Scham anvertraut haben zu dürfen, ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Selten habe ich so viel selbstverständliches Einfühlungsvermögen, Akzeptanz und Respekt erfahren.
Die Erfahrung, die ich bei meinem ersten und hoffentlich für lange, lange Zeit letzten Krankenhausaufenthalt machte, lassen mich die Arbeit der Ärzte, Schwestern und Pfleger heute in einem neuen noch positiveren Licht sehen. Ich weiß wohl, dass andere Menschen andere Erfahrungen in Kliniken machen und schätze, dass ich viel Glück hatte, gerade in dieses St. Vinzenz-Hospital zu kommen. Die ganze Atmosphäre (Personal, Räumlichkeiten, Ausstattung) dort ist derart gestaltet, dass die Gesundung der Patienten absolut im Vordergrund steht. Eine Selbstverständlichkeit, wird mancher denken. Aber gerade diese Selbstverständlichkeit ist es, die dort überaus menschlich, empathisch und sehr individuell praktiziert wird, und das auf eine Art und Weise, die den dort arbeitenden Menschen scheinbar nicht wirklich bewusst ist. Jedenfalls nahm ich den Eindruck mit, dass diese Menschen ihren Beruf als Berufung betrachten und sich mit den Aufgaben, die sie tagtäglich mit Freundlichkeit und Gelassenheit erfüllen, identifizieren.
Mögen alle Menschen ihre Gesundheit schätzen und pflegen; im Falle eines Falles jedoch kann ich die St. Vinzenz-Hospital GmbH sehr empfehlen. Dies gilt zwar in erster Linie für die Abteilung von Chefärztin Frau Dr. Wencke Ruhwedel, doch ich bin überzeugt davon, dass dies auch für die anderen Abteilungen gelten kann. Wer sich weiter informieren will/muss, kann die oben angegebene Homepage des Klinikums besuchen. Dabei wird er/sie feststellen, dass die St. Vinzenz-Hospital GmbH auch eine Lehranstalt der Uni-Kliniken Köln ist.
Stichworte freundlich, fachkompetent, gesundheit, ärzte, herzlich, klinik, gelassen, einfühlsam, pfleger, psychologisch, schwestern, empathisch, lehranstalt, universitätsklinik
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