Bewertung zu Museum für Völkerkunde Hamburg von mostro

Museum für Völkerkunde Hamburg, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

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Benutzerfoto: mostro

mostro

Kompliment mostro (31.01.2007) •••••

(Cem Basman gewidmet)

Das Museum für Völkerkunde ist eines der Museen, in die man Kinder ohne Probleme mitnehmen kann. Hier locken Schätze und Abenteuer der großen weiten Welt und lassen Kinderphantasien blühen...

Das Museum bzw. die Sammlung besteht schon seit der Mitte des 19.Jahrhundert und ist seit 1879 im eigenen Bau an der Rothenbaumchaussee ansässig. Bereits zu dieser Zeit wurden wiederholt Expeditionen nach Afrika und in die Südseekolonien veranstaltet (witzige Fotoreportagen!), so daß der Fundus der Sammlung überdurchschnitllich alte Exponate vorweisen kann. Selbige sind wohlgeordnet in separaten geographischen Abteilungen zu besichtigen; in den letzten Jahren hat man aber erfolgreich eine Wende von akademischer Staubfängerei zum publikumsorientierten Veranstalter vollzogen.

Und so gibt es zahlreiche laienverständliche Erläuterungen an den Ausstellungsgegenständen, begehbare Maori-Häuser mit Führung und lustige Lehrgänge in insulanischen Ritualen. Regelmäßig finden hier auch Kurse für alles zwischen japanischer Malerei und buddhistischem Kochen statt.

Die Hauptfaszination aber geht von den Schätzen Ozeaniens und Südamerikas aus, die hier gesammelt sind. Besonders faszinierend sind natürlich die Goldschätze der Inkas. Zur Zeit (Anfang 2007) ist hier die Wanderausstellung "Fluch des Goldes" mit Inkagold zu bestaunen, die vorher schon in Berlin und Leipzig erfolgreich war.

Regelmäßig werden hier auch Märkte veranstaltet, bei der moderneres Kunsthandwerk aus aller Welt inmitten der Sammlungen verkauft wird. Bereits legendär ist der "Markt der Völker" um Weihnachten - viel lustiger aber ist die "Nacht der Museen", bei der hier immer wieder überraschende Trommelkonzerte, Tanzvorführungen und Kurzkurse stattfinden ("Brautwerbung auf Tasmanien" zum Nachmachen...).

Da schweift dann nicht nur in Kinderköpfen die Phantasie zu fernen Stränden und verborgenen Schätzen...

Und ein nettes Café gibt es in dem hübschen Bau auch noch.

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Kommentare (1) Bedenklicher Inhalt?

Kommentare:

Benutzerfoto: Cem Basman

Cem Basman

31.01.2007, 16:24

;))) DANKE. GANSDOLL.

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