Bewertung zu Rostocker Fischereihafen GmbH von RolfSchreiber

Rostocker Fischereihafen GmbH, Fischerweg 408, 18069 Rostock

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Kompliment RolfSchreiber (07.05.2008) 3

Geblieben ist wenig von der DDR-Hochseefischerei, für die von 1945 bis 1989 insgesamt 484 Schiffe, darunter die größten Fischereischiffe Deutschlands, in Dienst waren. Und vom seefahrenden Personal, ehemals 5000, sind gerade mal 250 Hochseefischer geblieben. Die Schiffe verschrottet, verkauft. Vom früheren Fischkombinat Rostock sind noch sechs im Einsatz. Island, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Rostocker Fischereihafen GmbH hatten sich auf ein Konzept geeinigt, das gegen Preisverfall bei gleichzeitig steigenden Löhnen und zu niedrige Fangquoten ankämpft. Und es galt:
“Wenn dieser Betrieb nicht wirtschaftlich zu führen ist, dann kann der Hergott selbst diesen Betrieb nicht führen - und wir noch weniger.”
Aus Marienehe, dem größten Spezialhafen der Hochseefischerei mit über 2000 Metern Kaianlagen und 45000 Quadratmetern Hallenfläche, ist ein Gewerbegebiet geworden, in dem sich bis heute über 100 Unternehmen angesiedelt haben.
Die Berge von Fässern, Kisten, Netzen, Scherbrettern, die Fischmehlfabrik - alles ist verschwunden. Fisch riecht man hier nicht mehr…
Als der letzte Akt der DDR-Hochseefischerei lief, am Tag vor Silvester 1990, ging einer der Männer, der alles mitgemacht hat, noch einmal auf große Fahrt: Ein Kapitän der 13 Jahre dieses Schiff führte, überführte sein mittlerweile verkauftes Schiff nach China…..

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Kommentare (1) Bedenklicher Inhalt?

Kommentare:

Benutzerfoto: burkey

burkey

13.05.2008, 22:35

die drei … klingen nach Wehmut. Wenn das Aus schon ein Jahr nach der Wende kam, ging die “Abwicklung” (ich weiß, böses Wort) aber sehr schnell.

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