Die Stadt Landsberg am Lech, 86899 Landsberg
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Kompliment biancaneve (19.07.2008) •••••
Wie ich schon geschrieben habe, führte uns die erste Etappe unseres Urlaubs zum Campingplatz bei Landsberg am Lech. Dieser Platz hat den Vorteil, dass er so nah an der Stadt ist, dass man in einer guten halben Stunde zu Fuß dort ankommt. Der Weg ist allerdings im letzten Stück ganz schön steil. Runter gehts ja gut… aber zurück…. ;-). Also Menschen mit Knieproblemen sollten vielleicht aufs gute Taxi zurückgreifen. Kostet 7,-€ bis zum Campingplatz. Wir machten uns also am zweiten Urlaubstag auf den Weg in die Stadt. Gehört hatten wir schon viel davon und waren schon sehr gespannt. Auf dem Marktplatz angekommen, erwartete uns eine große Menschenmenge. Alle Schulen dieser Stadt müssen wohl grade in diesem Moment ihre Tore geschlossen haben. Vor lauter Schüler aller Altersklassen, war kaum ein Durchkommen. Auch der starke Auto- und Busbetrieb war erst einmal ein kleiner Schock. Man hatte das Gefühl, in einer Großstadt gelandet zu sein. Aber die Stadt selbst entschädigte für dies alles.
Um die Stadt herum fließt der Lech; er umarmt förmlich diese schöne alte Stadt. Mitten in der Stadt fließt er über vier Stufen in die Tiefe - ein herrliches Bild! Gegründet wurde die Stadt von Heinrich dem Löwen, als er beschloss, die Salzstraße durch Landsberg zu führen. So wurde der Hauptplatz vor dem Rathaus zu einem wichtigen Handelsplatz für dieses Gold des Mittelalters. Wir gingen auch durch die kleine Salzgasse und man hörte förmlich das Geschrei der Händler und spürte das emsige Treiben. Heute gibt es dort viele kleine Geschäfte, deren Schaufenster zum Verweilen einladen. Dem Salzhandel verdankt Landsberg seinen mittelalterlichen Reichtum und die vielen wertvollen kirchlichen Kunstwerke.
Viele alte Häuser sind noch sehr gut erhalten und entführen in die alte Zeit. Der Erbauer der Wieskirche, Dominikus Zimmermann, war Architekt und Bürgermeister in Landsberg. So erklären sich auch die wunderbaren Bauwerke. So z.B. die herrliche Rathausfassade. Nicht zu vergessen auch die gotische Mariä Himmelfahrtskirche - der Dom, die Kathedrale von Landsberg. Leider wird sie im Augenblick renoviert, so dass man nicht viel davon sehen konnte. Auch die Schlosskirche konnten wir leider nicht sehen, da es bis zum Schloss zu Fuß kaum zu schaffen ist…
Leider war auch der Wochenmarkt - weswegen wir mittwochs nach Landsberg gingen - nicht zu finden. Ein paar Obststände in der Fußgängerzone waren die einzigen Verkäufer. Zu empfehlen ist der T-Com-Laden am Hauptplatz. Eine solche freundliche und kompetente Bedienung haben wir bisher in keinem T-Com-Laden gefunden. Hierfür auch von dieser Stelle nochmals vielen Dank.
Wir beendeten unseren Ausflug nach Landsberg mit einer Semmel mit echt bayrischem Leberkäs! Des hot gschmeckt sog i euch :-)
Stichworte kunst, wasser, handel, mittelalter, altstadt, grün, schön, fluß, wehr
Kommentare (4) Bedenklicher Inhalt?eine Semmel mit Leberkäs, man gönnt sich ja sonst nichts, Ihr Schmecklecker.
Jo mei Rolf, wos is Bayern ohne Leberkäs ;-)?
klar, und dann seid Ihr gelaufen und gelaufen, um den Leberkäs wieder von den Rippen zu bekommen. Das ist ja schon wie bei uns hier am See.
hat aber nich geklappt lieber Rolf :-)