Bewertung zu Bowling- und Billardcenter und Restaurant von telakin

Bowling- und Billardcenter und Restaurant, Gräfenhäuser Str. 26, 64293 Darmstadt

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Qype Advanced Insider 9406
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telakin

Kompliment telakin (13.05.2007) 3

Der Betrieb ist recht überschaubar, so dass wir unsere Frankfurter Gäste sofort vor der Bowling-Theke identifiziert haben. Kurze Vorstellungsrunde, erste Getränke und schauen ob außer uns zwei Darmstädtern und zwei Frankfurtern noch jemand kommt. Als zur Zielzeit (und auch später) niemand mehr aufkreuzt Aufmarsch zur Materialausgabe. Jeweils ein paar Bowling-Schuhe (wahrscheinlich durch den dauernden Gebrauch mit soviel Spray versetzt, dass ich die nächsten 10 Jahre keinen Fußpilz mehr bekomme ... ;), dann noch die Kugeln - boah waren die schon immer so schwer?

Wir legen los und machen uns meiner Meinung nach gar nicht so schlecht. Jedenfalls treffen die meisten Würfe, wenn auch die meisten Punkte nach dem ersten Spiel höchstens knapp an oder über 100 sind.

Auf den Nebenbahnen routinierte Bowler ("wir kommen schon seit 13 Jahren jeden Mittwoch hier her"). Die Stimmung ist freundlich, die Einrichtung löst irgendwie nostalgische Gefühle an die 80er aus. Die Disco-Kugel und Farbstrahler (heute allerdings nicht in Betrieb), die Grafik auf den Punkteanzeigen hätte auch von meinem C64er sein können und am Empfang läuft auf dem Rechnungs-PC ein Bildschirmschoner, den ich mit ziemlicher Sicherheit unter Windows 3.1 zuletzt gesehen habe. Insgesamt hatte ich im Vergleich zu den typischen, großen und eher amerikanisch angehauchten Centern den Eindruck, dass es so unamerikanisch deutsch war, dass es schon fast eher Kegeln war. Halt eher Vereinsheimstimmung, als Partyzone ... :)

Zur zweiten Runde genehmigen wir uns von der kleinen Karte als Snack eine Pizza (TK, aber ok) und einen Teller Pommes (heiß und lecker) - siehe auch das Foto mit dem Hilfsmittel zum Ruf der Bedienung, sehr praktisch. Die Kugeln laufen schon ruhiger und die Kegel – sorry, die Pins – fallen doch zu dem ein oder anderen Strike oder zumindest Spare. Dabei sind die Techniken allerdings sehr unterschiedlich. Bei knapp 30 km/h donnern sie doch recht kräftig auseinander, während die Frau im Team zeigt, dass auch mit 14 km/h und Feingefühl der gesamte Bestand zum Niedergang zu bewegen ist.

Zur dritten Runde laden wir 2 Darmstädter ein, die sich eigentlich zum Billard eingefunden hatten. Wir sind natürlich die perfekten Qype Evangelisten, versorgen sie mit Werbematerial (improvisierten Qype Visitenkärtchen), schwören sie auf eine Anmeldung ein und bowlen zu sechst weiter. Jetzt kommt richtig Schwung ins Spiel und die Hundert wird von einigen locker geknackt.

Zur vierten und letzen Runde müssen sich die Frankfurter leider schon verabschieden und wir machen noch eine Runde zu viert. Nun sind alle Punkte über 100 und wir lassen den Abend sozusagen erfolgreich ausrollen.

Noch ein paar weitere Infos zum Center: Das Bowlingcenter bietet 10 Bahnen, etwa ebenso viele Billardtische, sowie Airhockey und Dartautomaten. Es gibt jede Menge Tische, um außerhalb des Bahnenbereichs zu sitzen und ein Bierchen zu trinken oder eine Kleinigkeit zu Essen (siehe Karte). Die Preise sind leider nicht in den 80ern stehen geblieben (damals hätte ich denen wohl einen Vogel gezeigt, wenn sie 6,40 DM für eine große Apfelsaftschorle verlangt hätten) – heute ist das wohl unteres Mittelmaß. Die Anlagen sind zwar alle etwas betagt, machen aber einen gepflegten Eindruck. Wir hatten nur einen Ausfall unserer Bahn, der die Aufsicht hinter die Kulissen geschickt hat – ob das aber an der Anlage oder unserem kraftvollen Wurf zu schulden ist, sei mal dahingestellt. Die Billardtische sahen ebenfalls in Ordnung aus, insgesamt also beste Vorbedingungen für weitere gemütliche Abende mit kleinen und großen Kugeln.

Für Nichtraucher und Rauchvermeider nur zu Niedrigstoßzeiten zu empfehlen - während wir da waren, waren 3-6 Bahnen belegt, sowie ca. 5 Restauranttische und ca. 5 Billardtische (vom Gesamtplatz an Sitzplätzen vielleicht 30 %) und der Rauch war noch gut erträglich, wenn auch deutlich spürbar.

Wer mit der Firma kommt, kann gegen Vorkasse einen Pauschalpreis ausmachen – hatten wir vor, im Endeffekt aber dann doch pro Spiel abgerechnet (was sicher auch in unserem Fall günstiger war). Wichtig: weder im Restaurantbereich, noch beim Bowling wird Plastik akzeptiert, auch keine EC-Karte. Bares bitte bereit halten!

Ein Spezialangebot möchte ich euch nicht vorenthalten – immerhin mussten wir es den ganzen Abend als Laufschrift auf den Schirmen lesen: Samstags ab 22 Uhr gibt es „Moonlight Bowling“ – vermutlich mit Light-Show und Discokugel – und es gibt 3 Liter Asbach zu gewinnen. Na denn prost! :)

Vielen Dank an Qype für die feine Idee und den gelungenen Abend! An alle die nicht kommen konnten – den nächsten Termin rot anstreichen und frei halten, wird bestimmt wieder spaßig!

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