Heim's Imbiß, Banksstraße 33, Ecke Lippeltstraße, 20097 Hamburg
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christianlouis (08.05.2008)
Kultiger Imbiss in der direkten Nähe des Großmarkts und der Stadtentwässerung, in dem man zur Mittagszeit allerlei schräge Gestalten trifft. Von den Sielarbeitern, die gerade den Feierabend mit entsprechendem Bier einläuten bis zu anzugtragenden Geschäftsleuten aus den umliegenden Firmen findet sich hier so ziemlich jedermann.
Heim selbst steht hinter der Frieuse, aus der neben Currywurst und Pommes (Tip: besser mit “wenig Salz” bestellen) auch Fisch und eine Reihe weiterer Gerichte entstammen, die Kassiererin (deren Beziehung zum namensgebenden Imbißbudenbesitzer sicherlich eine eigene, spannende Story wäre, die ich jedoch nicht kenne) ist gefühlte 80 Jahre alt und scheint die Preise eher zu würfeln denn zu errechnen.
Es gibt neben der obligatorischen Imbißbudenkost auch jeweils Tagesgerichte, die rührend versucht werden, an den Mann zu bringen, Getränke der üblichen Coca-Cola-Pallette aus dem Kühlschrank, ein reichhaltiges Zeitschriftenangebot insbesondere im Schmuddelbereich (St. Pauli Nachrichten und artverwandte Blätter, von denen bezeichnenderweise aber immer nur je ein Exemplar im Zeitschriftenständer direkt am Eingang zu finden ist) sowie einen Spielautomaten in der Ecke.
Die rustikale Einrichtung trägt ein Übriges zum sehr bodenständigen Ambiente bei.
Punktabzug gibt es für die etwas seltsame Preispolitik und die Tatsache, dass die Currywurst aus der Friteuse und nicht vom Grill kommt.
Fazit: Ein orginal Eckimbiss, dessen Besuch zum Programm am erstem Tag eines neuen Kollegen von uns gehört. Man muß schon eine gewisse Form von Humor mitbringen, um in dieser natürlich kultigen Atmosphäre zurecht zu kommen.
Stichworte mittagstisch, currywurst, imbiss, pommes, arbeiter, kultig, hammerbrook, friteuse
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