Kompliment
Angelika Fleckenstein (10.05.2007)
So kann das gehen! Eigentlich hatte ich noch in der Nacht meinen Beitrag schreiben wollen, aber irgendwie war ich ganz hübsch ausgepowert nach dem Bowling, dem vielen Lachen und Spaßhaben. Also hab ich allen anderen den Vortritt gelassen.
Noch eigentlicher wollte ich mir ja den Zusatzpunkt für den "ersten Beitrag" sichern, indem ich den Platz schon mal vor Beginn der Veranstaltung anlege und den Beitrag gleich danach liefere. [kleiner Tipp am Rande für "ein kleines bisschen profilneurotische Ranglistenhopser" und Punktefänger, denn: jeder Punkt zählt ;-) ha-ha].
Qype City Night-Bowling fand in Köln bei Westbowling in Köln-Braunsfeld statt. Ich kannte die Anlage von einem Besuch, den ich vor knapp 30 Jahren dort mit einer Handvoll lieber Freunde gemacht hatte. Ich spiele heute noch so schlecht Bowling wie damals, habe aber immer noch den gleichen Spaß daran - und nur darum ging es gestern.
Ich traf mit einer wirklich sehr netten Auslese von Qypern zusammen und war mitten unter ihnen die älteste Matrosin an Bord des Westbowlingschiffes. Alle bestens gelaunt, ein paar richtig sportlich und gut an der Kugel, andere jedenfalls eifrig (und erfolgreich) bemüht, das garantierte den Spaßfaktor.
Apropos Kugel. Unterschiedliche Gewichte und unterschiedlich große Löcher, in die man die Finger stecken muss... "Sichelputzer" Mike Schnoor meinte, man muss gucken, dass man die Finger wieder rauskriegt. Uuups, ich steckte in dieser Kugel, die ich gerade in der Rechten hielt und die ich gewichtsmäßig passend fand, kriegte aber die Finger nicht ohne Anstrengung wieder raus. Na, DIE Kugel hab ich aber dann ganz flott wieder weggelegt. Danke, Mike!
Es dauerte eine Runde, bis wir alle unsere Form gefunden hatten, dann aber klappte es mit dem Schwung und nicht jede Kugel landete in der "Ausrinne", in der sie an den Kegeln augenzwinkernd vorbei zu rollen scheint.
Ein paar mal gab es eine Schrecksekunde, weil die Kugel sich im Schwungholen verselbständigte und nach hinten weg auf uns zurollte, anstatt artig auf die Kegel am Ende der Bahn loszugehen. Künstlerpech sozusagen!
Irgendwie hatten die Bahnen beide einen kleinen Hang, nach links abzufallen. Ich verlangte irgendwann nach einer Wasserwaage, weil... hey, es landeten so viele Kugeln in der linken Rinne, das konnte kaum mit rechten Dingen zugehen.
Na schön, die Bahnen sind schon ziemlich veraltet, bedenkt man, dass ich vor ca. 30 Jahren dort gebowlt hatte und sich seitdem fast nichts verändert hat. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass es damals keine Computeranzeige gab, sondern dass jemand von uns die Ergebnisse aufgeschrieben hat. Aber wie dem auch sei, der Computer ist auch schon recht betagt. Die Anzeige stockt, funktioniert nicht immer und manchmal braucht auch die "Kegelsteuerung" einen Tritt...nein, natürlich keinen Tritt... aber einen kommandohaften Fingerdruck auf einen roten Knopf, damit die Kegel sich wieder aufstellen. [Ein bisschen kann ich ja die Kegel verstehen. Wer will schon ständig von anrollenden Schwergewichten weggehauen werden?]
Wir waren gut! Stimmungsmäßig gut, im Lachen gut, im Bowlen gut und ab und an gelang einem von uns auch ein Strike! ALLE Kegel, fott damit! Und gejubelt haben wir natürlich wie die Profis. Kleine Bowling-Schumachers! Noch ein paar Runden mehr und wir hätten...
...hätten! Haben wir aber nicht. Die Luft wurde irgendwann immer schlechter. Ob es eine Klimaanlage dort - zwei Geschosse unter dem Erdboden!!! - gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls wurde es wärmer und wärmer, wir schwitzten, nicht nur weil wir tierisch gut bowlten und - ganz ehrlich: wir waren nach zwei Stunden ziemlich platt.
Fazit: zwei abgebrochene Fingernägel, lädierte Daumen und überstrapazierte Handgelenke. The day after: M u s k e l k a t e r - nicht nur in Bein und Po, auch im Bauch. Vom Lachen nämlich! Ich jedenfalls! Und eins sag ich euch: wenn wir wieder mal bowlen, bin ich wieder dabei....aber dann testen wir mal ein anderes BowlingCenter, ein moderneres. Das erklärt dann die drei Sterne für Westbowling.
PAUSE: jetzt hab ich gerade 1:40:38 mit karinsabine telekommuniziert...hach, war das schön...Bowling-Resumee!
Zurück zum Thema: Was ich nicht vergessen darf zu erwähnen,ist, dass gegen Ende unserer Bowlingstunden natürlich die Zeit runtertickte. Die Anzeigetafel zeigte: 20 Minuten Restzeit..., dann 15 Minuten... undsoweiterundsofort.
Wir haben dann Speedbowling betrieben und versucht, so schnell wie möglich noch die 10 Spiele voll zu kriegen. Echt, es war 'ne Mordsgaudi!
Vielen lieben Dank an das Qype-Team, das die Qype City Night möglich machte. Die Idee war Klasse! Bitte mehr davon! :-))
Stichworte
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