Frank und Frei, Schanzenstr. 93, 20357 Hamburg
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Kompliment
bosch (20.03.2008)
Meine bevorzugten Frühstückslokalitäten in der Schanze waren heute allesamt von anderen Frühstückern okkupiert. Daher ging ich ins Frank und Frei. Es handelt sich hierbei um eine schlicht eingerichtete großzügige Lokalität ganz in der Nähe des S-Bahnhofs Sternschanze.
Das Frank und Frei ist eine Kneipe, es gibt dort aber auch eine Speisekarte mit gutbürgerliche Küche, einem wechselnden Mittagstisch und einer annehmbaren Frühstückskarte, alles zu günstigen Preisen.
Ich wählte gemeinsam mit meiner Begleitung das Frühstück für zwei Personen. Dieses beinhaltete drei Brötchen, zwei Croissants, zwei Scheiben Schwarzbrot, eine Menge Käse und Aufschnitt sowie zwei Orangensäfte, zwei Obstsalate und Kaffee satt. Der Preis in Höhe von 12,50 EUR war günstig und man darf gür diesen Preis sicher nicht allzu viel erwarten.
Aber: der Kaffee, nein danke. Diese Brühe empfand ich als ungenießbar. Was hilft mir eine ganze Kanne Kaffee, wenn dieser so scheußlich schmeckt, dass man noch nicht einmal eine halbe Tasse von dem Gebräu herunterbekommt? So sollte man nicht in den Tag starten, nicht mit diesem Kaffee, der schmeckt, als hätte man ihn am Vortag in der nächstbesten Bürokantine abgezapft, mit Abwaschwasser gestreckt und in der Mikrowelle wieder aufgewärmt. Da tröstet es auch nicht, wenn die vielen um einen herumwuselnden Bedienungen - ich zählte mindestens drei - freundlich und bemüht sind. Da hilft es wenig, wenn das Frühstück ganz okay schmeckt. Wer so einen Kaffee serviert, der kann seine Gäste nicht lieben.
Stichworte kneipe, café, früchstück
Kommentare (1) Bedenklicher Inhalt?Zitat: “Wer so einen Kaffee serviert, der kann seine Gäste nicht lieben.” - vielen Dank, lieber Bosch, Du sprichst mir aus der Seele. Beste Grüße Zaubermaus! :o)