Potsdamer Platz, Potsdamer Platz, Berlin
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Kompliment
cracker (16.05.2008)
Irre - zu Zeiten der Berliner Mauer war der Potsdamer Platz für die DDR-Oberen immer tabu. Hier durfte nicht gebaut werden. Offensichtlich hatten die Jungs schon eine Vorahnung, dass irgendwann mal die Wiedervereinigung kommen würde.
Und dann, nach dem Mauerfall, war plötzlich ein riesiges innerstädtisches Areal verfügbar. Internationale Wettbewerbe, großes Investoren-Interesse, genial!
Was dann entstand: Die dritte Lage in Berlin. Nach City West und City Ost hat die Hauptstadt eine funkelnagelneue Lage für Büros, Shopping, Entertainment. Staunen erwünscht! Und besonders wichtig ist, dass der neue Potsdamer Platz bei Berlinern und Besuchern gleichermaßen anerkannt ist. Gewiss, alles ist modern. Aber brauchte Berlin nicht genau das? Ja, der Platz ist eine gute Ergänzung. Damit kann Berlin international mitreden. Auch wenn es in den Altbau-geprägten anderen Bezirken wie Mitte, Prenzlauer Berg, Charlottenburg etc. gemütlicher ist. Aber die Geschwindigkeit der Großstadt ist hier zu spüren.
Stichworte architektur, platz, sehenswürdigkeit, hochhaus, städtebau
Kommentare (1) Bedenklicher Inhalt?Ich kenne den Potsadmer Platz sowohl als Tiefbaustelle als auch als hypermodernes Geschäftszentrum.
Man kann diesen Platz nur lieben oder hassen.
Wer Weite, Luft und Licht liebt, der wird ihn hassen.
Wer Trubel, Leben, Leute (oder aufs Sonnensegel) gucken liebt, der wird ihn lieben.
Dass das Josty wieder da ist, ist zweischneidig, denn vom “alten” Josty hat es überhaupt nichts mehr, andererseits gehört es zu Berlin wie das Adlon oder die Spree.
Dieses Zweischneidige ist irgendwie syptomatisch für Berlin. Ich bin immer wieder gerne da - aber leben möcht ich doch lieber nicht dort.
Diese Stadt hetzt einen tot - aber es gibt eine Menge Leute, denen das überhaupt nix ausmacht.