Der Rheinturm, Stromstraße 20, Medienmeile Hafen, 40221 Düsseldorf
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Kompliment Lenz (02.04.2008) •••••
Auf dem Rheinturm zu Düsseldorf war ich noch nie. Und das will etwas heißen. Er ist immerhin 240,50 Meter hoch und ein Fernmeldeturm. Und er hat immerhin ein Restaurant, ein Drehrestaurant mit Namen Top 180, auf 174,50 Metern Höhe. Aber da war ich auch noch nie. Das hat etwas mit meinem guten Freund Joe zu tun. Dem Joe aus Singapur und dem Joe als Pferdenarr. Er konnte am Führring jeder Rennbahn dieser Welt die Pferdehufe über den Boden gleiten sehen und wusste sofort, ob das Pferd ein Winner ist. Er konnte sehen. Sie wissen? Diesem Joe nun war ich aus einer privaten Wette um Lirung ein Abendessen im Top 180 von Günnewig für vier Personen schuldig. Wollen Sie wissen, was passiert ist? Wir waren nie da und haben die Kohle beim Italiener am Gerresheimer Bunker verprasst. Und in der Jukebox lief den ganzen Abend Adriano Celentanos „Woman in Love“. Warum eigentlich? Aha, wegen Ela. Mensch.
Wir waren also nie da und neulich war ich da. Ich ließ mich mit einer Geschwindigkeit von vier Metern pro Sekunde in die Höhe beamen, mit einem der beiden Aufzüge. Und ich freute mich natürlich auf das Duett von Garnelen und Räucherlachs bei Günnewig, dem Restaurant. Aber vor allem auf die Aussicht. Die ist grandios, von der Aussichtsplattform aus. Es empfiehlt sich schwindelfrei zu sein. Aber das bin ich ja eh. Seitdem ich in jungen Jahren in der Gondel des damals größten hydraulischen Krans der Schweiz gearbeitet hatte und uns der Vorarbeiter jeden Morgen mit “ça va, les nanas” begrüßte. Seitdem kenne ich nichts. Ich lehnte mich also gegen die stark nach außen geneigte Panzerglasplatte und war wie ein Kind.
Ich dachte über den Sinn und den Unsinn des Schreibens im Internet nach. Und konnte mich nicht entscheiden, ob ich denn ein Peter Pan oder ein Mauerblümchen sein sollte. Beides hat seine Vorteile. Den Blick über den Hafen? Den beschreibe ich doch schon längst. Anderswo.
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Kommentare (17) Bedenklicher Inhalt?Lieber Lenz, ich würde mich sehr freuen, wenn Du als Peter Pan mit vier Zeilen pro Sekunde das Ende des Internets ins Unendliche ausdehnen würdest.
Ende, ist das das Ende?? Den Rheinturm und die Aussicht sehen und dann davonfliegen?
@johanni, wunderbar hast du wörtlich die Quintessenz aus Lenz Beitrag gezogen.
Lenz Du bist grandios….. ich danke Dir….
Lieber Johanni, da die Unendlichkeit oder das Weltall sich ja schneller ausdehnt als wie wir denken können, weiß ich auch nicht, wie wir das mit dem Internet regeln. Bestimmt ein kleines Problem. Wir machen einfach weiter. Mit acht Zeilen pro Sekunde.
Liebe Margie, danke die für die Quintessenz der Quintessenz der Quintessenz. Ehrlich und aufrichtig :)
Liebe FrauMüller, ich danke dir. Mit meinem oder einer meiner Lieblingssongs.
vertiginous {adj} -> wirbelnd -> schwindlig > schwindelnd > schwindelerregend > Schwindel erregend
vertiginous {adj} [sensation] > atemberaubend
Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen … (Heino)
... mit Dir immer eine “positive Sinnesempfindung” (Wikipedia)
... und hoffentlich eine never-ending-story! Mach einfach weiter so!
Mache ich :), wie du ja auch.
Stimmt. Meines Wissens wurde in Deinen Beiträgen noch nie geschwindelt. Ich selbst bin leider nicht schwindelfrei und werde meine Panik auf der Galerie des Domes von Florenz nie vergessen.
Oder beim Rundgang in der Kuppel des Petersdoms. Uahhhh.
Und was ist jetzt mit dem Duett von dies und das ?
in viersekundenmetern verlorengegangen ?
oder kommt die story noch, beim runterbeamen ?
Das Duett? Längst gegessen. Es hatte die übliche Qualität von Günnewig. Es ist also längst im Magen gesackt.
Der letzte Link hat was ungeheuer Erlösendes - ich schalte jetzt auch aus und geh schlafen, zumal ich den Doors-Song nicht finde. Der hätte mich ein bißchen aufgemuntert, oder noch melancholischer gemacht - je nachdem.
Das tut mir leid, liebe meme. Ich habe wohl beim Kopieren des letzten Links etwas falsch gemacht. Normalerweise überprüfe ich das immer und es funktioniert dann auch. Nun habe ich “Strange Days” von den Doors darunterkopiert. Macht tatsächlich ein wenig melancholisch.
Danke - der Song brach zwar aus unerfindlichen Gründen mittendrin ab, aber ich nehme jetzt meine Doors-CD mit ins Auto und mache mich dem Wetter entsprechend melancholisch gestimmt auf in einen langen Arbeitstag - Adios meine Lieben.
YouTube funktioniert wohl nicht immer.
Es hat ja schon funktioniert - nur nicht bis zum Schluß. Dafür habe ich mal wieder hinreißende Musik im Auto gehört - in voller Dröhnung. Danke für die Erinnerung.
Und jetzt gehe ich auf den letzten Link in Deinem Beitrag, freue mich über die Aussage und schalte ab - Gute Nacht !!!
Gute Nacht, respektive guten Morgen.