Kompliment
Georg Watzlawek (25.04.2007) •••••5
Mein persönlicher Lieblingshügel im Siebengebirge. Ein sehr schöner, ruhiger und auch mit Kindern gut zu bewältigender Weg und oben wartet eine wunderschöne Ruine mit spektakulärem Rundumblick - von der mit 454 Metern immerhin zweitgrößten Erhebung des Siebengebirges.
Hinauf führen zwei Wege, ich empfehle den Wanderparkplatz P4 von der L144 (Verbindung von der A3 nach Bad Honnef) als Ausgangspunkt. Von hier geht es durch das Einsiedlertal über einen zunächst gut ausgebauten Weg, dann über schmalere Pfade hinauf zum Gasthaus Löwenburg, auch mit Kindern in einer guten Stunde zu schaffen.
Etwas schneller und mit weniger Höhenmeter, allerdings nicht ganz so schön ist der Weg von der Margarethenhöhe. Die Wanderrouten finden sich unter der angegebenen Website.
Spätestens beim Gasthaus treffen sich die Wege. Wer mag, kehrt hier zu traditioneller Küche und hohen Preisen auf der netten Terasse ein. Wir bevorzugen die eigene Picknickdecke - entweder auf der Streuobstwiese vor dem Gasthaus, oder, besser noch, auf den Mauern der Burgruine ganz oben.
Dorthin führt der Weg deutlich steiler hinauf, einmal rund um die Bergkuppe herum. Doch das Kraxeln lohnt sich. Die Ruine selbst bietet Raum zum Klettern, lauschige Rastplätze und vor allem eine atemraubende Sicht auf die Rheinschleife und das gesamte Umland.
Ein Tipp für ambitionierte Wanderer: direkt unterhalb der Ruine führt der Rheinsteig entlang.
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Kommentare (1)
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