miamamia, Rüttenscheiderstr. 185, 45131 Essen
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Kompliment Urbaner (02.07.2008) •••••
Das miamamia ragt aus der Rüttenscheider Italo-Monokultur angenehm heraus durch eigenständige und leckere Interpretationen der italienischen Küche. die Inneneinrichtung ist recht charmant. bestellt wird nach dem Grossküchenprinzip. An der Kasse bestellen, warten, mitnehmen.
Leider geht der unternehmerische Erfolg auf Kosten der Kundenfreundlichkeit. Das Ladenlokal samt Biergarten fasst mindestens 150 Personen, aber es gibt keine Möglichkeit, mit Karte zu zahlen. Will man die paar Gebühren sparen, oder wo ist das Problem?
Als sich bei uns an der Kasse rausstellte, das wir wider Erwarten nicht genug Bargeld dabei hatten, wurde meine Freundin wieder nach ganz hinten in die Schlange gestellt, während ich zum Automaten ging. Und das in Anwesenheit des Inhabers. Peinlich, und für die verdiente Mittagspause zeitraubend. Man hätte meine Freundin statt dessen schon mal mit der Bestellung zum Tisch lassen können, allein schon, um den weiteren Ablauf nicht zu blockieren.
Aus meiner subjektiven Kundensicht steigt die Popularität des miamamia dem Inhaber langsam zu Kopf, denn man hört solche arroganten Geschichten des öfteren.
In Sachen Gastfreundlichkeit hat Rüttenscheid weitaus besseres zu bieten.
Stichworte italienisch, cafe, mama´s, rüttenscheid, miamamia
Kommentare (8) Bedenklicher Inhalt?Hi Urbaner,
das nenn ich Pech!
Da hatte ich mehr Glück.
Ich hatte mal zuwenig Geld dabei, da wurde mir vom Inhaber der grosse Latte-Macchiato für knapp 3 Euro ! einfach ausgegeben.
Vielleicht lag es ja an Dir?
Schon mal über dein Verhalten nachgedacht?
;-)
es gibt zudem auch mehrere (zwei) Inhaber, also zwei menschen mit unterschiedlichen Ansichten.. zudem kann jeder mal einen schlechten tag haben, auch Besitzer… denke eher eine Ausnahme als die Regel was du erlebt hast.
Ich werde das mal im Auge behalten, auch wenn ich nicht mehr so richtig Lust habe, dort noch mal hinzugehen…
@riccolala: Davon ab, das schlechtes Verhalten im Bereich von Dienstleitung und Gastronomie immer elegant übersehen werden sollte, ich habe nirgendwo vergleichbare Probleme gehabt.
Ich finde diese Bemerkung allerdings absolut anmaßend. Wir kennen uns nicht, und Du stellst diese Frage in den Raum.
Schaue Dir die Kommentare an, es gibt scheinbar noch ein paar andere wahnsinnig unfreundliche Menschen, die alle selber schuld sind. Und in meinem Freundeskreis gab es vergleichbare Erfahrungen…
Aber scheinbar kriegt man bei zuwenig Geld etwas geschenkt, bei verzögerter vollständiger Bezahlung nur das Ende der Schlange geboten.
Ich finde dein Verhalten arrogant.
Von wegen: “schlechtes Verhalten sollte doch übersehen werden”!?
Wenn die Leut nun mal keine Karte akzeptieren.Was solls?
Ich würde mich darüber doch nicht aufregen.
Oder doch,
Ärgere dich ruhig weiter…
:-)
Du solltest vielleicht die Postings genauer lesen. Das eigentliche Ärgernis war, das wir nach ganz hinten in eine Reihe von 10 Leuten geschickt wurden. In der standen wir logischerweise schon mal 10-15 Minuten.
Klar, unser Fehler, erst an der Kasse zu merken, das man nicht mehr genug Bargeld hat, aber das ist Alltag, und normalerweise lässt man die Bestellung durchlaufen, und der Kunde zahlt 5 Minuten später, wenn der Partner wieder von der Bank zurück ist. Der Chef wies noch darauf hin, das die ganz in der Nähe wäre! Einfach total unprofessionell, uns dann wieder beide hinten anzustellen. Wenn Du eine halbe Stunde Mittagspause hast, und dann sowas passiert, weißt Du, was ich meine.
Aber wenn man zum In-Spot gehypt wird, kann man das ja scheinbar machen. Nur: ein echter Italiener wäre hier 10x gastfreundlicher. Willkommen in Deutschland, wo es mit etwas Italo Geplenkel scheinbar getan ist.
Naja, wenn Du zufrieden warst, ist doch schön. Ich muß mir sowas nicht geben. So einfach ist das. Ich hatte es schon verdrängt, aber nun merke ich wieder, wie lächerlich der Laden war…
Lieber Urbaner! Urbanität beschreibt ein gewisses “Klarkommen” in der großen Stadt – davon ist bei dir aber nicht viel zu merken. Hättest du statt hier hölzern zu schreiben dich vor Ort lieber nett erklärt, wäre das Personal dir bestimmt entgegengekommen – so wie es auch sonst im miamamia der Fall ist. Stattdessen parkst du deine Begleiterin in der Warteschlange und springst mal eben zur Bank. Dein Glück, dass kein echter Italiener in der Nähe war. Der wäre vielleicht so (gast)freundlich gewesen, sich um deine Freundin zu “kümmern”. Also freu dich doch einfach über dein unbeschreibliches urbanes Glück im Unglück :-)
Lieber laRocca,
schon seltsam, das du nur einen Beitrag bisher geschrieben hast, und den ausgerechnet über das miamamia. Habe ich die Ehre, mit der Geschäftsführung persönlich zu tun zu haben, oder seiner großen Familie? Jedenfalls nimmt das hier langsam mafiöse Strukturen an, sehr authentisch!
Da Du mich nicht kennst, kannst Du dir deine Spekulationen sparen. Man merkt, das Du scheinbar nie aus Essen rausgekommen bist, wenn Du von “der großen Stadt” redest. Sonst wüsstest Du, das Essen mit einer großen Stadt lächerlich wenig zu tun hat.
Im Gegenteil ist Essen ein riesiges Kaff mit dem Geist einer 50.000 Einwohner Stadt. Aber OK, das ist ein anderes Thema.
Wenn ich nicht beruflich in Essen gebunden wäre, müsste ich mich mit der hiesigen, teils traurigen Kultur- und Gastroszene nicht rumschlagen. Selbst in Köln oder Düsseldorf, also in der direkten Nachbarschaft, würde sich sowas amateurhaftes nicht durchsetzen, aber hier sind Leute wie Du scheinbar schmerzfreie Lemminge, die sich alles bieten lassen.
Und verstehe das nicht falsch, ich liebe einfache, kleine Eigeninitiativen. Wie die Banditen, die Zweibar, das Stoffwechsel, die Goldbar, das Unperfekthaus…
Der Unterschied ist, das diese Betreiber nicht erst versuchen, größer zu sein, als sie sind. Sie leben den Charme des kleinen.
Diese Projekte sind Essens neue Chance, wirklich mal mehr zu sein als “die Einkaufsstadt”.
Das miamamia sahnt statt dessen im großen Stil den Rütten-Shopping-Mainstream ab, ohne das auch in Form von gastronomischer Souveränität weiterzugeben.
Um mal wieder zum Ursprung zurückzukommen, Fakt ist, meine Freundin ist die Diplomatie in Person, und es wäre ein leichtes für den Chef gewesen, uns, statt den Weg zur Bank zu weisen, erst mal einen Sitzplatz anzubieten und die Bestellung durchzuziehen, damit ich anschließend zur Bank gehen kann.
Das hat er in vollem Bewusstsein ausgeschlossen.
Wenn Du dich also bitte auf diesen Fakt berufst, und hier nicht mit deinen Auslegungen meiner Person heisse Luft produzierst?
Mich ärgert am meisten, das ich immer weniger Lust habe, miamamia eine zweite Chance zu geben. Ich bin überzeugt, es gibt tausend Gründe, warum eben mal was dumm gelaufen ist. Wie Riccolala eben auch anfangs erwähnte. Aber statt meine Kritik ernst zu nehmen, werde ich hier mit meinem Eindruck noch für dumm verkauft. Wenn das der miamamia Besucherdurchschnitt ist, will ich definitiv nicht mehr dort hin.
Ansonsten bin ich der Letzte, der nicht auch eine schlechte Erfahrung mit einer positiven revidiert.