Kompliment
Birte (08.10.2007)
Ein Ausflug zum Boberger See ist wie ein kleiner Ferientag auf dem Land. Am besten fährt man, gut ausgerüstet mit Essen, Trinken, Hängematte und was man sonst so brauchen könnte, mit dem Fahrrad in der S-Bahn (S 21) bis zum Bahnhof Mittlerer Landweg. Kaum ist man aus dem Bahnhof raus, wähnt man sich zwischen Kuhwiesen und Reetdachhäusern schon mitten in Schleswig Holstein, dabei sind es nur 13 Minuten Fahrtzeit vom Hauptbahnhof. Weiter geht es dann rund 10-20 Minuten mit dem Fahrrad, kurz an der großen Straße Richtung Billwerder Billdeich entlang und dann ab der ersten Kreuzung geradeaus durchs Naturschutzgebiet. Kommt man am vom Wald umrundeten See an, hat man die Stadtluft dann meist schon ganz vergessen. Rund um den See verläuft ein kleiner Weg, an dessen Rand man sich irgendwo ein ruhiges Plätzchen nach seinem Geschmack zum Niederlassen sucht. Badestellen gibt es überall verteilt, der einzige Sandstrandbereich ist bei gutem Wetter meist von Kindern in Beschlag genommen. Daneben gibt es ein kleines Klohäuschen.
Feste Einkaufsmöglichkeiten gibt es keine, aber manchmal kommt ein mobiler Eis- und Getränkeverkäufer angeradelt. Das Wasser ist ziemlich klar, und im Gegensatz zu anderen Badeseen kippt der Boberger See auch nicht so schnell um. An heißen Wochenenden ist es erwartungsgemäß voll, aber im Hochsommer lohnt sich oft auch ein Kurzbesuch nach Feierabend. Wobei es natürlich am schönsten ist, bei entsprechendem Wetter den ganzen Tag am See zu verbringen ...
Stichworte
sommer, schwimmen, badesee, landluft
Kommentare (2)
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